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Das Naturdenkmal "Eiche bei Lehndobl, Markt Triftern"

Eine der ältesten Eichen überhaupt im Landkreis ist dieser Hofbaum bei Lehndobl mit seinen 400 Lenzen. Diese vielen Jahre gehen auch an einer Stiel-Eiche nicht spurlos vorüber und so musste bereits mehrere Male durch baumpflegerische Maßnahmen die Verkehrssicherheit wieder hergestellt werden. Trotzdem zeigt der Baum einen vitalen Lebenswillen, wie man alljährlich gut an dem kräftig grünen Frühjahrsaustrieb beobachten kann.

Der Hofname Lehndobl kommt von Lehndobler, wie die Besitzer bis vor einer Generation noch hießen. Hof und Hofname sind bis ins 16. Jht. nachweisbar. Nach mündlichen Überlieferungen wurde die Eiche bereits während der Zeit des 30-jährigen Krieges als Hofbaum gepflanzt. Wenn das stimmt, kann man ermessen, was dieses Naturdenkmal bereits alles erlebt hat. Allein in den letzten 50 Jahren hat mehrmals der Blitz in den Baum eingeschlagen und nicht in den banachbarten Hof. Die Eiche diente damit gewissermaßen auch als biologischer Blitzableiter. Selbst hat sie aber sehr darunter gelitten, denn in dem Alter können Kronenverluste von den Bäumen nicht mehr vollständig ersetzt werden.

Es ist im Artikel 9 des Bayerischen Naturschutzgesetzes ausdrücklich erwähnt, dass insbesondere alte Bäume zu denjenigen Einzelschöpfungen der Natur gezählt werden, die als Naturdenkmäler ausgewiesen werden sollen.

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