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Das Naturdenkmal "Lindenallee Ering"

Seit über 100 Jahren säumt die Lindenallee die Straße vom Fiedhof zur Ortsmitte von Ering. Gepflanzt wurden die Linden damals durch den Grafen Esterhazy auf eigenem Grund und auf eigene Kosten. Zum Zeitpunkt der Ausweisung 1960 wurden noch über 100 Bäume gezählt, 1982 waren es noch 81, 2002 waren es noch 76 Exemplare. In zahlreichen Fällen mussten Linden aus Gründen der Verkehrssicherheit gefällt werden. Immerhin handelt es sich auch um den Schulweg zur neuen Grundschule, weshalb jeden (Schul-)Tag zahlreiche Kinder diesen schattigen Weg begehen.

 

Schritt für Schritt wird die Lindenalle durch Ergänzungspflanzungen erneuert, damit sich eines Tages nicht die Situation einstellt, dass sämtliche Großbäume wegen Überalterung in einem Zug gefällt werden müssen.Die Lindenallee in Ering ist ein hervorragendes Beispiel, wie durch Baumpflanzungen eine harmonische Verbindung zwischen dem Ort und der Umgebung erreicht werden kann. Besonders die sehr reizvolle "Umarmung" des Friedhofs strahlt eine Ehrwürdigkeit aus, die perfekter zu einem solchen Ort nicht passen könnte. So hat sich dieser Teil von Ering an heißen Sommertagen zu einem beliebten Freizeitbereich für die Bewohner entwickelt.

 

Bereits Napoleon hat vor 200 Jahren entlang seiner Aufmarschstraßen Lindenalleen Pflanzen lassen, damit sein Heer nicht in der prallen Sonne durch das Land ziehen musste. Lindenalleen haben in Bayern eine große Tradition, da die Bäume robust sind und schnell wachsen. Vor allem die Winterlinde - wie in Ering - hat sich als Alleebaum in der Landschaft bewährt. Allerdings ist die heimische Art nur begrenzt gegen Abgase und Strahlungshitze resistent, wodurch in den Städten die amerikanischen Züchtungen bevorzugt werden. In Ering bekommt den Bäumen der kiesige Untergrund auch nicht besonders, dadurch vergreisen sie frühzeitig. Auch wächst die Tendenz, einem hohlen Stamm auszubilden. Lößböden wären da günstiger.

 

Im Sommer hüllen die Lindenbäume die Sankt-Anna-Straße in einen angenehmen, schattigen Erholungsbereich, der von Jung und Alt gerne als Aufenthaltsraum genutzt wird. Zum Glück ist die Straße (noch) nicht allzu stark befahren, so dass man dort in Ruhe die Freizeit genießen kann.

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