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Förderungsmöglichkeiten von energetischer Sanierung

In Bayern entfallen rund 40 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs und 35 Prozent der CO2-Emissionen auf den Gebäudesektor, ein überwiegender Teil davon auf die Wärmeerzeugung. Um diesen Anteil und damit den gesamten Energieverbrauch zu verringern gibt es einige Fördermöglichkeiten des Bundes und des Freistaats Bayerns. Die drei wichtigsten sind das „Marktanreizprogramm“ des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), das „CO2-Gebäudesanierungsprogramm“ der KfW sowie der EnergieBonusBayern, das sogenannte 10.000-Häuser-Programm. Alle Programme richten sich an Privatpersonen, die Eigentümer von Ein- oder Zweifamilienhäusern sind.

 

Das Marktanreizprogramm fördert den Umbau von Heizungsanlagen, wenn die neue Heizung mit erneuerbaren Energien betrieben wird (Solarthermie, Wärmepumpen sowie Biomasse wie Pellets oder Scheitholz), die Mindestförderung beträgt dabei zwischen 2.000 und 4.000 Euro, je nach Art und Größe der Anlage. BAFA (PDF 468 KB) 

 

Auch mit dem CO2-Gebäudesanierungsprogramm kann ein Heizungstausch gefördert werden, allerdings hier nur der Austausch von Öl- und Gasheizungen. Zusätzlich gibt es in diesem Programm die Möglichkeit, Zuschüsse für weitere Sanierungsmaßnahmen wie Wärmedämmung und Fensteraustausch zu erhalten. Die Förderhöhe beträgt bei den meisten Maßnahmen pauschal 10% der Gesamtkosten. KFW (PDF 250 KB) 

 

Ein relativ neues Programm ist das sogenannte 10.000 Häuser-Programm der bayerischen Staatsregierung. Dieses gliedert sich in zwei Teile: den Programmteil EnergieSystemHaus für grundlegende Sanierungen oder energieeffiziente Neubauten sowie den Programmteil Heizungstausch für diejenigen, die in ihrem bestehenden Gebäude keinen großangelegten Umbau verwirklichen wollen. Die Höhe des Zuschusses liegt bei 1.000 bis 18.000 Euro. 10.000 Häuser (PDF 434 KB) 

 

Bei allen Programmen gibt es bestimmte Voraussetzungen die für eine Förderung zu erfüllen sind. Entscheidend ist bei fast allen, dass der Antrag auf Förderung gestellt werden muss, bevor ein Handwerker mit der Maßnahme beauftragt wird.

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