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Die Maultrommel

Dieses Musikinstrument aus Eisen, deswegen und seines brummenden Tones wegen auch "Brummeisen" genannt, ist in seiner Form bereits 500 Jahre unverändert. Eine Steinplastik in der Kapelle von Exeter von 1350 zeigt einen musizierenden Engel mit einer Maultrommel und ein Fund in den Ruinen der hessischen Burg Tannenberg, die 1399 zerstört wurde, sind Nachweise dieses Instruments. Sicher war das unscheinbare Instrument auch schon früher in den Händen der Bauern und Dienstleute, doch verliert sich seine Herkunft im Dunkel der Zeiten.Die Herstellung erfolgt heute noch im oberösterreichischen Molln, wo 1679 eine Zunft der Maultrommelmacher gegründet wurde. Im Jahre 1935 waren dort noch 10 Meister beschäftigt, die im Familienbetrieb jährlich rund 1 ½ Millionen Maultrommeln herstellten.

 

Unter den Maultrommelspielern gab es wahre Künstler, die mit mehreren, ja mit bis zu 16 Maultrommeln Konzerte spielten. Ein solcher Mann war der Benediktinermönch Bruno Glatzel, 1721 in Passau geboren. Er spielte im Stift Melk vor Kaiser Joseph gelegentlich der Durchreise 1764 Musikstücke in Noten gesetzt, von einer Laute begleitet.
Auch heute noch ist die Maultrommel allein oder im Zusammenklang mit anderen (Saiteninstrumenten) ein interessantes Instrument.

 

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