27.06.2023 - „Gemeinsam Klasse sein“

Projekt gegen (Cyber-)Mobbing für Eingangsklassen an weiterführenden Schulen

 

Ende Mai fand ein Netzwerktreffen zum Projekt „Gemeinsam Klasse sein“ statt, an dem neben dem Fachbereich Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS), der am Jugendamt Rottal-Inn angesiedelt ist, auch Beratungslehrkräfte des Landkreises teilnahmen.
Diese Initiative gegen Mobbing und Cybermobbing unterstützt die Schulgemeinschaft dabei, dass Kinder gerne zur Schule gehen und sich in ihrer Klasse wohlfühlen. Es informiert Schulen gezielt und präventiv gegen Mobbing und Cybermobbing vorzugehen und richtet sich schwerpunktmäßig an Schülerinnen und Schüler der Eingangsklassen an weiterführenden Schulen.

Organisiert wurde die Veranstaltung von Bianka Menath-Nirschl, JaS-Gruppenleitung und Susanne Holzhammer, Beratungslehrkraft der Johannes-Hirspeck-Mittelschule Pfarrkirchen. Letztere gab neben Karin Lehner, Beratungslehrerin des Gymnasiums Pfarrkirchen einen Einblick in das Projekt: „Die Fortbildung befähigt die Teilnehmer das Projekt ‚Gemeinsam Klasse sein‘ an ihrer Schule ein- und auch durchzuführen und an ihrer eigenen Schule als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen“, so die beiden Referentinnen.

Im Rahmen des Projekts beschäftigen sich Lehrkräfte und Sozialpädagogen gemeinsam mit der Klasse mit Fragen wie „Was ist Mobbing und was schützt davor?“, „Wie können wir uns gegenseitig helfen?“, „Was ist das Besondere an Cybermobbing?“ oder „Was ist wichtig für den Umgang miteinander in unserer Klasse?“.
Um das Programm umzusetzen, muss ein Antrag gestellt werden und es bedarf eine durch den Schulleiter bestätigte Zustimmung der schulinternen Gremien. „Durch diese Bestätigung, die Schulung und den Antrag erhalten die Schulen einen Zugangscode zu den Materialien. Die Schulung ist verknüpft mit einer allgemeinen schulinternen Fortbildung zum Thema Mobbing, so dass die die Projektdurchführung nachhaltig im Schulkonzept verankert werden kann“, erklärt Bianka Menath-Nirschl abschließend.

Das Projekt wurde von der Beratungsstelle Gewaltprävention der Behörde für Schule und Berufsbildung Hamburg und der Techniker Krankenkasse entwickelt, vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultur geprüft und für bayerische Schulen empfohlen.

 

Bei Fragen zum Projekt können sich Interessenten an Bianka Menath-Nirschl, bianka.menath-nirschl@rottal-inn.de oder Susanne Holzhammer, schulberatung@mspan.de wenden.

 

 

 

 

Bild: Die Referentinnen Karin Lehner, Beratungslehrerin am Gymnasium Pfarrkirchen (1. Reihe, 3. v. l.) und Susanne Holzhammer, Beratungslehrerin an der Mittelschule Pfarrkirchen (1. Reihe, 4. v. l.) mit allen weiteren teilnehmenden Jugendsozialarbeiterinnen und Beratungslehrkräften von Schulen im Landkreis Rottal-Inn.