Informationen für
Reiserückkehrer/Einreisende aus Risikogebieten

Wer in den Freistaat Bayern einreist und sich innerhalb von 10 Tagen vor Einreise in einem Risikogebiet war, muss in Quarantäne und sich dort 10 Tage isolieren. – Die Kontaktermittlung ist umgehend zu informieren; während der Quarantänezeit auch beim Neuauftritt von Symptomen.

 

Neu: Die Meldepflicht ist durch Anmeldung auf www.einreiseanmeldung.de zu erfüllen.

 

Quarantänedauer und -unterbrechungen:

Grundsätzlich: 10 Tage

Unterbrechung: nur für die Durchführung eines Tests

Verkürzung: Quarantäne kann auf 5 Tage verkürzt werden.

Voraussetzungen: negatives Testergebnis, keine Krankheitssymptome

Verpflichtung: Aufsuchen eines Arztes oder Testszentrums, wenn binnen 10 Tagen Krankheitssymptome auftreten

 

Ausnahmen von der Quarantäne Pflicht mit und ohne Test finden Sie in der Einreisequarantäneverordnung

NEU Grenzgänger

Nach der aktuell gültigen Einreisequarantäneverordnung (EQV) vom 05.November 2020 sind Grenzgänger, d.h. Personen, die ihren Wohnsitz in einem Risikogebiet haben und die sich zwingend notwendig zum Zweck ihrer Berufsausübung, ihres Studiums oder ihrer Ausbildung in den Freistaat Bayern begeben und regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich, an ihren Wohnsitz zurückkehren, verpflichtet, sich unaufgefordert regelmäßig in jeder Kalenderwoche auf das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 testen zu lassen und das Testergebnis der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde auf Verlangen vorzulegen.

 

Eine wöchentliche Übermittlung des Testergebnisses ist daher bis auf weiteres nicht mehr erforderlich. Das negative Testergebnis ist jeweils für mindestens 14 Tage nach der Einreise aufzubewahren.

 

NEU Grenzpendler

Grenzpendler sind in Bayern wohnhafte Personen, die zur Berufsausübung, zum Studium oder zur Ausbildung in ein Risikogebiet begeben und mindestens einmal wöchentlich nach Bayern zurückkehren. Für diese Personen gilt eine Ausnahme von der Quarantäne ohne Test.

Einreisequarantäneverordnung

Positiv getestete Personen / Kontaktpersonen

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

die Kontaktermittlung des Gesundheitsamtes Pfarrkirchen erreichen Sie von
Montag bis Donnerstag zwischen 08:00 Uhr und 16:00 Uhr bzw. Freitag zwischen 08:00 Uhr und 13:00 Uhr telefonisch unter  08561/20-497.

An den Wochenenden ist keine telefonische Erreichbarkeit der Kontaktermittlung möglich.
Gerne können Sie Ihr Anliegen auch per E-Mail an kontaktermittlung@rottal-inn.de übermitteln.

 

Hinweis

  • Die Verwendung der o.g. Durchwahl bzw. der E-Mail-Adresse von der Kontaktermittlung dient zur Abklärung von Fragen bei positiv getesteten Personen, bei Kontaktpersonen zu positiv getesteten Personen, zur Meldung von Reiserückkehrern inkl. negativer Befundübermittlung zwecks Beendigung der Quarantäne gemäß gültiger Allgemeinverfügung zur Einreisequarantäneverordnung und zur Terminvergabe für einen Abstrich am Testzentrum Pfarrkirchen, sofern keine eigenständige Onlinereservierung über die Homepage des Landkreises Rottal-Inn möglich ist.
  • Wir bitten die Leitungen nicht unnötig bzgl. Nachfrage Ihres ausstehenden Befundergebnisses zu blockieren. Die Ergebnisse werden bei der Nutzung des Bayerischen Testangebots direkt an Ihre angegebene E-Mail-Adresse von der Onlinereservierung übermittelt bzw. bei Kontaktpersonen der Kategorie I folgt eine schnellstmögliche telefonische Mitteilung durch die Mitarbeiter der Kontaktermittlung nach Befundeingang.

Aktuelle Corona-Fallzahlen im Landkreis Rottal-Inn

Aktuell positive Fälle: 294 · Indexfälle: 2555 · Todesfälle: 65 · 7-Tage-Inzidenz (offizielle Berechnung)

Die hier veröffentlichten Zahlen stammen direkt aus der Coronaverwaltung des Gesundheitsamtes, es sind sozusagen "live-Zahlen". Demzufolge weichen sie auch von den veröffentlichten Zahlen des LGL und des RKI ab, da diese nur einmal am Tag übermittelt werden.

29 Neuinfektionen

Freitag, 27.11.2020 (Nachtrag zu Donnerstag, 26.11.2020):

 

7-Tage-Inzidenz (RKI): 198,4

Indexfälle gesamt: 2555

Indexfälle Donnerstag: 29

Indexfälle entlassen Donnerstag: 44

Aktuell positive Fälle: 294

Todesfälle gesamt: 65

Todesfälle Donnerstag: 1

Indexfälle im Krankenhaus (davon auf Intensivstation): 7 (5)

57 Neuinfektionen

Donnerstag, 26.11.2020 (Nachtrag zu Mittwoch, 25.11.2020):

 

7-Tage-Inzidenz (RKI): 185,2

Indexfälle gesamt: 2526

Indexfälle Mittwoch: 57

Indexfälle entlassen Mittwoch: 35

Aktuell positive Fälle: 310

Todesfälle gesamt: 64

Todesfälle Mittwoch: 0

Indexfälle im Krankenhaus (davon auf Intensivstation): 9 (4)

25 Neuinfektionen

Mittwoch, 25.11.2020 (Nachtrag zu Dienstag, 24.11.2020):

 

7-Tage-Inzidenz (interne Berechnung): 204,93          

Indexfälle gesamt: 2468

Indexfälle heute: 25

Indexfälle entlassen heute: 18

Aktuell positive Fälle: 288

Todesfälle gesamt: 64

Todesfälle heute: 0

Indexfälle im Krankenhaus (davon auf Intensivstation): 9 (4)

25 Neuinfektionen

Dienstag, 24.11.2020 (Nachtrag zu Montag, 23.11.2020):

 

7-Tage-Inzidenz (interne Berechnung): 200,82

Indexfälle gesamt: 2443

Indexfälle heute: 25

Indexfälle entlassen heute: 32

Aktuell positive Fälle: 282

Todesfälle gesamt: 64

Todesfälle heute: 0

Indexfälle im Krankenhaus (davon auf Intensivstation): 11 (4)

36 Neuinfektionen

Montag, 23.11.2020 (Nachtrag zu Sonntag, 22.11.2020):

 

Zusätzlich zu den 25 entlassenen Fällen wurde heute ein Index komplett gelöscht! (Doppelmeldung, da Postanschrift in Rottal-Inn, eigentlicher Wohnort in DGF-LAN)

Dieser wurde sowohl von den Indexfällen gesamt, als auch von den aktuell positiven Fällen abgezogen.

(Indexfälle gesamt gestern: 2383 + Indexfälle heute: 36 = eigentlich 2419 – 1 fälschlich positiv geführter Index = 2418)

(aktuell positive Fälle gestern: 279 + Indexfälle heute: 36 – entlassene 25 = eigentlich 290 – 1 fälschlich positiv geführter Index = 289)


7-Tage-Inzidenz (interne Berechnung): 184,36          

Indexfälle gesamt: 2418

Indexfälle heute: 36

Indexfälle entlassen heute: 25

Aktuell positive Fälle: 289

Todesfälle gesamt: 64

Todesfälle heute: 0

Indexfälle im Krankenhaus (davon auf Intensivstation): 16 (5)

Allgemeine Informationen

Ab Montag nur noch eine Teststation

24.11.2020

Corona-Tests künftig am Park & Ride in Pfarrkirchen

 

Ab Montag wird es nur noch eine Corona-Teststation im Landkreis geben: Der Betrieb der Pfarrkirchner Teststation am Berufsschulparkplatz/European Campus wird bis auf weiteres eingestellt. Die von einem externen Dienstleister im Auftrag des Landkreises in Simbach betriebene Teststation zieht nach Pfarrkirchen um und wird dort am Montag auf dem Park & Ride Parkplatz Festwiese Pfarrkirchen den Betrieb aufnehmen.

Die derzeit noch in Simbach betriebene Station hat eine Kapazität von 500 Testungen pro Tag, welche bei weitem nicht ausgelastet ist. Nach der Verlegung nach Pfarrkirchen werden auch die von Gesundheitsamt veranlassten Tests von Kontaktpersonen ersten Grades zu dieser Station verlegt (sie fanden bisher ausschließlich an der Station am Berufsschulparkplatz statt).

Durch diese Maßnahme können wichtige personelle Ressourcen anderweitig zum Einsatz kommen – dies gilt insbesondere für den Bereich Terminvergabe, angesiedelt bei der Kontaktermittlung des Landratsamtes, sowie für das Klinikpersonal, dass die Teststation bislang personell besetzte. Die Terminbuchung für die neue Station am Park & Ride (freiwillige Testungen) kann nach wie vor über die Homepage des Landratsamtes erfolgen (Weiterleitung auf die Seite des Anbieters). Wichtig zu wissen ist jedoch, dass es sich um keinen Drive-In handelt, wie bislang in Simbach geht man zu Fuß durch den Testungsbereich. Parkplätze stehen an der Festwiese ausreichend zur Verfügung.

Landrat zur Corona-Situation: „Wir sind auf gutem Weg“

14.11.2020

Nach dem bundesweiten Spitzenplatz beim Inzidenzwert, gehen die Corona-Zahlen im Landkreis Rottal-Inn nun seit Tagen konstant nach unten

 

Regionaler Lockdown, ein Inzidenzwert von über 300, zeitweise bayern- und bundesweiter Spitzenreiter beim Inzidenzwert, direkter Übergang in den bundesweiten Lockdown – der Landkreis Rottal-Inn hat in Sachen Corona eine schwere Zeit hinter sich. Seit Tagen ist nun aber ein wenig Licht am Ende des Tunnels zu sehen: Während viele Landkreise in der Nachbarschaft bei den Inzidenzwerten nun ihrerseits extrem nach oben schießen, geht der Wert in Rottal-Inn seit Tagen relativ konstant zurück, ist mittlerweile bei 172 und damit unter dem bayernweiten Durchschnitt (180,68, Zahlen Stand Freitag). Das benachbarte Altötting, das lange Zeit beneidenswert niedrige Inzidenzwerte verzeichnen konnte, war zwischenzeitlich bei 280 (mittlerweile 226) angelangt, Freyung-Grafenau hat 330 erreicht, Traunstein sogar die 400 überschritten (420,7). Noch extremer fällt der Vergleich aus, wenn man den Blick auf die oberösterreichischen Nachbarn richtet: Braunau am Inn, der direkte Nachbar von Simbach am Inn, liegt mittlerweile bei einem Inzidenzwert von 539, mehrere weitere, darunter Ried im Innkreis, Eferding und Schärding haben sogar die 1000er-Marke überschritten.  

 

Wie also ist der Rückgang der Zahlen im Landkreis Rottal-Inn zu erklären?

„Der Hauptgrund, und davon bin ich zu hundert Prozent überzeugt, ist, dass unsere Kontaktermittlung nie aufgegeben hat“, ist sich Landrat Michael Fahmüller sicher. „Wir haben selbst zu Zeiten, als wir täglich weit über 60 Neuinfektionen hatten, tagesaktuell alle Kontaktpersonen ermittelt und unter Quarantäne gestellt, nur so war ein Unterbrechen der Kontaktketten und damit ein Ausbreiten der Pandemie selbst zu Zeiten des extremen Inzidenzwerts möglich. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben hier beinahe übermenschliches geleistet, um der extremen Ausbreitung der Krankheit Einhalt zu gebieten, täglich bis tief in die Nacht hinein, bis der regionale Lockdown dann endlich Wirkung zeigte und es wieder ein wenig ruhiger wurde.“

Und damit wäre auch der zweite Grund genannt: „Der regionale Lockdown spielt sicherlich ebenfalls eine ganz entscheidende Rolle“, so der Landrat. „Wir haben lange Zeit alles dafür getan, diesen aus Rücksicht auf unsere Bürgerinnen und Bürger, insbesondere auf unsere Wirtschaft, zu verhindern, bis es eben nicht mehr anders ging. Doch bei all den Problemen, die der Lockdown für unsere Unternehmen mit sich brachte und die wir nun hoffentlich durch die erreichte zusätzliche Förderung abmildern können – es zeigt sich schon, dass diese, wenn auch harte Maßnahme, Wirkung zeigt“. Der Landkreis, so Fahmüller, sei durch den regionalen Lockdown den anderen etwa eine Woche in der Entwicklung der Zahlen voraus, auch was die Auswirkungen der Maßnahmen auf den Inzidenzwert betrifft. Die Tatsache, dass Berchtesgaden, das ja noch früher in den Lockdown ging, bereits bei einem Inzidenzwert von unter 138 angelangt ist, spreche ebenfalls für diese These, auch wenn Berchtesgaden nicht ganz so hohe Werte hatte, wie Rottal-Inn zeitweise. Die Allgemeinverfügung des Landkreises, die zusätzlich zu den bundesweiten Maßnahmen Maskenpflicht und Alkoholverbot auf den bekannten öffentlichen Plätzen, sowie die Besuche in Krankenhäusern und Einrichtungen wie Pflegeheimen etc. regelt, wird nochmals um zwei Wochen verlängert.

 

Immer wieder wird insbesondere in den sozialen Medien die Behauptung laut, der Inzidenzwert sinke, weil weniger getestet werde – die „Begründungen“ dafür reichen von „die Leute haben Angst, sich testen zu lassen“ zu Verschwörungstheorien wie „es wird bewusst weniger getestet, um den Lockdown zu rechtfertigen“. Aus diesem Grund hat das Landratsamt nun eine Auswertung der Testzahlen an den Testzentren des Landkreises vorgenommen – die Anzahl der Testungen durch mobile Teams und Hausärzte ist dabei nicht erfasst, da diese Zahlen dem Landratsamt nicht vorliegen, dürfte aber ohnehin eine untergeordnete Rolle spielen. Das Ergebnis der Analyse: Das Testaufkommen ist mit Beginn des Lockdowns sogar noch deutlich gestiegen! In der Woche vor dem lokalen Lockdown (20.10. - 26.10.) wurden im Testzentrum Pfarrkirchen 1.669 Personen getestet, in der Woche des lokalen Lockdowns (27.10. - 02.11.) waren es 2.005 und in der ersten Woche des bundesweiten Lockdowns (03.11. - 09.11.) waren es im Testzentrum Pfarrkirchen und ab 04.11. zusätzlich mit dem Testzentrum Simbach 1.711.

Ein Rückgang des Inzidenzwertes durch ein geringeres Testaufkommen ist somit also klar auszuschließen. Trotz des erfreulichen Trends warnt Landrat Michael Fahmüller aber vor Leichtsinn: „Über den Berg sind wir noch lange nicht“, befürchtet er. „Es kommt darauf an, dass wir uns jetzt alle zusammenreißen, damit die für viele Bürgerinnen und Bürger harten Maßnahmen sich auch längerfristig auszahlen und nicht umsonst waren“, so der Landrat.

 

 

Diagramm: Sowohl beim Inzidenzwert als auch bei der Anzahl der aktuell Infizierten war am 31. Oktober der Höchststand erreicht – seitdem gehen die Zahlen zurück.

Kontaktermittlung zentralisiert sich

12.11.2020

Contact-Tracing-Team des Landratsamtes Rottal-Inn soll Ende 2020 in Raummodulen am Griesberg umziehen

 

Anfang November haben die Erdarbeiten für den Neubau von Raummodulen begonnen, in die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kontaktermittlung des Landratsamts Rottal-Inn umziehen sollen. Die Modulanlage wird am Griesberg in Pfarrkirchen (Am Grießberg 8) neben dem Hubschrauberlandeplatz der Rottal-Inn Klinik errichtet und soll voraussichtlich zum Jahreswechsel bezugsfertig sein. Ziel der Baumaßnahme ist es, das Gesundheitsamt bzw. die Mitarbeiter des Contact-Tracing-Teams in einem Bürokomplex zu zentralisieren. So soll eine noch effektivere Zusammenarbeit bei der Ermittlung von Kontakten und somit bei der Bekämpfung der Corona Pandemie gewährleistet werden.

Da die Kontaktermittlung aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens im Landkreis in den letzten Wochen und Monaten personell immer wieder verstärkt wurde, reichen die Raumkapazitäten in den Amtsgebäuden nicht mehr aus. Der Neubau aus 58 Modulen mit insgesamt 810 m² Nutzfläche auf drei Etagen wird dem Gesundheitsamt ein kompaktes Arbeitsumfeld bieten.

Auch Landrat Michael Fahmüller begrüßt den Neubau der Raummodule: „Ich bin froh, dass wir mit diesen neuen Raummodulen die Kontaktermittlung zentralisieren und an einem Ort bündeln können. Da für uns die Ermittlung von Kontakten bei der Pandemiebekämpfung oberste Priorität hat, ist es wichtig, dass die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter optimalen Bedingungen arbeiten können. Dazu zählt auch, dass alle Fäden an einem Ort zusammenlaufen und ein schneller, enger Austausch untereinander möglich ist.“

Das Bauprojekt wurde in Rekordzeit auf die Beine gestellt. Schon wenige Tage nach Beschluss wurde die Baufläche aufgegraben und planiert. Auch die Stadtwerke Pfarrkirchen arbeiten bereits an der örtlichen Infrastruktur inklusive aller Hausanschlüsse. „Der straffe Zeitplan verlangt viel von allen Beteiligten. Wir möchten uns ausdrücklich bei allen Partnern und ausführenden Firmen für die unkomplizierte Zusammenarbeit und den raschen Baubeginn bedanken“, beton Jürgen Leitl, Leiter der Liegenschaften am Landratsamt Rottal-Inn.

 


Bild: Landrat Michael Fahmüller (l.) und Leiter der Liegenschaften, Jürgen Leitl (r.) beim Spatenstich: Bis Ende des Jahres soll hierher die Kontaktermittlung des Landratsamtes Rottal-Inn verlagert werden.

Regionaler Lockdown: Landkreis bekommt zusätzliche Förderungen

10.11.2020

Landrat Fahmüller: „Sehr froh, dass unser Anliegen Gehör fand"

 

Der Landkreis Rottal-Inn bekommt aufgrund seines regionalen Lockdowns Förderungen der Bayerischen Staatsregierung. Dies hatte Landrat Michael Fahmüller nachdrücklich gefordert, in der heutigen Kabinettsitzung wurde nun ein entsprechender Beschluss gefasst.

„Die Landkreise Berchtesgadener Land und Rottal-Inn waren die ersten, die aufgrund ihres hohen Inzidenzwertes in einen regionalen Lockdown mussten. Ein solcher regionaler Lockdown bedeutet – bei aller Notwendigkeit aus Sicht des Infektionsschutzes – massive Einschnitte für die Wirtschaft vor Ort. Gerade Regionen wie unsere, in denen der Tourismus eine wichtige Rolle spielt, trifft die Schließung von Gastronomie und Hotellerie sogar in noch deutlich verstärkter Weise“, sagt Landrat Michael Fahmüller. Deshalb hat er sich gemeinsam mit MdL Martin Wagle bei der Staatsregierung für eine diesbezügliche Förderungen des Landkreises stark gemacht. „Durch die coronabedingten Einschränkungen drohen wichtigen, traditionsreichen und für die jeweilige Region auch identitätsgebenden Betrieben massive wirtschaftliche Probleme. Ich bin sehr froh, dass unser Anliegen in München Gehör fand und den Betrieben nun geholfen wird.“

Laut dem Bericht aus der heutigen Kabinettssitzung greift der Freistaat den Betroffenen der lokalen Lockdowns im Oktober mit einem eigenen Hilfsprogramm unter die Arme: Abhängig von der Dauer der Maßnahmen werde demnach die Novemberhilfe aufgestockt. Grundlage ist die außerordentliche Wirtschaftshilfe des Bundes. Diese werde für den Landkreis Rottal-Inn um 16,13% erhöht. Für die Antragstellung muss das betreffende Unternehmen bereits erfolgreich „Novemberhilfe“ beantragt haben. Die Anträge würden von der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern abgewickelt. Somit könne auf eine erneute aufwändige Prüfung der Voraussetzungen verzichtet werden. Darüber hinaus werden die Kredit- und Eigenkapitalhilfen insbesondere der LfA Förderbank Bayern bis 30. Juni 2021 verlängert.

Teststation Simbach eröffnet

Seit Mittwoch, 4.11., ist die Corona-Teststation in Simbach eröffnet. Sie ging um die Mittagszeit in Betrieb. Landrat Michael Fahmüller und Abteilungsleiterin Eva Kremsreiter überzeugten sich vorab mit Martin Biebel, Geschäftsführer des IMS Rettungsdiensts, welcher das Testzentrum betreibt, dass alles für den Start vorbereitet ist.

Die Station in der Gollinger Straße 4, gegenüber Wohnmobilstellplatz am Freizeitzentrum, ist Montag bis Freitag von 8-12 und 12.30-16.30 Uhr geöffnet haben. Das Testzentrum ist primär für Pendler aus Risikogebieten gedacht, die aufgrund ihrer selbständigen Tätigkeit oder aus sonstigen geschäftlichen Gründen regelmäßig mindestens einmal wöchentlich in den Landkreis Rottal-Inn einreisen. Um sich testen lassen zu können, ist von Grenzpendlern eine Arbeitgeberbescheinigung vorzulegen. Auch jeder Landkreisbürger kann sich, wie auch schon im Testzentrum Pfarrkirchen, unter Vorlage eines Ausweisdokumentes testen lassen. Landratsamt und Betreiber bitten außerdem darum, die bei der Online-Anmeldung angebotene Möglichkeit der Online-Registrierung beim Labordienstleister zu nutzen, um unnötige Wartezeiten zu verkürzen.

Termine können online gebucht werden unter: https://www.rottal-inn.de/buergerservice-formulare/gesundheitsamt/corona-testzentren/ (Weiterleitung auf: https://ims-rettungsdienst.de/simbach-am-inn). Wem eine Online-Buchung nicht möglich ist, der kann auch telefonisch unter 08553-9781739 einen Termin vereinbaren.

 

 

Bild (v.l.): Landrat Michael Fahmüller, Abteilungsleiterin Eva Kremsreiter und Martin Biebel

Stand jetzt: Schulen und Kitas ab Montag offen

04.11.2020

Achte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung sieht Regelunterricht vor

 

Im Landkreis häuften sich in den letzten Tagen verständlicherweise die Anfragen, wie es nach den Ferien mit Schulen und Kitas weitergeht. Dazu gibt das Landratsamt daher bekannt:

Nach jetzigem Stand und vorbehaltlich möglicher Änderungen oder Vorgaben durch übergeordnete Stellen, gilt auch für den Landkreis Rottal-Inn die  Achte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung. Demnach findet ab Montag in ganz Bayern wieder an allen Schulen regulärer Unterricht statt, auch die Kitas haben wieder geöffnet. Es wird demnach wie in ganz Bayern auch im Landkreis Rottal-Inn zunächst – Stand heute – Präsenzunterricht mit Maskenpflicht, kein Distanz- oder Hybridunterricht stattfinden. Sollten sich die diesbezüglichen Vorgaben noch ändern, so wird das Landratsamt diese unverzüglich mitteilen.

Inzidenzwerte: Der südliche Landkreis machte den Anfang

03.11.2020

Immer wieder wird die Frage gestellt, warum das Landratsamt nicht die Verteilung der Corona-Fälle auf die einzelnen Gemeinden veröffentlicht. Der Landkreis Rottal-Inn hat sich bewusst dagegen entschieden, da sich bereits während der ersten Corona-Welle zu Beginn des Jahres gezeigt hat, dass dies zu Anfeindungen gegenüber Menschen führt, die vermeintlich positiv bzw. in Quarantäne sind. Dies ist eine Praxis, die das Landratsamt bewusst nicht unterstützen will. Gerade im Landkreis Rottal-Inn, mit seinen vielen sehr kleinen Gemeinden, könnte bspw. das Vermelden von Nachrichten wie „2 Fälle in Rimbach“ (nur ein Beispiel!) dazu führen, dass das große Rätselraten beginnt, wer die beiden Fälle in der Gemeinde sind. Auch die Analyse von Facebook-Kommentaren hat diese Einschätzung nachhaltig bestätigt.

Zudem trägt eine Aufteilung nach Gemeinden nicht zur Risikoabschätzung bei. Die Aufteilung sagt zwar aus, wo der Infizierte wohnt – und dort ohnehin in Quarantäne ist -  nicht aber, wo er sich angesteckt haben könnte. Unbekannt Positiven können Menschen hingegen überall begegnen, ein Eggenfeldener kann auch in Bad Birnbach unterwegs sein - oder auch Infizierte aus anderen Landkreisen.

 

Einen deutlich höheren Informationswert misst das Landratsamt jedoch der Frage zu, wie der Inzidenzwert, der den Landkreis zunächst über die „rote“ und dann über die „dunkelrote“ Ampel katapultiert hat, in den letzten Wochen zustande kam, auch im Hinblick auf die Frage, welche Rolle die lokalen Hotspots und eventuell die Grenznähe spielen könnte. Hierzu wurde nun eine Analyse angefertigt, mit folgendem Ergebnis: Unterteilt auf drei Regionen, die sich an den Zuständigkeitsbereichen der drei Polizeiinspektionen orientieren, zeigt sich, dass der Bereich der PI Simbach bereits sehr früh, am 8. Oktober, den Inzidenzwert von 50 übersprang, während die anderen beiden  noch im buchstäblichen grünen Bereich waren. Erst am 15. Oktober sprang Eggenfelden auf rot, Pfarrkirchen zunächst auf gelb und am 17.10. schließlich auch auf Rot. Noch bis zum 26. Oktober lag der Inzidenzwert von Simbach am Inn deutlich über dem der beiden anderen Bereiche, erst ab dem 27. glichen sich die Werte an. Die genauen Zusammenhänge werden wohl schwer nachzuvollziehen sein, doch es scheint, als habe sich die massive Ausbreitung der Pandemie während der letzten vier Wochen vom Süden her über den gesamten Landkreis vollzogen.

 

In diesem Zusammenhang weist das Landratsamt auch darauf hin, dass sich im Unterschied zu früher mittlerweile auch die Ansteckungsfälle in Schulen und Kitas mehren und insbesondere in den Unternehmen – deswegen bittet das Landratsamt noch einmal nachdrücklich darum, dass Unternehmer und alle Mitarbeiter am Arbeitsplatz die geltenden Hygienevorschriften einhalten und im Falle einer positiven Testung gewissenhaft alle Kontaktpersonen angeben, um eine Verbreitung des Virus in der Abteilung und im Unternehmen zu vermeiden.

 


Die Grafik zur Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Rottal-Inn finden Sie hier

Ab Mittwoch Teststation in Simbach

02.11.2020

Buchungen online möglich - Start Mittwoch ab 12:30 Uhr 

 

Am Mittwoch, 04.11.2020 ab 12:30 Uhr startet die neue Teststation in Simbach am Inn.
Sie ist ab morgen in der Gollinger Straße 4, gegenüber Wohnmobilstellplatz am Freizeitzentrum aufgebaut und hat von Montag bis Freitag von 8-12 und 12.30-16.30 Uhr geöffnet.
Das Testzentrum wird von einem vom Landratsamt beauftragten externen Unternehmen betrieben und ist primär für Pendler aus Risikogebieten gedacht, die aufgrund ihrer selbständigen Tätigkeit oder aus sonstigen geschäftlichen Gründen regelmäßig mindestens einmal wöchentlich in den Landkreis Rottal-Inn einreisen. Um sich testen lassen zu können, ist von Grenzpendlern eine Arbeitgeberbescheinigung vorzulegen. Auch jeder Landkreisbürger kann sich, wie auch schon im Testzentrum Pfarrkirchen, unter Vorlage eines Ausweisdokumentes testen lassen.

 

Es wird um eine Vorregistrierung gebeten, um den Ablauf zu erleichtern. 

Termine können online gebucht werden unter: https://ims-rettungsdienst.de/simbach-am-inn/

Wem eine Online-Buchung nicht möglich ist, der kann auch telefonisch unter 08553-9781739 einen Termin vereinbaren.

 

Die Online-Terminvereinbarung über die Homepage sowie weitere Informationen zu den beiden Teststationen finden Sie hier.

Allgemeinverfügung vom 31.10. (tritt mit Wirkung vom 02.11.2020, 00:00 Uhr in Kraft) - Neue Maßnahmen

Allgemeinverfügung zur Bekämpfung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 im Landkreis Rottal-Inn aufgrund steigender Fallzahlen

 

Diese Allgemeinverfügung tritt mit Wirkung vom 02.11.2020, 00:00 Uhr in Kraft. Diese Allgemeinverfügung gilt zunächst bis 08.11.2020, 24.00 Uhr. Sie ersetzt die Allgemeinverfügung des Landratsamtes Rottal-Inn vom 27.10.2020.

 

Neue Maßnahmen (Kabinettsbericht vom 29.10.)

Ab Montag neue Regelungen

30.10.2020

Ab Montag neue Regelungen

Rottal-Inn gleicht sich weitgehend an bayerische Vorgaben an

 

Ab Montag werden im Landkreis Rottal-Inn neue Regelungen gelten. Das Landratsamt kann nach Rücksprache mit dem Bayerischen Gesundheitsministerium die strengen Regelungen des faktischen Lockdowns zum Ende des Wochenendes aufheben und sich weitgehend den dann geltenden bayernweiten Regelungen angleichen.

Die strengeren Teile der bayernweiten Regelungen – bspw. die Schließung von Kosmetikstudios - würden ab Montag ohnehin auch für den Landkreis Rottal-Inn gelten. Die durch den faktischen Lockdown in Rottal-Inn strengeren Regelungen, insbesondere im Bereich der Kontaktbeschränkungen, hingegen enden damit am Sonntag, 24 Uhr, indem die diesbezügliche Allgemeinverfügung aufgehoben wird. Ab Montag, 0 Uhr gelten dann im Landkreis Rottal-Inn weitestgehend die Regelungen, wie sie von der bayerischen Staatsregierung vorgegeben werden. Lediglich in drei Punkten werden diese noch für eine Woche, also bis einschließlich Sonntag, 8.11., ergänzt:

  • Die Kitas bleiben während der Schulferien noch geschlossen
     
  • Die Besuchsmöglichkeiten in Krankenhäusern, Pflegeheimen etc. werden auf eine Person pro Bewohner/Patient täglich begrenzt
     
  • Die Maskenpflicht und das Alkoholverbot auf den bekannten öffentlichen Plätzen bleiben bestehen.

 

 

Weitere Informationen:

Aufgrund der immer wieder aufkommenden Diskussion um die Patientenzahlen in den Krankenhäusern teilt das Landratsamt mit, dass die von uns vermeldeten Zahlen sich lediglich auf die Rottal-Inn-Kliniken beziehen. Wie viele Patienten aus dem Landkreis in Kliniken in den Nachbarlandkreisen behandelt werden, kann von uns derzeit nicht eruiert werden.

Außerdem weisen wir darauf hin, dass aufgrund einer Demonstration am kommenden Montag der Pfarrkirchner P&R Parkplatz teilweise gesperrt ist.

Ausweitung der Testkapazitäten

28.10.2020

Erweiterte Öffnungszeiten in Pfarrkirchen - Testzentrum in Simbach geht voraussichtlich nächsten Mittwoch in Betrieb

 

Der Landkreis Rottal-Inn erweitert seine Testkapazitäten. Das für Simbach am Inn geplante Testzentrum, das vor allem die vorgeschriebene wöchentliche Testung von Grenzpendlern ermöglichen soll, wird voraussichtlich nächsten Mittwoch in Betrieb gehen.

Bis dahin werden die Öffnungszeiten des Pfarrkirchner Testzentrums noch einmal erweitert, und zwar auf eine Öffnungszeit von 8-19 Uhr täglich, auch am Wochenende. So soll sichergestellt werden, dass auch weiterhin alle vom Landratsamt ermittelten Kontaktpersonen ersten Grades zeitnah getestet werden und auch noch Termine für freiwillige Testungen möglich sind – diese sind weiterhin über die Homepage des Landratsamtes buchbar. Für die Erweiterung der Testkapazität werden vorübergehend weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamts aus ihren Bereichen abgezogen und an der Teststation eingesetzt.

Das RKI hat mittlerweile den Inzidenzwert auf seiner Homepage aktualisiert, damit liegt der offizielle Wert nun bei 274,9.

Für Grenzpendler aus Risikogebieten und damit auch aus Österreich wurde durch den Freistaat Bayern eine Testpflicht eingeführt. Wer nach den diesbezüglichen Regelungen verpflichtet ist, wöchentlich ein negatives Corona-Testergebnis vorweisen, kann seine Testergebnisse zukünftig per E-Mail schicken an: grenzpendler@rottal-inn.de. Zusätzlich zum Testergebnis ist auch der Name des Arbeitgebers anzugeben.

Lockdown: Allgemeinverfügung vom 26.10.2020 /Aktualisierung am 27.10.2020

Aktualisierung vom 27.10.2020

Allgemeinverfügung zur Bekämpfung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 im Landkreis Rottal-Inn aufgrund steigender Fallzahlen.


Diese Maßnahmen gelten zunächst für 10 Tage ab 27.10. bis einschließlich Donnerstag, 5. November.

+++EILMELDUNG: Lockdown in Rottal-Inn+++

26.10.2020

Ab 0 Uhr treten Maßnahmen in Kraft – Pressekonferenz um 15 Uhr

 

Nach weiter steigenden Infektionszahlen (siehe Tabelle unten) und einem Inzidenzwert weit über 200, tritt ab Dienstag, 0 Uhr, im Landkreis Rottal-Inn ein Lockdown in Kraft – dazu gehört auch die Schließung von Schulen und Kindertagesstätten und die Absage aller Veranstaltungen. Die Maßnahmen werden mit denen im Berchtesgadener Land vergleichbar sein.

Über alles weitere wird der Landkreis Rottal-Inn im Rahmen einer Pressekonferenz um 15 Uhr informieren – daran werden voraussichtlich unter anderem Staatsministerin Melanie Huml, Regierungspräsident Rainer Haselbeck, Landrat Michael Fahmüller, MdL Martin Wagle sowie Vertreter des Landratsamts teilnehmen.

 

Die Pressekonferenz findet, heute, 26.10., um 15 Uhr in der Stadthalle Pfarrkirchen, Dr.-Bachl-Straße 11, 84347 Pfarrkirchen, statt.

 

Stand gestern, 22:30 Uhr:

Indexfälle gesamt: 1396

Indexfälle heute: 67

Indexfälle entlassen heute: 23

Aktuell positive Fälle: 358

Todesfälle gesamt: 53

Todesfälle heute: 1

Indexfälle im Krankenhaus (davon auf Intensivstation): 17 (3)

Umgang mit Kindern mit leichten Krankheitssymptomen

13.08.2020  

Informationsblatt des Bayerischen Sozialministeriums: Informationen für Eltern - Angepasste Regelungen für die Zeit ab September 2020

Liste der KVB über Ärztinnen und Ärzte für Reihentestungen

12.08.2020 

Hier finden Sie eine  Liste der KVB über Ärztinnen und Ärzte in Rottal-Inn, die ihre Bereitschaft zur Durchführung von Reihentestungen im Rahmen der Verordnung zum Anspruch auf bestimmte Testungen für den Nachweis des Vorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (RVO, vgl. GMS vom 08.07.2020, Az. G52a-G8390-2020/2031-1) erklärt haben.

1. Wer kann sich testen lassen?
Das Angebot der freiwilligen Reihentestung im Rahmen der Bayerischen Teststrategie gilt für Lehrkräfte sowie Personal nach Art. 60 und 60a BayEUG (z. B. Verwaltungsangestellte, Ganztagskräfte) der staatlichen, kommunalen und privaten Schulen in Bayern. Lehrkräfte und andere berechtigte Personen, die z.B. urlaubsbedingt nicht an der Reihentestung teilnehmen können, können und sollten das reguläre Bayerische Testangebot wahrnehmen und sich individuell bei einem Arzt testen lassen.

 

2. Zeitpunkt der Testungen
Die Reihentestungen sollen im Zeitraum von Montag, 24.08.2020, bis Freitag, 18.09.2020, erfolgen. Die Ergebnisse sollen damit möglichst frühzeitig zu Beginn des neuen Schuljahres vorliegen und den getesteten Personen übermittelt sein.

 

3. Organisation und Ablauf
Die Organisation der Reihentestung erfolgt durch den Träger beziehungsweise die Leitung der Schule vor Ort. Bei Grund- und Mittelschulen kann das jeweils örtlich zuständige Schulamt die Organisation übernehmen. Auch dem pädagogischen Personal der benachbarten Kindertageseinrichtungen sollte bei Bedarf die Teilnahme an den Reihentestungen ermöglicht werden. Die Reihentestung wird grundsätzlich in einem ausreichend großen Raum der Schule durchgeführt, bei gleichzeitiger Testung des Personals mehrerer Schulen in der z. B. vom Schulamt oder vom Ministerialbeauftragten festgelegten Schule. Die Schule stellt dazu geeignete Räumlichkeiten (Mindestabstand von 1,5 – 2 m, Maskenpflicht, geeignete Belüftung) zur Verfügung. Alternativ kann ein Termin in einem Testzentrum vereinbart werden, soweit vor Ort ein solches eingerichtet worden ist.

Die Schule sucht den Kontakt zu einem örtlichen Vertragsarzt (niedergelassener Vertragsarzt mit Zulassung oder Ermächtigung zur Teilnahme an der vertragsärztlichen Versorgung). Sollte eine Schule dabei Unterstützung benötigen, kann sie sich an das örtliche Gesundheitsamt wenden. Diesem liegt eine von der KVB bereitgestellte Liste von Ärzten vor, die zur Durchführung von Reihentestungen bereit sind. Das Gesundheitsamt übermittelt aus dieser Liste die in der Region bereitstehenden Ärzte an die Schulen bzw. das jeweils zuständige Schulamt. Der Schule wird empfohlen, den Termin für die Reihentestungen mit dem von ihr ausgewählten Arzt möglichst bald festzulegen, um die Vorbereitungen entsprechend gestalten zu können. Das Gesundheitsamt steht bei Bedarf für fachliche Fragen zur Durchführung einer Reihentestung zur Verfügung. Eine Beauftragung des Arztes durch das Gesundheitsamt ist nicht erforderlich.

 

3.1 Durchführung
Die Schule legt in Absprache mit dem von ihr beauftragten Vertragsarzt den genauen Termin der Reihentestung fest und informiert das Personal frühzeitig über die Möglichkeit, sich testen zu lassen, mindestens eine Woche vor dem Testtermin. Die Teilnahme an der Testung ist freiwillig. Die Schule stellt das zur Durchführung notwendige Verwaltungspersonal zur Verfügung. Die Schule erstellt eine Teilnehmerliste mit Angaben zu Name, Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse der zu testenden Personen, die sie dem Arzt zur Verfügung stellt (erforderlich zur Übermittlung des Testergebnisses an die Lehrkräfte sowie im Falle eines positiven Tests an das örtliche Gesundheitsamt). Dabei ist auf die Wahrung des Schutzes personenbezogener Daten zu achten. Mit der Anmeldung zur Teilnahme an dem Reihentestungsverfahren erklärt diese Person ihr Einverständnis mit der Erhebung der Daten durch die Schule und deren Übermittlung an die Praxis des testenden Arztes sowie weitere an dem Verfahren beteiligte Einrichtungen (insbesondere Labore, Gesundheitsämter, mit der Abrechnung befasste
Stellen). Ferner informiert die Schule das örtliche Gesundheitsamt über Ablauf und Durchführung der geplanten Reihentestung, wobei möglichst das anliegende Meldeformular zu verwenden ist. Dieses Meldeformular (Anlage 2) wird den Schulen zusammen mit einer Kurzinformation zu den Reihentestungen für Lehrkräfte und Schulpersonal (Anlage 1) durch das StMUK bereitgestellt. Der Vertragsarzt führt die Reihentestung durch und übermittelt die Proben an ein von ihm beauftragtes Labor. Die Abrechnung der Abstrichnahme und der labordiagnostischen Leistung erfolgt zwischen dem Arzt/Labor und der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB).

 

Quelle: Regierung von Niederbayern

 

Zusätzliche Informationen:

Grenzkontrollen

Corona-Hotline

Bürgertelefon 

Tel: 08561/20-760

Erreichbarkeit: 

Mo - Do 08:00 - 16:00 Uhr

Fr 08:00 - 12:00 Uhr 


Corona-Hotline Bayerische Staatsregierung

Tel.: 089/122 220

Erreichbarkeit: täglich 08:00 - 18:00 Uhr


BRK-Sorgentelefon

Tel.: 08561/ 23899-50

Erreichbarkeit: 

Mo - Do 08:30 - 16:00 Uhr

Fr 08:30 - 13:00 Uhr