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Massing - Berta-Hummel-Museum im Hummelhaus

Gänseliesl & Co. – gesammelt, geliebt und verehrt

Leben, Werk und Wirkungsstätte der berühmten Nonne und Künstlerin fanden hier zusammen. Nicht umsonst heißt es „Das Berta-Hummel-Museum im Hummelhaus“. In Massing ist Berta Hummel geboren, als Schwester Maria Innocentia starb sie 1946 – kaum 37 Jahre alt. Viele ihrer schönsten Zeichnungen und Gemälde hat sie in ihrem Elternhaus geschaffen, wo sie, aus dunklen Mappen gehoben und aus weitverstreuten Sammlungen zusammengetragen, heute wieder zu sehen sind.

 

Das erste Hummel-Buch erschien 1934 in Stuttgart, Postkarten und Fleißbildchen in hohen Auflagen folgten. Erfolg, ja Begeisterung stellte sich schnell ein. Den herrschenden Nationalsozialisten gefielen das Menschenbild und die christliche Haltung der jungen Künstlerin gar nicht. Dennoch begann wenig später die Manufaktur Goebel, die beliebten Hummel-Kindermotive als Porzellanfiguren anzubieten. Die Gänseliesl zählte zu den ersten Figuren, die von Bayern aus ihren Weg in die ganze Welt fanden.

 

Kinderszenen in Berta Hummels Art wurden vielfach nachgeahmt, aber niemand anderer konnte so treffend Physiognomie, Wesen und Gestalt unbeschwerter Kindheit ins Allgemeingültige heben. Berta Hummel liebte Blumen und sie liebte die Menschen, vor allem die Kinder. Ihren Zeichenstift lenkten Humor, Hoffnung – und das an der Münchener Kunstakademie erworbene Handwerk.

 

Berta Hummel, die Kaufmannstochter aus Massing im Rottal (1909–1946, seit 1933 als Franziskanerin Sr. Maria Innocentia), hat mit ihrer gestalterischen Fähigkeit und ihrem Einfühlungsvermögen Werke geschaffen, die ihren von Krieg und Diktatur bedrückten Zeitgenossen Freude bereitet haben. Diese Freude wurde seitdem vielen Menschen – Kindern und Erwachsenen – auf der ganzen Welt zuteil. Vor allem in Japan und in den USA haben die Hummel-Figuren Verehrer. In ihrem niederbayerischen Heimatland ist eine Hummelfigur wertvolle und geliebte Patengabe seit Generationen.

 

Mit der Umgestaltung des Hummelhauses am Marktplatz Massings zum Berta-Hummel-Museum fand der künstlerische Nachlass Berta Hummels einen liebevoll betreuten Ausstellungsort – am Originalschauplatz ihrer Kindheit und Jugend. Das Museum würdigt das gesamte künstlerische Schaffen der jung verstorbenen Bürgerstochter und Ordensfrau. Der Museumsladen zeigt das Spektrum der Porzellanfiguren und bietet Faksimiles von Berta Hummels Kunstwerken, zudem eine reiche Auswahl an Büchern, Postkarten und Kalendern.

Anschrift

Berta Hummel Museum

Berta-Hummel-Straße 2
84323 Massing
Telefon: Tel. 08724/9602-50
Internet: http://www.hummelmuseum.de

Öffnungszeiten:

Montag bis Samstag 9 - 17 Uhr, Sonn- und Feiertags 10 - 18 Uhr

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