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Erstmals Klimatage im Landkreis

 

Zum ersten Mal fanden im Landkreis Rottal-Inn die Klimatage statt. Für die Auftaktveranstaltung im Bösendorfer Saal der Schlossökonomie Gern konnte Waldemar Herfellner, Leiter der Kreisentwicklung am Landratsamt Rottal-Inn, drei spannende Vorträge organisieren: Energieberater Heribert Ellinger stellte das neue Konzept der Energieberatung durch den Verbraucherservice Bayern vor. Ellinger präsentierte dabei das breite Spektrum der umweltfreundlichen Möglichkeiten, zu denen eine Beratung stattfinden könne. Franziska Materne aus dem Expertenteam C.A.R.M.E.N. e.V referierte zum Thema „Was passiert nach 20 Jahren Einspeisevergütung mit meiner Photovoltaikanlage?“ und machte dabei klar, dass sich eine solche Anlage auch nach dieser Zeit noch lohnt. Martin Siebenmorgen von der Kreisentwicklung am Landratsamt Rottal-Inn brachte in seinem Vortrag Licht in das Dunkel der vielen verschiedenen Fördermöglichkeiten bei der energetischen Sanierung von Wohnimmobilien. Er betonte dabei vor allem, wie wichtig es sei, den Ablauf korrekt einzuhalten, sprich: erst beantragen, dann mit den Maßnahmen beginnen. Das Publikum zeigte sich hochinteressiert an der Thematik, so dass sich im Anschluss an die Vorträge eine rege Diskussion entwickelte.

 

Stellvertretende Landrätin Edeltraud Plattner hatte zuvor in Ihren Grußworten klargestellt: „Der Klimawandel lässt sich eben nicht verleugnen, er wird immer deutlicher, ob wir das glauben wollen oder nicht. Und deshalb müssen wir jetzt auf die Bremse treten beim Energieverbrauch.“ Auch Landrat Michael Fahmüller betont in seinem Grußwort die Bedeutung der Veranstaltung: „Wir können nicht einfach so weiter machen wie bisher, es ist längst an der Zeit zu handeln“, so der Landrat. Mit den Klimatagen wolle man deshalb Anstöße geben und Ideen vorstellen, die dazu beitragen, den Klimawandel abzuschwächen.

 

Ab Freitag stand dann ein vielfältiges Programm aus Vorträgen, Aktionen und Betriebsbesichtigungen an über 30 Schauplätzen im Angebot. Besucher konnten sich detailliert über Theorie und praktische Umsetzung von Projekten informieren, die dem Energiesparen dienen, beispielsweise die Gewinnung von Strom und Wärme durch alternative Technologien wie Solarenergie, Pellets oder Biomasse, oder der aktuelle Stand beim Thema energieeffizientes Bauen.

 

Die Verantwortlichen bei der Kreisentwicklung am Landratsamt zeigten sich über das rege Interesse hoch erfreut und planen bereits jetzt eine Fortsetzung der Klimatage ein.

 

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