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Der Internationale Artenschutz des Landratsamtes Rottal-Inn informiert:

Tiere , die nach dem Washingtoner Schutzabkommen geschützt sind, sind sog. meldepflichtige und nachweispflichtige Tiere nach EU-Recht/ Bundesnaturschutzgesetz  und der Bundesartenschutzverordnung.

 

Sie dürfen nur mit entsprechenden Papieren sog. Legalitätsnachweisen gehalten, ein- und verkauft werden.

 

Auch ein Fundtier darf so nicht einfach zu sich genommen werden/ beim Finder aufgenommen werden, sondern ist an den jeweiligen Halter zurück zu vermitteln.

 

Daher sollte das geschützte Fundtier bei der Unteren Naturschutzbehörde /Artenschutz gemeldet  werden.

 

Wir versuchen, den ursprünglichen Besitzer / Tierhalter zu finden. Da (fast) alle geschützten Tiere meldepflichtig sind, haben wir auch entsprechende Unterlagen zu allen gemeldeten Tierhaltern und können in den meisten Fällen das Tier wieder einem (gemeldeten) Tierhalter zurück vermitteln. Ein Datenabgleich ist aufgrund der vorliegenden Unterlagen dann möglich.

 

Ebenfalls melden sich die Tierhalter bei uns, falls ihr Tier abgängig ist, um entsprechende Mithilfe und Rückmeldung zu erhalten.

 

Eine Rückvermittlung ist der positive Erfolg bei einem entsprechenden Verlust und/oder andrerseits einem gefundenen Tier.

 

Der Besitzer weist dabei sein Tier mit entsprechendem Legalitätsnachweis, EU-Bescheinigung oder anderen Voraussetzungen aus.

 

Derzeit haben wir folgende Meldungen:

Verloren bzw. Gesucht:

 

 

Wenn jemand Hinweise hat, bitte sich einfach mit uns in Verbindung setzen. Die Besitzer vermissen ihre Tiere sehr.

 

Zugelaufen bzw. Gefunden: 

  1. Russische Landschildkröte, ca. bis zu 10 Jahre alt, in Arnstorf nahe der Tankstelle auf einem Feldweg gefunden

     

Wir hoffen, dass alle Tiere einem artgerechten Leben bei ihrem Besitzer wieder zugeführt werden können, oder auch in ihrer Zukunft nun art- und tiergerecht bei einer fachkundigen Pflegeperson  unterkommen können.

 

Geschützte Tiere gelten nach einer „Suchzeit“ von mindestens sechs Monaten erst als herrenlos und gehen bei einem Nichtauffinden durch den ursprünglichen Besitzer in das Eigentum des Freistaates Bayern über und können von einer fachkundigen Pflegeperson ihr weiteres Leben gepflegt werden – rechtlich erfolgt dies durch Beschlagnahme, Einziehung und Überlassungsvertrag.

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