Vielfalt als Chance

Das Projekt zur Stärkung regionaler Identität versucht durch verschiedene Veranstaltungen und Maßnahmen aufzuzeigen, welchen Mehrwert die Region Rottal-Inn vor allem auch ihren neu zugezogenen Bürgerinnen und Bürgern bietet. Im Sinne des durch das Bayerische Staatsministerium der Finanzen und für Heimat und die Regierung von Niederbayern geförderten Handlungsfeldes „regionale Identität“ besteht die Zielsetzung in einer Förderung der regionalen Identifikation: durch die Auseinandersetzung aller Bürgerinnen und Bürger mit der regionalen Identität des Landkreises steht auch für Alle die Chance offen, ein mit der Region und ihren Menschen in Einklang stehendes und damit erfülltes Leben führen zu können.

Laufzeit: 01.07.2020 - 31.12.2022

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Offenheit für Neues stärken
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Begegnungen ermöglichen
Teilhabechancen verbessern
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Unser Heimatbegriff

„Wer da ist, gehört zur Heimat“

„Die deutsche und auch – vielleicht insbesondere – die bayerische Kultur, ist schließlich keine Monokultur und wurde zu allen Zeiten von Zuwanderung und vom Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Prägungen und Lebensweisen gestaltet. Wir alle sollten Heimat als Integrationsraum begreifen, anstatt ihn durch Missbrauch für Ausgrenzung, Spaltung und Hetze geradezu ad absurdum zu führen.

Heimat ist nicht nur der Raum, in dem sich Kultur abspielt, Heimat ist auch die Gemeinschaft derjenigen, die sich vor Ort für ein friedliches Zusammenleben einsetzen. Heimat bietet Sicherheit und Geborgenheit, macht eine Gegend erst lebenswert.

Es ist dafür unerlässlich, dass sich zivilgesellschaftliche Institutionen zu einem offenen und zukunftsfähigen Heimatbegriff bekennen.“

Resolution des Bund Heimat und Umwelt in Deutschland: Haltung zeigen für die Heimat (06.07.2019)

 

Aktuelles

ChancenGleich

Der Landkreis Rottal-Inn unterstützt die Umsetzung des EU geförderten Projekts "ChancenGleich" der Akademie für Philosophische Bildung und Wertedialog (München) und der Hans Lindner Stiftung (Arnstorf).

Die Projektgruppe in Pfarrkirchen besteht aus 10 - 13 Frauen aus Drittstaaten (v.a. aus Syrien). 

Es fanden 2021 bereits 4 Treffen in Präsenz und 1 online Treffen statt. Für das 1. Halbjahr 2022 sind noch weitere Workshops in Planung.

 

https://www.philosophische-bildung.de/projekte/chancengleich/ 

 

MENTOR - die Leselernhelfer

Der Landkreis Rottal-Inn ist seit 2021 Mitglied im Bundesverband MENTOR - Die Leselernhelfer e.V.

Im Jahr 2021 konnten 14 neue Ehrenamtliche gewonnen und auf ihre Tätigkeit vorbereitet werden. Sie sind an 8 Grundschulen im Einsatz - insofern die Pandemiesituation 

"Bücher eröffnen Welten" ist das Motto der gemeinsamen Initiative der Fachstelle Management für Chancengleichheit und der Koordinierungsstelle für Bürgerschaftliches Engagement (KoBe). Wir suchen fortlaufend Ehrenamtliche, die entweder zum 2. Schulhalbjahr 2021/22 neu einsteigen und ein Lesekind begleiten möchten, oder auch zu einem späteren Zeitpunkt. Der Zeitaufwand ist dabei nicht groß, ein Treffen pro Woche á 45 Minuten reichen aus, um die Lese- und Lernfreude des Kindes nachhaltig zu stärken. 

Interessiert? Füllen Sie den Anmeldebogen aus und nehmen Kontakt mit uns auf!

Wir organisieren den regelmäßigen Austausch der Mentor:innen untereinander, vermitteln den Kontakt zu einer Schule in der Nähe Ihres Wohnorts und unterstützen mit geeigneten Materialien für die unterhaltsame Gestaltung Ihrer Lesestunden!

 

Vergangenes

digitales Netzwerktreffen 2022

Teilhabe setzt Sprachkompetenz voraus. Um hier qualitative und quantitative Fortschritte zu erzielen, findet regelmäßig ein Netzwerktreffen im Landkreis Rottal-Inn statt.

Verschiedene Fachbereiche aus dem Landratsamt sind genauso beteiligt wie externe Einrichtungen. Es werden aktuelle Informationen, Veränderungen und Handlungsbedarfe zum Themenfeld "Migration" ausgetauscht. Oft entstehen auch neue Kooperationen und Projektideen aus der Vernetzung.

Am Netzwerktreffen Migration vom 25.01.2022 nahmen 18 Akteure teil. 

Vortragsreihe "Heimat" - Was macht einen Ort zur Heimat?

Oktober 2021

"Was macht einen Ort zur Heimat?" - unter dieser Fragestellung organisierte das Management für Chancengleichheit im Oktober 2021 eine vierteilige Vortragsreihe. Kooperationspartnerin war die Katholische Erwachsenenbildung (KEB) Rottal-Inn-Salzach e.V.

Damit stießen die Veranstalterinnen auf großes Interesse - insgesamt 94 Personen nahmen an den Vorträgen teil, die immer dienstags an unterschiedlichen Orten im Landkreis in Präsenz stattfanden. 

Im Mittelpunkt der Abendveranstaltungen stand jeweils ein Vortrag. Verschiedene Expert:innen beleuchteten teilweise ganz Konkretes, so zum Beispiel Lorenz Schröter vom Amt für Denkmalpflege und Architekt Max Otto Zitzelsberger das Thema "Baukultur". Teilweise ging es jedoch auch um schwerer Greifbares, so zum Beispiel erläuterte Dr. Daniela Sandner vom Bayerischen Landesverein für Heimatpflege den Heimatbegriff als solchen und diskutierte mit den Besucher:innen, warum es wichtig ist, sich mit einer eigenen Definition gegen Vereinnahmungsversuche von Rechts zu stellen.

Die Veranstaltung richtete sich an alle Bürger:innen, sowie an kommunale Vertreter:innen und die Heimatpflege im Landkreis Rottal-Inn. 

Sie ist Bestandteil des Projekts zur Stärkung der Regionalen Identität im Landkreis Rottal-Inn.

 

Die ausführlichen Materialien zur Veranstaltung können Sie gern bei Kathrin Zenger, Management für Chancengleichheit, anfordern.

 

Ein Bericht zur Veranstaltungsreihe wurde in der Lokalausgabe der PNP veröffentlicht.

Ein Beitrag zur Veranstaltungsreihe wurde auf dem Niederbayerischen Blog "Kulturheimat" veröffentlicht: https://www.kulturheimat.de/wohl-dem-der-heimat-hat/ 

1. Vortrag Heimat und Baukultur
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Datum 10-2021
2. Vortrag Digitale Heimat
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Datum 10-2021
3. Vortrag Haltung zeigen für die Heimat
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Datum 10_2021
4. Vortrag Heimat und die Neue Rechte
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Datum 10-2021

Themenwoche "Heimat und Vielfalt"

23.06. - 02.07.2021

Der Landkreis Rottal-Inn hat eine Vielzahl an Natur- und Kulturschätzen, engagierten und innovativen Vereinen und Menschen mit spannenden Lebensgeschichten zu bieten. Die Themenwoche „Heimat und Vielfalt“ bietet Gelegenheit für Jung und Alt, für Neuzugezogene und Alteingesessene, regionale Besonderheiten mit Gleichgesinnten zu erleben. Die Fachstelle ‚Management für Chancengleichheit‘  hat gemeinsam mit verschiedenen Partner:innen ein Programm erstellt, das Sie zum Erkunden und zu neuen Begegnungen einlädt.

 

LernFreizeit 2020

erfolgreicher Modellversuch an der Grundschule Pfarrkirchen

Teilhabechancen stärken durch die Entwicklung von modellhaften Projekten, die der Sprachförderung speziell von Kindern und Jugendlichen dienen. 

Unter dieser Zielsetzung wurde im Sommer 2020 in Zusammenarbeit mit der Grundschule Pfarrkirchen, der Stadt Pfarrkirchen, dem Sozialamt im Landratsamt Rottal-Inn und dem Pfifficus Lerncenter eine Lernförderung in den Sommerferien angeboten. Die Kinder nahmen an drei Vormittagen in den letzten beiden Ferienwochen begeistert an der außerschulischen Lernförderung teil. 

Ihr Ansprechpartner

Das Büro befindet sich in der Bahnhofsstraße 19 (Gebäude Sparkasse) 84347 Pfarrkirchen

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Kathrin Zenger
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S07
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Postanschrift
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Die Stelle Bildungskoordination bestand von 01.07.2016  bis 30.06.2020

Das  Bundesministerium für Bildung und Forschung förderte das Projekt.

Kommunale Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte

Der Landkreis Rottal-Inn ist seit 2014 ausgezeichnete „Bildungsregion in Bayern“. Individuelle Potenziale zu fördern und damit Zukunftschancen zu schaffen, ist unser zentrales Ziel.

Um insbesondere die Integration von Neuzugewanderten durch Bildung zu unterstützen, ist seit 01.07.2016 die Stelle „kommunale Koordination der Bildungsangebote für Neuzugewanderte“ bei der Kreisentwicklung angesiedelt.

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Was beinhaltet das Projekt der Bildungskoordination?

Die Koordinierungsstelle wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert mit dem Ziel, eine Anlaufstelle vor Ort zum Thema „Integration durch Bildung“ aufzubauen. Die Projektstelle verfügt über umfangreiches  Überblickswissen der Bildungslandschaft im Landkreis, von frühkindlicher Bildung bis hin zur Erwachsenenbildung.

Es soll Transparenz über die bestehende Vielfalt hergestellt werden, wofür entsprechende Strukturen und Maßnahmen zu schaffen sind. Eine Verbesserung des Bildungsangebots für Neuzugewanderte im Landkreis gelingt vor allem über eine kooperative und abgestimmte Zusammenarbeit der vielfältigen Institutionen und Initiativen, die mit Bildung befasst sind. Miteinander gelingt es, neue Entwicklungen im Themenfeld „Integration durch Bildung“ für die Region anzustoßen.

Welche Aufgaben umfasst die Bildungskoordination?

Zuwanderung betrifft alle Bereiche, deswegen ist die Bildungskoordination eine Schnittstelle zwischen verschiedenen Fachbereichen, Bildungseinrichtungen, Initiativen und der Zivilgesellschaft.

 

Der „Faktencheck Zuwanderung und Integration“ bündelt vorhandene Daten und bereitet anschaulich und sachlich aktuelle Entwicklungen im Landkreis Rottal-Inn auf.

 

Der Austausch von Wissen und die Weiterentwicklung des bestehenden Bildungsangebots werden durch Netzwerktreffen, Arbeitsgruppen, Fachveranstaltungen oder Beratungsgespräche strukturiert.

 

Die Transparenz von und der Zugang zu Bildungsangeboten wird durch neue, kooperative Maßnahmen verbessert.

Wir sind da um zu helfen.