Corona-Impfzentrum Landkreis Rottal-Inn

Besondere Impfaktionen von 24. bis 30. Januar

Mobile Impfaktionen:

  • Dienstag, 25.01.2022, 13:00 - 18:00 Uhr - Simbach am Inn 
    Lokschuppen, Adolf Kolping-Str. 19
     
  • Mittwoch, 26.01.2022, 13:00 - 18:00 Uhr - Gangkofen 
    BRK-Haus, Bahnhofstr. 24

 

Impftermine „Familienimpfung“:

  • Freitag, 28.01.2022, 12:00 – 17:00 Uhr
  • Samstag, 29.01.2022, 10:00 – 14:00 Uhr

Impfzeiten und Erreichbarkeiten

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Wo kann ich meine Auffrischungsimpfung erhalten?

Da in der aktuellen Lage eine Aufteilung der Aufgaben in puncto Impfen notwendig ist, sind die niedergelassenen Ärzte bzw. Hausärzte laut Ministeriumsvorgabe die primäre Anlaufstelle für Auffrischimpfungen. Sofern eine Impfung dort nicht möglich ist, kann auch das Angebot des Impfzentrums in Anspruch genommen werden.

Bitte bringen Sie ein gültiges Ausweisdokument sowie Ihre Impfdokumentation zur Auffrischungsimpfung mit.

Mit welchem Impfstoff werden Auffrischungsimpfungen durchgeführt?

Die Auffrischimpfungen werden mit einer einmaligen Dosis eines mRNA-Impfstoffes durchgeführt, also entweder Comirnaty® von BioNTech/Pfizer oder Spikevax® von Moderna.

 

15. BayIfSMV: Änderung und Erweiterung der Definition von "geboostert"

Aufgrund der Beschlüsse des Ministerrats vom 11. und 17. Januar 2022 wurde vor dem Hintergrund der aktuellen epidemiologischen Entwicklungen und der geänderten Vorgaben auf Bundesebene die 15. BayIfSMV bis einschließlich 9. Februar 2022 verlängert und folgende Anpassung (...) vorgenommen:

Änderung und Erweiterung der Definition von „geboostert“ i. S. d. § 4 Abs. 7 Nr. 4

Nach § 4 Abs. 7 Nr. 4 gelten geimpfte Personen im Sinne des § 2 Nr. 2 der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Außnahmenverordnung (SchAusnahmV), die nachweisen können, dass sie zusätzlich zur Grundimmunisierung eine weitere Impfstoffdosis als Auffrischungsimpfung erhalten haben, im Rahmen der Zugangsregelungen nach § 4 als getestet. Dies gilt nunmehr bereits unmittelbar ab Erhalt der Auffrischungsimpfung und nicht wie bisher erst nach Ablauf von 14 Tagen nach der Impfung. Diese „geboosterten“ Personen können daher unmittelbar nach Erhalt der Auffrischungsimpfung Zugang zu 2G plus-Einrichtungen und -Veranstaltungen erhalten, ohne einen zusätzlichen Testnachweis vorlegen zu müssen.

Zudem stehen künftig auch geimpfte Personen, die nachweisen können, dass sie nach ihrer vollständigen Immunisierung eine PCR-bestätigte Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 überstanden haben, getesteten Personen i. S. v. § 4 Abs. 7 Nr. 4 gleich. Personen, die nach vollständiger Immunisierung eine Infektion mit SARS-CoV-2 überstanden haben, werden dadurch ebenso behandelt wie Personen, die nach der vollständigen Immunisierung eine Auffrischungsimpfung erhalten haben.

Eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 gilt als überstanden im Sinne von § 4 Abs. 7 Nr. 4, wenn nach den Vorgaben der SchAusnahmV ein Genesenennachweis erteilt werden könnte, also die Vorgaben der SchAusnahmV bezüglich der Art der Testung und der Zeit, die nach der Testung zum Nachweis der vorherigen Infektion vergangen sein muss, eingehalten sind.

Der Status als „geboostert“ i. S. d. § 4 Abs. 7 Nr. 4 der 15. BayIfSMV ist derzeit zeitlich nicht befristet. Dies gilt sowohl für Personen, die nach der vollständigen Immunisierung eine Auffrischungsimpfung erhalten haben, als auch für Personen, die nach der vollständigen Immunisierung eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 überstanden haben.

2Gplus-Regelung: Wird ein Impfdurchbruch als Booster anerkannt?

Als geboostert gilt auch, wer von einer Corona-Infektion genesen und doppelt geimpft ist (2Gplus-Regelung).

Zwar sind nach §4 Abs.7 Nr. 4 der 15. BayIfSMV geimpfte Personen mit einem Impfdurchbruch getesteten Personen gleichgesetzt (2Gplus-Regelung), dennoch empfiehlt die STIKO eine Auffrischung nach ein  bzw. zwei Impfstoffdosen und anschließender Infektion. (Wortlaut der Pressmitteilung zum Bericht der Kabinettsitzung vom 11.01.2022: „Zusätzlich entfällt die Pflicht zur Vorlage eines zusätzlichen Testnachweises für Personen, die nach vollständiger Immunisierung eine Infektion überstanden haben (Impfdurchbruch).“)

Wenn die Erstimpfung mit dem Präparat von Johnson & Johnson erfolgte, sind in Bayern laut Gesundheitsminister Holetschek weiterhin zwei zusätzliche Impfungen mit einem RNA-Impfstoff notwendig, um als geboostert zu gelten. 

Erstimpfung mit Johnson&Johnson: Ab wann gilt man als geboostert?

Für den Vektor-basierten COVID-19-Impfstoff Janssen von Janssen-Cilag International ist laut Fachinformation bisher nur eine Impfstoffdosis zur Grundimmunisierung erforderlich (Digitales Impfzertifikat 1/1). Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt jedoch allen Personen, die bisher eine Dosis COVID-19-Impfstoff Janssen erhalten haben, zur Optimierung der Grundimmunisierung eine zweite Impfstoffdosis mit einem mRNA-Impfstoff in einem Mindestabstand von vier Wochen zur ersten Impfstoffdosis. Insofern ist die zweite Impfung nicht als Auffrischungsimpfung zu werten, sondern erfolgt im Rahmen der Grundimmunisierung.

Bis eine Auffrischungsimpfung nach der Empfehlung der STIKO durchgeführt wurde, gelten die Betroffenen derzeit nicht als „geboostert“ und benötigen weiterhin einen Testnachweis, um als Besucher Zugang zu den Bereichen zu erhalten, die nach 2G plus zugangsbeschränkt sind.

 

Schema im Bezug auf das Digitale Impfzertifikat:

  • Eine Impfstoffdosis mit dem Impfstoff Janssen (1/1)
  • Zweite Impfstoffdosis mit einem mRNA-Impfstoff (hier spricht man von einer Optimierung der Grundimmunisierung) (2/2)
  • Nach frühestens drei Monaten erfolgt die Dritte Impfstoffdosis mit einem mRNA-Impfstoff (Erst eine dritte Impfung ist als Auffrischungsimpfung (3/3) kenntlich zu machen)

 

Nach der Auffrischungsimpfung kann mit dem Zertifikat 3/3 nachvollzogen werden, dass der Impfling drei Impfungen bzw. drei Piekse erhalten hat und als geboostert gilt.

Es wird empfohlen, dass die Zertifikate 2/2 und 3/3 erst nach Vollendung der 14 Tage nach Impfung in der App zu scannen, da immer automatisch das jüngste Zertifikat angezeigt wird, dieses aber erst nach 14 Tagen als Nachweis der Grundimmunisierung Gültigkeit erlangt.

U12 Impfungen

Die Zulassung der Europäischen Arzneimittelagentur für die Covid-19-Impfung mit Comirnaty (BioNTech/Pfizer) der 5- bis 11-jährigen Kinder wurde erteilt.

Sollten Sie Ihr Kind impfen lassen wollen, melden Sie es bitte über die eigens dafür eingerichtete E-Mail-Adresse an: u12-impfung@rottal-inn.de

ACHTUNG:
Zu impfende Kinder sind ausschließlich über die genannte E-Mail-Adresse anzumelden! Nur dann können diesen Kindern auch Termine für die entsprechenden gesonderten Kinderimpftage zugeteilt werden.


Um folgende Informationen wird in der Meldung der Impfbereitschaft gebeten:

  • Vollständiger Name und Vorname des Kindes
  • Geburtsdatum des Kindes
  • Anschrift des Kindes
  • Telefonnummer (Erreichbarkeit der Erziehungsberechtigten während des Tages)

Impfung für Kinder und Jugendliche von 12 bis 17 Jahren

Wie verhält es sich bei Kindern bzw. Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren mit der Impfung?

Für Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren verhält es sich genauso wie bei den ab 18-Jährigen.

Welchen Impfstoff erhalten sie?

Es wird Comirnaty (BioNTech/Pfizer) verwendet.

Die STIKO empfiehlt für alle 12- bis 17-Jährigen die COVID-19-Impfung mit 2 Dosen des mRNA-Impfstoffs Comirnaty (BioNTech/Pfizer, 30µg) im Abstand von drei bis sechs Wochen.

Läuft die Anmeldung auch ganz normal über die BayIMCO, also das Online-Registrierungssystem?

Ja, die Anmeldung der Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 17 Jahren erfolgt über das Bayerische Impfportal www.impfzentren.bayern

Eine Verlinkung zum Online-Registrierungssystem finden Sie ganz oben auf dieser Seite. 

Benötigen die 12- bis 17-Jährigen eine Einverständniserklärung ihrer Eltern?

12- bis 15-Jährige:

  • Es muss mindestens ein Elternteil anwesend sein + Ausweiskopie des nicht anwesenden Elternteils 
  • Unterschrift von beiden Erziehungsberechtigten; bei alleinigem Sorgerecht: Urkunde des Jugendamtes


Ab 16 Jahren:

  • Schriftlicher Nachweis
  • Hier muss nicht unbedingt ein Elternteil anwesend sein, aber es muss mindestens ein Elternteil unterschrieben haben
Wie verhält es sich in dieser Altersgruppe mit dem Boostern?

Die STIKO empfiehlt die Auffrischimpfung für 12- bis 17-jährige Kinder und Jugendliche mit dem mRNA-Impfstoff Comirnaty (BioNTech/Pfizer) in der altersentsprechenden Dosierung (30 µg). Die 3. Impfstoffdosis soll in einem Mindestabstand von drei Monaten zur vorangegangenen Impfung verabreicht werden.

Digitales Impfzertifikat: Online-Zugang nicht löschen!

Nähere Informationen dazu finden Sie hier.

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Quelle: Bayerisches Ministerium für Gesundheit und Pflege

Corona-Impfzentrum

Das Impfzentrum im Landkreis Rottal-Inn befindet sich in der Rottgauhalle in Eggenfelden, Grafenweg 13, 84307 Eggenfelden.

Sie erreichen das Impfzentrum des Landkreises Rottal-Inn telefonisch unter 08721/1209973

Erreichbarkeit:

MO & DI: 10:00-13:00 und 14:00-18:00 Uhr

MI: 14:00-16:00 und 17:00-20:00 Uhr

DO & FR: 10:00-13:00 und 14:00-18:00 Uhr

Die Betriebszeiten können von den telefonischen Erreichbarkeiten abweichen!

Impfdashboard der Bundesregierung

Fakten zum aktuellen Impfstand in Deutschland finden Sie hier.