Miteinand' füreinand'

 

Ein Thema, das uns alle beschäftigt

Da das Coronavirus seit dem Frühjahr 2020 bestimmendes Thema ist, hat sich das Landratsamt Rottal-Inn im Dezember dazu entschieden, einen zusammenfassenden Gesamtüberblick über die Corona Pandemie im Landkreis Rottal-Inn zu geben. Mittels einer Informationszeitung zu Zahlen, Daten und Fakten rund um das Virus in Form einer Postwurfsendung wurde die Landkreisbevölkerung gleichermaßen informiert - auch diejenigen Bürgerinnen und Bürger, denen der Zugang zur regionalen Tagespresse oder zu digitalen Informationsplattformen nicht ohne Weiteres möglich ist. 

Indexzahlen Covid-19

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Das Diagramm „Indexzahlen COVID-19“ zeigt die Entwicklung der aktuell Positiven, Genesenen und Verstorbenen im Landkreis Rottal-Inn. Die Höhepunkte der Infektionszahlen lagen Anfang April und Ende Oktober. Die sinkenden Zahlen der aktuell Infizierten nach dem Lockdown im Frühjahr und dem regionalen Lockdown Ende Oktober lassen auf den Erfolg der Maßnahmen schließen. Um die Weihnachtsfeiertage 2020 sowie Mitte Januar 2021 erreichte die Zahl der erfassten Infizierten weitere Höhepunkte. Seit Mitte Dezember befinden sich die Zahlen auf einem relativ gleichbleibenden, hohen Niveau. Es lässt sich aktuell ein leichter Trend nach unten bei den "aktuell Positiven" erkennen. 

Stand: 28.01.2021

Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz

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Die 7-Tage-Inzidenz sagt aus, wie viele Menschen innerhalb von sieben Tagen neu erkrankt sind, bezogen auf 100.000 Einwohner. Unterteilt auf die drei Regionen der drei Polizeiinspektionen zeigt sich, dass sich die Ausbreitung der Pandemie vom Süden über den gesamten Landkreis vollzogen hat, auch wenn die genauen Zusammenhänge wohl schwer nachzuvollziehen sind. Dass die Inzidenzwerte nach dem regionalen Lockdown im Oktober sanken, könnte dafürsprechen, dass die Maßnahmen Wirkung zeigten, da der Inzidenzwert die Neuinfektionen der letzten sieben Tage betrachtet und diese in der Lockdown Phase nachweislich zurückgingen. Spitzenwerte bei der 7-Tage-Inzidenz - betrachtet auf den gesamten Landkreis - wurden Ende Oktober 2020 sowie Mitte Januar 2021 erreicht. 

Letzte Aktualisierung: 28.01.2021

Durchschnittsalter

Der Höchstwert des Durchschnittsalters einer positiv auf Corona getesteten Person in der ersten Welle der Pandemie betrug 56 Jahre. Während der Phase der Reiserückkehrer im Sommer wurde im Juli der niedrigste Durchnittswert von 31 Jahren erreicht. Im Vergleich zum Altersdurchschnitt der Infizierten im Frühjahr sank das Durchschnittsalter in der zweiten Welle ab September deutlich ab. Der Höchstwert lag im Dezember bei 46 Jahren.

Letzte Aktualisierung: 05.01.2021

Alters- und Geschlechterverteilung

Genau wie die demographische Geschlechterverteilung im Landkreis sind auch die Corona Indexfälle mit Blick auf das Geschlecht der Infizierten recht ausgeglichen. Entgegen der allgemeinen Annahme ist nicht vermehrt die ältere Bevölkerung ab 75 Jahren die am häufigsten von Corona betroffene Altersschicht, sondern Personen mittleren Alters (50 bis 59 Jahre).

Letzte Aktualisierung: 05.01.2021

Personen in Quarantäne

Das Diagramm zeigt, wie viele Personen von März bis Dezember 2020 im Landkreis unter Quarantäne gestellt wurden. Dabei wird monatlich unterschieden, wie sich die Summe von Quarantäneanordnungen aus Kontaktpersonen ersten Grades (KP1), Indexfällen und Reiserückkehrern zusammensetzt. Deutlich zu erkennen ist, dass sich über den gesamten Zeitverlauf mehr Kontaktpersonen der Kategorie 1 (KP1) in Quarantäne befanden als Infizierte selbst. Generell lagen die Zahlen im Herbst/Winter höher als im Frühjahr.

Letzte Aktualisierung: 05.01.2021

Durchschnittliche Kontaktpersonen je Infiziertem

Im Verlauf von März bis Dezember 2020 zog eine positiv getestete Person durchschnittlich 3,5 Kontaktpersonen nach sich. Für die Schwankungen bei der durchschnittlichen Anzahl an Kontaktpersonen (KP1) je Indexfall könnte der Verlauf der Pandemie ein Grund sein: Nach dem ersten Lockdown im März sank die durchschnittliche Anzahl an KP1 – genauso nach dem faktischen Lockdown Ende Oktober. Dass der Wert zwischen April und September wieder anstieg, könnte mit den Lockerungen bei den Maßnahmen zusammenhängen - die Kontaktketten wurden wieder länger. Im Dezember 2020 wurde mit 2,0 Kontaktpersonen je Index der niedrigste Wert des vergangenen Jahres erreicht. Weil das Infektionsgeschehen in den Sommermonaten Juni/ Juli so gering war, sind diese Werte statistisch gesehen nicht relevant und werden im Diagramm nicht aufgeführt.

Letzte Aktualisierung: 05.01.2020

Corona: ganzer Landkreis betroffen

Um den Überblick über Corona im Landkreis Rottal-Inn abzuschließen, darf natürlich eins nicht fehlen: Die Landkreiskarte mit den Infektionszahlen, aufgeteilt nach den 31 Gemeinden. Die Übersicht zeigt, wie viele Personen (in absoluten Zahlen) sich bis dato in Rottal-Inn in der jeweiligen Gemeinde mit dem Coronavirus infiziert haben. Es handelt sich dabei um kumulierte Werte. Die farbliche
Abstufung ergibt sich prozentual gemessen an der Einwohnerzahl der jeweiligen Gemeinde (Verhältnis Indexfälle zu Einwohner). Wichtig zu erwähnen ist hierbei, dass diese Übersicht keine Grundlage für eine Risikoabschätzung bietet. Die Aufteilung sagt zwar aus, wo die infizierte Person wohnhaft ist – und dort ohnehin in Quarantäne war bzw. ist – nicht aber, wo sie sich infiziert haben könnte.

Letzte Aktualisierung: 28.01.2021

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#rottalinnhoitzam: Die wahren Corona Helden

Wir blicken auf ein turbulentes Jahr 2020 zurück. Vor allem wir im Landkreis Rottal-Inn haben in Sachen Corona eine schwere Zeit mit vielen Höhen und Tiefen hinter uns. Seit März bestimmt das Corona Virus unseren Alltag und hat sämtliche Lebensbereiche entscheidend geprägt. Seither sind wir mit den Auswirkungen der Pandemie konfrontiert: Wir machen uns Sorgen um unsere Gesundheit und die unserer Mitmenschen, wir kämpfen mit den sozialen und wirtschaftlichen Folgen der Krise und können nur zusammenstehen, indem wir Abstand zueinander halten. Corona hat viele Bereiche unseres alltäglichen Lebens enorm geprägt und uns vor große Herausforderungen gestellt. Doch wenn sich 2020 eines gezeigt hat, dann, dass der Landkreis Rottal-Inn in jeder noch so schweren Situation zusammenhält und an einem Strang zieht.

Dass wir diese Krise bis dato so gut gemeistert haben, dazu hat jeder einzelne seinen ganz persönlichen Beitrag geleistet. Egal ob die Kassiererin im Supermarkt, die während des Lockdowns die Stellung gehalten hat, die Pflegekräfte, die die Intensivpatienten in den Kliniken versorgt haben oder die Eltern, die neben dem Job zu Hause die Kinder beim Homeschooling betreut haben. Sie alle haben stets Ihr Bestes gegeben und so wesentlich zur Bewältigung der Pandemie bzw. zum Wohle der Gesellschaft beigetragen.

Mit Rücksicht aufeinander, Verständnis füreinander und dem Zusammenhalt untereinander – es ging und geht nach wie vor eben nur miteinander.

Daher ist es nun an der Zeit, noch einmal Danke zu sagen:

Danke für Ihre Bereitschaft zur Einhaltung der Corona Maßnahmen und für Ihren Einsatz, mit dem Sie zur Bekämpfung der Corona Pandemie beigetragen haben:

  • Pflege- und Gesundheitspersonal
  • Rottal-Inn Kliniken
  • Bayerisches Rotes Kreuz (BRK)
  • Technisches Hilfswerk (THW)
  • Polizei
  • Bundeswehr
  • Behörden und Kommunen
  • Heimische Unternehmen
  • Einzelhandel
  • Dienstleister
  • Gastronomie und Hotellerie
  • Schulen und Kindertagesstätten inkl. Eltern
  • Weitere Bildungseinrichtungen
  • Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV)
  • Ehrenamtliche und Freiwillige
  • Kümmerer, Seelentröster, Mutmacher, Kraftspender