Informationen für
Grenzgänger/Grenzpendler

Grenzpendler sind Personen, die im Freistaat Bayern ihren Wohnsitz haben und die sich zwingend notwendig zum Zweck ihrer Berufsausübung, ihres Studiums oder Ausbildung an ihre Berufsausübungs-, Studien- oder Ausbildungsstätte in einem Risikogebiet begeben und regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich, an ihren Wohnsitz zurückkehren.

Grenzgänger sind Personen, die in einem Risikogebiet ihren Wohnsitz haben und die sich zwingend notwendig zum Zweck ihrer Berufsausübung, ihres Studiums oder ihrer Ausbildung in den Freistaat Bayern begeben und regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich, an ihren Wohnsitz zurückkehren

Für beide ist seit dem 15. Januar die zwingende Notwendigkeit durch den Arbeitgeber, Auftraggeber oder die Bildungseinrichtung zu bescheinigen.

Es besteht keine automatische Vorlagepflicht des Testergebnisses oder der Bescheinigung bei der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde.

 

Update 25.02.2021:

Die Testpflicht für Grenzpendler und –gänger in „normale“ Risikogebiete wurde aufgehoben. Für die Grenzgänger und –pendler galt bisher abweichend von § 4 Abs. 1 Nr. 3 a) und b) CoronaEinreiseV, dass diese sich in jeder Kalenderwoche, in der eine Einreise stattfindet einer Testung unterziehen mussten.

 

Achtung! Grenzgänger und –pendler unterliegen nach wie vor bei Hochinzidenz und Virusvariantengebieten der 48 Stunden Testpflicht, wenn täglich eine Einreise erfolgt. Daran hat sich nichts geändert (es gibt bei Hochinzidenz- und Virusvariantengebieten keine Ausnahmen mehr für Grenzpendler und –gänger, deshalb müssen diese bei jeder Einreise über einen Testnachweis verfügen, dessen Abstrich nicht älter als 48 Stunden sein darf)

 

 

Bitte erkundigen Sie sich regelmäßig, ob das Land, in oder aus welchem Sie pendeln, als Risikogebiet, Hochinzidenzgebiet oder Virusvariantengebiet ausgewiesen wurde. Es gelten je nach Einstufung unterschiedliche Regelungen (s. unter anderem oben)! 

Hier finden Sie alle aktuellen Risiko-, Hochrisiko- und Virusvariantengebiete (nach RKI).

Reiserückkehrer/ Einreisende aus Risikogebieten

Bei Personen, die sich innerhalb von zehn Tagen vor der Einreise in einem Virusvarianten-Gebiet oder Hochrisikogebiet aufgehalten haben, gelten die Anmeldepflicht und die Pflicht, bei Einreise über einen aktuellen Testnachweis zu verfügen, ohne jede Ausnahme. Als Virusvarianten-Gebiete sind zum 19.01.2021 das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland, ausgenommen Kanalinseln und Überseegebiete, Irland, Südafrika sowie Brasilien ausgewiesen.

 

Wer in den Freistaat Bayern einreist und sich innerhalb von 10 Tagen vor Einreise in einem Risikogebiet war, muss in Quarantäne und sich dort 10 Tage isolieren.

Es hat eine Anmeldung auf https://www.einreiseanmeldung.de zu erfolgen. Es ist ein Test vorzuweisen, der frühestens 48h vor Einreise oder spätestens 48h nach Einreise durchgeführt wurde. Dieser ist binnen 72h nach Einreise bei der Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen via Mail: einreise@rottal-inn.de 

Die Kontaktermittlung ist umgehend zu informieren, sollten während der Quarantänezeit Symptome auftreten: 08561 20-497 

 

Quarantänedauer und -unterbrechungen:

Grundsätzlich: 10 Tage

Unterbrechung: nur für die Durchführung eines Tests

Verkürzung: Quarantäne kann auf 5 Tage verkürzt werden.

Voraussetzungen: negatives Testergebnis, keine Krankheitssymptome

Verpflichtung: Aufsuchen eines Arztes oder Testszentrums, wenn binnen 10 Tagen Krankheitssymptome auftreten

 

Ausnahmen von der Quarantäne Pflicht mit und ohne Test finden Sie in der Einreisequarantäneverordnung

 

Hier finden Sie alle aktuellen Risiko-, Hochrisiko- und Virusvariantengebiete (nach RKI).

Positiv getestete Personen/ Kontaktpersonen

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

die Kontaktermittlung des Gesundheitsamtes Pfarrkirchen erreichen Sie von
Montag bis Donnerstag zwischen 08:00 Uhr und 16:00 Uhr bzw. Freitag zwischen 08:00 Uhr und 13:00 Uhr telefonisch unter  08561/20-497.

An den Wochenenden ist keine telefonische Erreichbarkeit der Kontaktermittlung möglich.
Gerne können Sie Ihr Anliegen auch per E-Mail an kontaktermittlung@rottal-inn.de übermitteln.

 

Hinweis

  • Die Verwendung der o.g. Durchwahl bzw. der E-Mail-Adresse von der Kontaktermittlung dient zur Abklärung von Fragen bei positiv getesteten Personen, bei Kontaktpersonen zu positiv getesteten Personen, zur Meldung von Reiserückkehrern inkl. negativer Befundübermittlung zwecks Beendigung der Quarantäne gemäß gültiger Allgemeinverfügung zur Einreisequarantäneverordnung und zur Terminvergabe für einen Abstrich am Testzentrum Pfarrkirchen, sofern keine eigenständige Onlinereservierung über die Homepage des Landkreises Rottal-Inn möglich ist.
  • Wir bitten die Leitungen nicht unnötig bzgl. Nachfrage Ihres ausstehenden Befundergebnisses zu blockieren. Die Ergebnisse werden bei der Nutzung des Bayerischen Testangebots direkt an Ihre angegebene E-Mail-Adresse von der Onlinereservierung übermittelt bzw. bei Kontaktpersonen der Kategorie I folgt eine schnellstmögliche telefonische Mitteilung durch die Mitarbeiter der Kontaktermittlung nach Befundeingang.
Informace o povinném testu osob přijíždějících z oblastí s vysokým výskytem nákazy // Informationen zur Testpflicht von Einreisenden aus Hochinzidenzgebieten

Risikogebiete

Änderungen durch Ausweisung von Tirol/Tschechien als Virusvariantengebiet

Pflicht zur Digitalen Einreiseanmeldung:

Die Digitale Einreiseanmeldung muss von allen Personen genutzt werden, die in die Bundesrepublik Deutschland einreisen und die sich innerhalb von zehn Tagen vor der Einreise in einem Virusvarianten-Gebiet aufgehalten haben. Die nach § 2 Abs. 1 CoronaEinreiseV vorgesehen Ausnahmen finden nach § 2 Abs. 4 CoronaEinreiseV auf Einreisende aus Virusvarianten-Gebieten keine Anwendung. Die Pflicht, vor dem Grenzübertritt eine digitale Einreiseanmeldung durchzuführen, gilt damit namentlich auch für Durchreisende, für Einreisende mit Aufenthalt von weniger als 24 Stunden und für Einreisende, die beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter transportieren. Die Anmeldung erfolgt hier: www.einreiseanmeldung.de

 

Pflicht, bei Einreise über einen negativen Testnachweis zu verfügen:

Alle Einreisenden, die sich innerhalb von zehn Tagen vor der Einreise in einem Virusvarianten-Gebiet aufgehalten haben, müssen bereits bei der Einreise über einen negativen Testnachweis im Sinne von § 3 Abs. 3 CoronaEinreiseV verfügen. Auch insoweit finden die nach der CoronaEinreiseV sonst geltenden Ausnahmen auf Einreisende aus Virusvarianten-Gebieten keine Anwendung. Ein Testnachweis ist daher auch für Durchreisende, für Einreisende, die beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter transportieren, für Grenzgänger und Grenzpendler und bei Kurzzeitaufenthalten erforderlich.

Die dem Testnachweis zugrundeliegende Testung darf längstens 48 Stunden vor der Einreise vorgenommen worden sein. Der Nachweis muss in deutscher, englischer oder französischer Sprache auf Papier oder in einem elektronischen Dokument vorhanden sein. Personen, die täglich aus einem Virusvarianten-Gebiet einreisen, müssen daher mindestens alle 48 Stunden einen Test vornehmen lassen. Der Nachweis über die digitale Einreiseanmeldung und der Testnachweis werden im Rahmen der Grenzkontrollen kontrolliert. Personen, die nicht über einen negativen Testnachweis verfügen, kann die Einreise gegebenenfalls verweigert werden.

Eine Ausnahme von der Pflicht, bei Einreise über einen negativen Test-nachweis zu verfügen, besteht nur für Personen, die das sechste Lebens-jahr noch nicht vollendet haben, § 4 Abs. 4 CoronaEinreiseV. Weitere Einzelfallausnahmen können auch bei Vorliegen triftiger Gründe durch die zu-ständige Behörde nicht gewährt werden.

 

Quarantänepflicht nach der Einreise-Quarantäneverordnung:

Personen, die in den Freistaat Bayern einreisen und die sich innerhalb von zehn Tagen vor der Einreise in einem Virusvarianten-Gebiet aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Wohnung oder eine andere, geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum für zehn Tage ständig dort abzusondern. Die Quarantäne kann vorzeitig beendet werden, wenn während der Dauer der Quarantäne keine Symptome einer Erkrankung mit COVID-19 aufgetreten sind und ein mindestens fünf Tage nach der Einreise vorgenommener Test auf das Vorhandensein von Coronavirus SARS-CoV-2 ein negatives Ergebnis aufweist.

 

Die nach der EQV ansonsten vorgesehenen Ausnahmen von der Quarantänepflicht gelten für Personen, die sich in einem Virusvarianten-Gebiet aufgehalten haben, nur sehr eingeschränkt. Bitte wenden Sie sich für Auskünfte ebenfalls an gewerberecht@rottal-inn.de.

 

Es benötigen aktuell nur folgende Personengruppen eine Bestätigung vom Landratsamt:

 

  • Personen, die im Freistaat Bayern ihren Wohnsitz haben (Grenzpendler) und die sich zwingend notwendig zum Zweck ihrer Berufsausübung an ihre Berufsausübungsstätte in einem Virusvarianten-Gebiet begeben und regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich an ihren Wohnsitz zu-rück kehren, wenn deren Tätigkeit für die Aufrechterhaltung betrieblicher Abläufe dringend erforderlich und unabdingbar ist und dies durch den Dienstherrn, Arbeitgeber oder Auftraggeber bescheinigt wird, § 2 Abs. 6 Satz 2 in Verbindung mit § 2 Abs. 2 Nr. 4 EQV. Eine für den Grenzübertritt erforderliche Bescheinigung der Kreisverwaltungsbehörde über die unverzichtbare Tätigkeit des Betroffenen in einem systemrelevanten Betrieb wird im Vollzug zugleich als ausreichende Bescheinigung im Sinne von § 2 Abs. 6 Satz 2 EQV angesehen.
  • Personen, die in einem Virusvarianten-Gebiet ihren Wohnsitz (Grenzgänger) haben und die sich zwingend notwendig und unaufschiebbar zum Zweck ihrer Berufsausübung in den Freistaat Bayern begeben und regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich an ihren Wohnsitz zurückkehren, wenn deren Tätigkeit für die Aufrechterhaltung betrieblicher Ab-läufe dringend erforderlich und unabdingbar ist und dies durch den Dienstherrn, Arbeitgeber oder Auftraggeber bescheinigt wird, § 2 Abs. 6 Satz 2 in Verbindung mit § 2 Abs. 2 Nr. 4 EQV. Eine für den Grenzübertritt erforderliche Bescheinigung der Kreisverwaltungsbehörde über die unverzichtbare Tätigkeit des Betroffenen in einem systemrelevanten Betrieb wird im Vollzug zugleich als ausreichende Bescheinigung im Sinne von § 2 Abs. 6 Satz 2 EQV angesehen.