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Natürliche Badegewässer im Landkreis Rottal-Inn

Plantschen zwischen Rott und Inn

Für ein sorgloses Badevergnügen in freier Natur stehen im Landkreis Rottal-Inn hauptsächlich 4 Gewässer zur Verfügung. Jeder kann, ohne lange Wege in Kauf nehmen zu müssen, diesem nassen Freizeitvergnügen nachgehen.

Die Überwachung der Badegewässer erfolgt durch das Gesundheitsamt. Es führt während der gesamten Badesaison, d.h. vom 15. Mai bis 15. September eines Jahres, regelmäßig Ortsbesichtigungen durch und entnimmt Wasserproben, die im Landesuntersuchungsamt für das Gesundheitswesen untersucht werden. Daneben wird am Badeplatz auch darauf geachtet, ob das Wasser eine anormale Trübung oder Färbung aufweist, ob Waschmittelreste (Schaumbildung), Mineralöle (Ölfilm) oder gefährliche Gegenstände (z.B. Glasscherben) vorhanden sind.

EU-Badegewässer im Landkreis Rottal-Inn

EU-Badegewässer zählen zu den Badestellen, die einer besonderen Überwachung nach den Vorgaben der europäischen Union unterliegen.
Die Wasserqualität wird durch das Gesundheitsamt Rottal-Inn regelmäßig überprüft. Neben einer Ortsbesichtigung werden dabei Wasserproben entnommen und durch das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Verbraucherschutz auf das Vorhandensein von Krankheitserregern untersucht.

 

Geplante Termine:

  • 29.05.2017
  • 26.06.2017
  • 24.07.2017
  • 21.08.2017
  • 11.09.2017  

Im Landkreis gibt es folgende EU-Badegewässer:

EU-Badegewässerrichtlinien

 

Badeplätze:

Qualitätsanforderungen an Badegewässer:

Die Bayerische Badegewässerverordnung schreibt für Badegewässer Gütekriterien vor, deren Einhaltung durch regelmäßige mikrobiologische und physikalisch-chemische Untersuchungen während der Badesaison überwacht wird.

Die Bewertung der Untersuchungsergebnisse orientiert sich dabei an sog. Leit- und Grenzwerten für fäkalcoliformen und gesamtcoliformen Bakterien; dies sind die wichtigsten Indikatoren für unerwünschte Keimbelastungen im Gewässer. Die Einhaltung der Leitwerte signalisiert hervorragende Wasserverhältnisse.Grenzwertüberschreitungen sind dagegen in der Regel deutliche Warnsignale für eine verschlechterte Wasserqualität. Bei der Festlegung dieser Werte wurden erhebliche Sicherheitsfaktoren einkalkuliert. Grenzwerte sind daher Vorsorgewerte. Wird bei einer Wasseruntersuchung das Überschreiten eines bakteriologischen Grenzwertes festgestellt, ermittelt das Gesundheitsamt zunächst vor Ort die jeweilige Ursache. Meistens handelt es sich nur um ein einmaliges, kurzzeitiges Überschreiten, das z.B. durch eine außergewöhnlich große Zahl von Badegästen an einem heißen Sommertag oder abnorme Witterungsbedingungen (z.B. Abschwemmungen nach einem heftigen Gewitter) verursacht wurde. Auch eine übermäßige Wasservogeldichte kann die bakteriologische Wasserqualität verschlechtern. Zeigen nachfolgende Kontrolluntersuchungen, dass der Grenzwert wieder eingehalten wird, sind weitere Maßnahmen nicht erforderlich. Werden jedoch bei mehrfachen Kontrollen die Grenzwerte deutlich überschritten, kann aus Vorsorgegründen von der Kreisverwaltungsbehörde ein Badeverbot ausgesprochen werden, wenn gesundheitliche Gefahren für die Badegäste zu befürchten wären. Dies wird durch Hinweisschilder am Gewässer bekannt gegeben.  

 

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