Sollten Sie Reiserückkehrer aus einem Virusvariantengebiet (www.rki.de/risikogebiete) sein und sich wie vorgeschrieben bereits über die Digitale Einreiseanmeldung – DEA (www.einreiseanmeldung.de) registriert haben, so müssen Sie sich nicht nur für 14 Tage ab Einreisetag in die sogenannte Einreisequarantäne begeben, sondern unmittelbar nach Einreise (wenn nicht bereits am Flughafen geschehen), an Tag 5 und an Tag 13 eine PCR-Testung zwingend am lokalen Testzentrum Pfarrkirchen durchführen. Die Terminbuchung zur Testung am lokalen Testzentrum Pfarrkirchen erfolgt ausschließlich über die Kontaktermittlung des Gesundheitsamtes Pfarrkirchen (Tel. 08561/20-497 oder kontaktermittlung@rottal-inn.de).  

Pflichten nach CoronaEinreiseV

>>> Kurzübersicht über die Corona-Einreiseregeln <<<

 

Eine Liste der derzeit ausgewiesenen Risikogebiete finden Sie hier: www.rki.de/risikogebiete

Informationen zu anerkannten Tests finden Sie hier: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Tests.html

Weitere Infos zum Beförderungsverbot und Ausnahmen davon finden Sie hier: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus-infos-reisende/faq-tests-einreisende.html

 

Folgende Regelungen gelten sowohl für Reiserückkehrer als auch für Personen, die nach Deutschland einreisen (Quelle: Bundesministerium für Gesundheit):

Kleiner Grenzverkehr

Kleiner Grenzverkehr =  weniger als 24h in einem Risikogebiet

Anmeldepflicht: Nein (auch bei Virusvariantengebiet nicht)

Absonderungspflicht: Nein (auch bei Virusvariantengebiet nicht)

Vorlage-, Übermittlungspflichten: Ja, es muss ein 3G-Nachweis erbracht werden

Nachweispflicht: Nur bei Einreisen aus Hochrisikogebiet

 

Auch von der Quarantäne ausgenommen sind Personen, die für weniger als 24 Stunden aus einem Risikogebiet im Rahmen des Grenzverkehrs in den Freistaat Bayern einreisen. 

 

Dies gilt nicht

  • wenn die Person bei der Einreise typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 wie Husten, Fieber, Schnupfen oder Geruchs- und Geschmacksverlust aufweist 

Hier finden Sie alle aktuellen Risiko-, Hochrisiko- und Virusvariantengebiete (nach RKI).

HINWEIS: Bitte informieren Sie sich zusätzlich noch über die Regelungen auf österreichischer Seite.

 

Stand: 08.02.2022

Nachweispflicht

Alle Einreisenden über 12 Jahren müssen bereits bei der Einreise über einen Test-, Genesenen- oder
Impfnachweis verfügen. Bei einem vorherigen Aufenthalt in einem Virusvariantengebiet innerhalb der letzten 10 Tagen vor
der Einreise, müssen Personen über 12 Jahren über einen Testnachweis verfügen (Impf-/Genesenennachweis reicht nicht aus!)

 

 

Personen, die das sechste LJ vollendet haben, müssen bei der Einreise in die BRD über einen 3G-Nachweis verfügen. Erfolgt die Einreise aus einem Virusvariantengebiet bedarf es einer Testung mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-NAAT oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik). Impf-/Genesenennachweis reicht nicht aus.

 

Nachweispflicht gilt für folgende Personen nur bei Einreisen aus einem Hochrisikogebiet, Virusvariantengebiet oder auf dem Luftweg und mit der Maßgabe, dass Personen, die über keinen Impfnachweis oder Genesenennachweis verfügen, einen Testnachweis lediglich zweimal pro Woche zu erneuern haben:

 

Personen, die sich im Rahmen des Grenzverkehrs weniger als 24 Stunden im Ausland aufgehalten haben oder im Rahmen des Grenzverkehrs für bis zu 24 Stunden in die Bundesrepublik Deutschland einreisen sowie Grenzpendler und Grenzgänger.

 

Weitere Ausnahmen:

            Aus Virusvariantengebiet: Transportpersonal bei Einhaltung angemessener Schutz-/Hygienekonzepte

 

 

Stand 08.02.2022

Anmeldepflicht/Absonderungspflicht (Quarantänepflicht)

Aufenthalt in den letzten 10 Tagen in Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet: *

 

  • Einreiseanmeldung über  www.einreiseanmeldung.de
  • Sofern eine digitale Einreiseanmeldung nicht möglich ist, ist stattdessen ausnahmsweise eine vollständig ausgefüllte Ersatzmitteilung bei der Einreise mitzuführen (Link: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/C/Coronavirus/Infoblatt/2021/DEU.pdf)
  • Pflicht zur Absonderung eigene Kosten für einen Zeitraum .
    • Nach der Einreise haben sich diese Personen auf direktem Weg in die Haupt- oder Nebenwohnung oder in eine andere, eine Absonderung ermöglichende Unterkunft zu begeben. Den absonderungspflichtigen Personen ist es in diesem Zeitraum nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht ihrem Hausstand angehören.
    • Personen sind verpflichtet, die zuständige Behörde unverzüglich zu informieren, wenn typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 innerhalb des jeweils maßgeblichen Absonderungszeitraums bei ihnen auftreten. Personen unterliegen für die Zeit der Absonderung der Beobachtung durch die zuständige Behörde.
    • Absonderung für zehn Tagen (14 Tage bei Virusvariantengebiet) (nicht verwechseln mit der Quarantänepflicht als pos. getestete Person oder enge Kontaktperson!)
    • Möglichkeit zur Freitestung ab Tag 5 (in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt)

 

*gilt nur für vollständig geimpfte Personen, mit einem in der BRD zugelassenen Impfstoff.

 

Ausnahmen:

Eine Einreiseanmeldung bedürfen Personen nicht, die

    • durch ein Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet lediglich durchgereist sind und dort keinen Zwischenaufenthalt hatten,
    • zur Durchreise in die Bundesrepublik Deutschland einreisen und die Bundesrepublik Deutschland auf schnellstem Wege wieder verlassen, um die Durchreise abzuschließen,
    • bei Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte als Transportpersonal in die Bundesrepublik Deutschland einreisen,
    • als Teil von offiziellen Delegationen über das Regierungsterminal des Flughafens Berlin Brandenburg oder über den Flughafen Köln/Bonn nach Deutschland einreisen und sich weniger als 72 Stunden in einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben,
    • zum Zwecke einer Behandlung einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in die Bundesrepublik Deutschland verbracht werden, weil eine stationäre Behandlung im Krankenhaus aufgrund einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 erforderlich ist und diese Behandlung vor Ort im Ausland nicht sichergestellt werden kann,
    • sich im Rahmen des Grenzverkehrs weniger als 24 Stunden in einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben oder für bis zu 24 Stunden in die Bundesrepublik Deutschland einreisen,
    • Grenzpendler oder Grenzgänger, sofern deren Tätigkeit für die Aufrechterhaltung betriebl. Abläufe dringend erforderlich und unabdingbar ist, sind,
    • Polizeivollzugsbeamte oder Zollbeamte sind, die aus dem Einsatz und aus einsatzgleichen Verpflichtungen aus dem Ausland zurückkehren,
    • vom Anwendungsbereich des § 54a Absatz 1 des Infektionsschutzgesetzes (Vollzug durch Bundeswehr) erfasst sind,
    • Angehörige ausländischer Streitkräfte sind,
    • bei Aufenthalten von weniger als 72 Stunden in der Bundesrepublik Deutschland oder in einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet
  1. aufgrund des Besuchs von Verwandten ersten Grades, des nicht dem gleichen Hausstand angehörigen Ehegatten oder Lebensgefährten oder aufgrund eines geteilten Sorgerechts oder eines Umgangsrechts einreisen oder (gilt nicht für Virusvariantengebiete)
  2. hochrangige Mitglieder des diplomatischen oder konsularischen Dienstes, von Volksvertretungen oder Regierungen sind.

 

 

Stand 08.02.2022

Vorlage- und Übermittlungspflichten

Erfolgt die Einreise mittels eines Beförderers, sind diesem vor der Beförderung folgende Nachweise auf dessen Anforderung hin zum Zwecke der Überprüfung vorzulegen:

 

  1. bei Einreisen aus einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet die Bestätigung der erfolgreich durchgeführten digitalen Einreiseanmeldung oder die vollständig ausgefüllte Ersatzmitteilung und
  2. bei Einreisen
    1. aus einem Virusvariantengebiet ein Testnachweis oder
    2. aus einem Hochrisikogebiet oder bei allen sonstigen Einreisen auf dem Luftweg ein Testnachweis, ein Genesenennachweis oder ein Impfnachweis.

Im grenzüberschreitenden Eisenbahnverkehr oder im grenzüberschreitenden Kurzstreckenseeverkehr kann die Vorlage abweichend auch noch während der Beförderung erfolgen. Das Vorliegen einer Ausnahme ist auf Verlangen des Beförderers glaubhaft zu machen.

 

Bei der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland (ohne Beförderer) sind folgende Nachweise mitzuführen und der zuständigen Behörde oder der mit der polizeilichen Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs beauftragten Behörde auf deren Anforderung zum Zwecke der stichprobenhaften Überprüfung vorzulegen:

 

  1. bei Einreisen mit Voraufenthalt in einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet die Bestätigung der erfolgreich durchgeführten digitalen Einreiseanmeldung oder die vollständig ausgefüllte Ersatzmitteilung nach § 3 Absatz 2 und
  2. bei Einreisen
    1. aus einem Virusvariantengebiet ein Testnachweis oder
    2. aus allen sonstigen Gebieten ein Testnachweis, ein Genesenennachweis oder ein Impfnachweis.

 

Das Vorliegen einer Ausnahme von  ist auf Verlangen der zuständigen Behörde oder der mit der polizeilichen Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs beauftragten Behörde glaubhaft zu machen. Für Personen, die zum Zwecke einer Arbeitsaufnahme in die Bundesrepublik Deutschland einreisen, kann auch der Arbeitgeber oder ein sonstiger Dritter den Nachweis erbringen. Bei einer Einreise aus einem Schengen-Staat erfolgt die Anforderung der Vorlage der Nachweise stichprobenhaft anlässlich grenzpolizeilicher Aufgabenwahrnehmung. Bei einer Einreise, die nicht aus einem Schengen-Staat erfolgt, erfolgt die Anforderung im Rahmen der Einreisekontrolle.

 

Personen, die in die Bundesrepublik Deutschland eingereist sind und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Hochrisikogebiet eingestuften Gebiet aufgehalten haben, haben, wenn sie nach zu einer Anmeldung verpflichtet sind (siehe oben), nach dessen Vorliegen einen Genesenennachweis, einen Impfnachweis oder einen Testnachweis nach § 4 Absatz 2 Satz 2 und 3 CoronaEinreiseV durch Nutzung des Einreiseportals an die zuständige Behörde zu übermitteln. Für Personen, die zum Zwecke einer Arbeitsaufnahme in die Bundesrepublik Deutschland einreisen, kann auch der Arbeitgeber oder ein sonstiger Dritter den Nachweis erbringen.

 

Stand 08.02.2022

Grenzpendler/Grenzgänger

letzte Aktualisierung 23.8.2021

 

Grenzpendler ist eine Person,

  • a) eine Person, die in der Bundesrepublik Deutschland ihren Wohnsitz hat und die sich zwingend notwendig zum Zwecke ihrer Berufsausübung, ihres Studiums oder ihrer Ausbildung an ihre Berufsausübungs-, Studien- oder Ausbildungsstätte in ein Risikogebiet begibt und regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich, an ihren Wohnsitz zurückkehrt, oder b) diejenige sorgeberechtigte Person oder Betreuungsperson, die eine Person nach Buchstabe a zu ihrer Berufsausübungs-, Studien- oder Ausbildungsstätte bringt oder sie dort abholt,

Grenzgänger ist eine Person, die

  • a) eine Person, die in einem Risikogebiet ihren Wohnsitz hat und die sich zwingend notwendig zum Zwecke ihrer Berufsausübung, ihres Studiums oder ihrer Ausbildung in die Bundesrepublik Deutschland begibt und regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich, an ihren Wohnsitz zurückkehrt, oder b) diejenige sorgeberechtigte Person oder Betreuungsperson, die eine Person nach Buchstabe a zu ihrer Berufsausübungs-, Studien- oder Ausbildungsstätte bringt oder sie dort abholt

 

Für diese Personen gilt keine Anmelde-  oder Quarantänepflicht. Personen, die über keinen Impf-/Genesenennachweis verfügen müssen sich zwei Mal wöchentlich testen lassen und den negativen Testnachweis mit sich führen müssen.