Aktuelle Corona-Fallzahlen im Landkreis Rottal-Inn

Aktuell positive Fälle: 132 · Indexfälle: 5307 · Todesfälle: 152 · 7-Tage-Inzidenz (offizielle Berechnung)

Die hier veröffentlichten Zahlen stammen direkt aus der Coronaverwaltung des Gesundheitsamtes, es sind sozusagen "live-Zahlen". Demzufolge weichen sie auch von den veröffentlichten Zahlen des LGL und des RKI ab, da diese nur einmal am Tag übermittelt werden.

Stand 04.03.2021 - 21 Neuinfektionen

7-Tage-Inzidenz 74,10

Indexfälle gesamt 5.307

(davon mutierte Fälle) 61

Indexfälle Donnerstag 21

Indexfälle entlassen Donnerstag  10

Aktuell positive Fälle 132

Todesfälle gesamt 152

Todesfälle Donnerstag 0

Indexfälle im Krankenhaus (davon auf Intensivstation) 11 (3)

Stand 03.03.2021 - 13 Neuinfektionen

7-Tage-Inzidenz 66,67

Indexfälle gesamt 5286

Indexfälle Mittwoch 13

Indexfälle entlassen Mittwoch 4

Aktuell positive Fälle 121

Todesfälle gesamt 152

Todesfälle Mittwoch 0

Indexfälle im Krankenhaus (davon auf Intensivstation) 9 (2)

Stand 02.03.2021 - 21 Neuinfektionen

7-Tage-Inzidenz 70,6

Indexfälle gesamt 5273

Indexfälle Dienstag 21

Indexfälle entlassen Dienstag 17

Aktuell positive Fälle 112

Todesfälle gesamt 152

Todesfälle Dienstag 1

Indexfälle im Krankenhaus (davon auf Intensivstation) 10 (1)

Stand 01.03.2021 - 3 Neuinfektionen

7-Tage-Inzidenz 65,0

Indexfälle gesamt 5252

Indexfälle Montag 3

Indexfälle entlassen Montag 7

Aktuell positive Fälle 109

Todesfälle gesamt 151

Todesfälle Montag 0

Indexfälle im Krankenhaus (davon auf Intensivstation) 14 (2)

Hinweis

Die Karte bietet keine Grundlage für eine Risikoabschätzung. Die Aufteilung sagt zwar aus, wo die infizierte Person wohnhaft ist – und dort ohnehin in Quarantäne war bzw. ist – nicht aber, wo sie sich infiziert haben könnte. 

Die Daten zu den Index- und Todesfällen werden werktags durch das Landratsamt Rottal-Inn aktualisiert.

7-Tage-Inzidenz im täglichen Verlauf

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Hinweis
Erläuterungen

Das Diagramm zeigt den Verlauf der 7-Tage-Inzidenz  für den gesamten Landkreis Rottal-Inn  über die letzten 10 Tage hinweg (im Gegensatz zu dem Diagramm "Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz", welches die Werte in Bezug auf drei Regionen innerhalb des Landkreises über mehrere Monate darstellt).

Außerdem sind die Orientierungswerte 100, 50 und 35 eingezeichnet. Diese gelten aktuell als Richtwerte für mögliche Lockerungen der Corona Maßnahmen. 

Intern vs. RKI

Die Datengrundlage für dieses Diagramm bilden interne Berechnungen.

Die offiziell gültigen Zahlen sind allerdings die Daten des RKI. Auf deren Basis werden Entscheidungen für künftige Lockerungen (z.B. Öffnung von Schulen und Einzelhandel) getroffen. Leider weichen diese des Öfteren leicht von den internen Berechnungen ab.

Status Corona-Impfungen

Hinweis
Priorisierung

Die Vergabe von Terminen beim Impfzentrum (Impfung von Pflegeeinrichtungen durch mobile Teams außen vor) verläuft automatisch durch die deutschlandweite genutzte Registrierungs- und Vergabe-Software. Immer wieder taucht dabei auch die Frage auf, warum jüngere vor älteren geimpft werden. Das System berücksichtigt einen Algorithmus aus Variablen, die dafür entscheidend sind, wie schnell jemand impfberechtigt ist. Dazu gehören neben dem Alter des Impfpatienten in erster Linie auch Vorerkrankungen oder sonstige Gründe, die ihn zu einer Risikogruppe bezüglich der Corona-Infektion zählen lassen, aber selbstverständlich auch die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Berufsgruppe (Pflegeberufe, Rettungssanitäter…). Dementsprechend werden innerhalb einer Priorisierungsgruppe die Menschen nach und nach eingeladen.

Das System ist nun etwas komplizierter geworden, da durch die Verfügbarkeit des Impfstoffs Astra Zeneca und der Regelung, diesen nur an Menschen unter 65 zu verimpfen, die Reihenfolge ein Stück weit durchbrochen wird. Im Klartext bedeutet dies: Derzeit werden innerhalb der Priorisierungsgruppe 1 Menschen Über 80, bzw. Menschen Über 65, die aus anderen Gründen zur Prio 1 gehören, mit BionTech geimpft. Menschen unter 65, die zur Prio 1 gehören, werden vordringlichmit Astra Zeneca geimpft und nicht mit BionTech, je nachdem was zur Verfügung steht. Eine Auswahlmöglichkeit gibt es nicht.

Es ist möglich, dass durch weitere Lieferungen von Astra Zeneca irgendwann alle Unter 65-Jährigen der Prio 1 geimpft sind, während bei den Über 65-Jährigen mit BionTech die Liste noch nicht abgearbeitet ist. Dann wird das System automatisch anfangen, die Unter 65-Jährigen aus der Prioritätsgruppe 2 einzuladen, zu denen nach neuesten Informationen nun wohl auch Lehrerinnen und Lehrer sowie Erzieherinnen und Erzieher gehören werden. Die Über 65-Jährigen, insbesondere auch die Über 70-Jährigen, die qua Alter automatisch zur Priorisierungsgruppe 2 gehören, sind dann an der Reihe, sobald die Über 65-Jährigen aus Prio 1 alle geimpft sind.

Das System kann sich noch einmal ändern, falls irgendwann auch Moderna oder weitere Impfstoffe zur Verfügung stehen.

Indexzahlen Covid-19

Das Diagramm zeigt die Entwicklung der aktuell positiv getesteten, genesenen und verstorbenen Personen im Landkreis Rottal-Inn ab September 2020. Ende Oktober bzw. Anfang November erreichte die Zahl der erfassten Infizierten gesamt gesehen einen Höhepunkt. Dass die Kurve bis Ende November abflachte, lässt auf den Erfolg der Maßnahmen im Rahmen des regionalen Lockdowns (27.10.20) schließen. Zum Jahreswechsel bis Mitte Januar war ein erneuter Anstieg der Infiziertenzahlen erkennbar. Ab Ende Januar und den ganzen Feburar hindurch sank die Anzahl der aktuell positiv Getesteten. Ende Februar waren es über 100 aktuell positiv Getestete weniger als noch Ende Januar. Auch jezt Anfang März sinkt die Anzahl der aktuell positiven Personen weiter, was man auch im Diagramm deutlich ablesen kann. Leider ist die Zahl der in Zusammenhang mit Corona Verstorbenen in den ersten beiden Monaten des Jahres 2021 weiter angestiegen.

Stand: 04.03.2021

Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz

Hinweis
Was sagt die 7-Tage-Inzidenz aus?

Die 7-Tage-Inzidenz sagt aus, wie viele Menschen in der entsprechenden Region in sieben Tagen neu erkrankt sind, und zwar nicht in absoluten Zahlen, sondern bezogen auf jeweils 100.000 Einwohner der Region.

Unterteilt auf die drei Regionen der drei Polizeiinspektionen zeigt sich, dass die Inzidenzwert auf einem generell hohen Niveau (~250) lagen und erst gegen Ende 2020 absanken. Mit Januar 2021 stiegen die Inzidenzwerte stetig an, bis sie Mitte des Monats Spitzenwerte erreichten - vor allem der Bereich Simbach am Inn sticht hier mit einem Inzidenzwert von knapp 450 extrem hervor. Ebenso wurde bei Simbach Mitte  Februar der niedrigste Wert seit Aufzeichnung mit 42,28 verzeichnet. Generell ist festzustellen, dass der Bereich Simbach immer mal wieder Ausreißer bei der 7-Tage-Inzidenz verzeichnete. Seit etwa dem 22. Januar sinkt der Inzidenzwert bis auf kleinere kurzweilige Anstiege kontinuierlich ab, wobei er sich Mitte Februar bei einem Wert um die 100er-Marke einpendelte. In der zweiten Monatshälfte des Februars nahm der Inzidenzwert für den gesamten Landkreis weiter ab, sodass sich Rottal-Inn seit einigen Tagen bei einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und knapp über 70 bewegt. 

Letzte Aktualisierung: 05.03.2021

 

Durchschnittsalter

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Der Höchstwert des Durchschnittsalters einer positiv auf Corona getesteten Person in der ersten Welle der Pandemie betrug 56 Jahre. Während der Phase der Reiserückkehrer im Sommer wurde im Juli der niedrigste Durchnittswert von 31 Jahren erreicht. Im Vergleich zum Altersdurchschnitt der Infizierten im Frühjahr sank das Durchschnittsalter ab September etwas ab. Das Durchschnittsalter einer positiv auf Corona getesteten Person lag im Januar 2021 bei 47 Jahren und ist somit seit Winter 2020 bzw. über den Jahreswechsel stetig angestiegen. Im Februar wurde ein leichter Rückgang des Durchschnittsalters verzeichnet.

Letzte Aktualisierung: 05.03.2021

Alters- und Geschlechterverteilung

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Genau wie die aktuelle demographische Geschlechterverteilung im Landkreis sind auch die Corona Indexfälle mit Blick auf das Geschlecht der Infizierten recht ausgeglichen. Generell sind Frauen etwas häufiger betroffen als Männer. Entgegen der allgemeinen Annahme infiziert sich nicht vorrangig die ältere Bevölkerung ab 75 Jahren mit dem Coronavirus, sondern Personen mittleren Alters zwischen 50 und 59 Jahren. Darauf folgt die Altersschicht der 20- bis 29-Jährigen sowie die Personen im Alter von 40 bis 49 Jahren.

Letzte Aktualisierung: 05.03.2021

Personen in Quarantäne

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Das Diagramm zeigt, wie viele Personen von März 2020 bis Januar 2021 im Landkreis unter Quarantäne gestellt wurden. Dabei wird monatlich unterschieden, wie sich die Summe von Quarantäneanordnungen aus Kontaktpersonen ersten Grades (KP1), Indexfällen und Reiserückkehrern zusammensetzt. Deutlich zu erkennen ist, dass sich über den gesamten Zeitverlauf mehr Kontaktpersonen der Kategorie 1 (KP1) in Quarantäne befanden als Infizierte selbst. Generell lagen die Zahlen während der zweiten Welle höher als während der ersten im Frühjahr. Mit Abstand am meisten Personen, nämlich 5.185 (davon allein 4.333 KP1), befanden sich im Oktober in Quarantäne. Seither sinken die Zahlen stetig ab, wobei zu erwähnen ist, dass sich im Dezember und Januar auch wieder vermehrt Reiserückkehrer unter den Personen in Quarantäne befanden. Hervorzuheben ist auch der deutliche Ansting an Reiserückkehrern im Februar 2021. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie im Landkreis 23597 Personen in Quarantäne gesetzt. 

Letzte Aktualisierung: 05.03.2021

Durchschnittliche Kontaktpersonen je Infiziertem

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Im Verlauf von März 2020 bis Januar 2021 fielen auf eine positiv getestete Person im Durchschnitt 2,8 Kontaktpersonen. Für die deutlichen Schwankungen könnte der Verlauf der Pandemie ein Grund sein: Nach dem ersten Lockdown sank die durchschnittliche Anzahl an KP1 – genauso nach dem faktischen Lockdown Ende Oktober. Dass der Wert sowohl im Mai als auch im September wieder anstieg, könnte mit den Lockerungen bei den Maßnahmen zusammenhängen - die Kontaktketten wurden wieder länger. Dass die durchschnittlichen Kontaktpersonen je Indexfall seit Dezember kontinuierlich sinken und im Januar mit 1,4 KP1 weit unter dem Durchschnitt lagen, könnte für die Wirkung der Lockdown-Maßnahmen sprechen. Dafür spricht auch der weitere Abfall auf durchnittlich 1,2 KP1 im Feburar.

Letzte Aktualisierung: 05.03.2021

Corona: ganzer Landkreis betroffen

Einen Gesamtüberblick über die Corona-Lage im Landkreis Rottal-Inn gibt die Statistik mit den Infektionszahlen, aufgeteilt nach den 31 Gemeinden. Sie zeigt, wie viele Personen (in absoluten Zahlen) sich bis dato in Rottal-Inn in der jeweiligen Gemeinde mit dem Coronavirus infiziert haben. Es handelt sich dabei um kumulierte Werte. Die farbliche Abstufung ergibt sich prozentual gemessen an der Einwohnerzahl der jeweiligen Gemeinde (Verhältnis Indexfälle zu Einwohner). Wichtig zu erwähnen ist hierbei, dass diese Übersicht keine Grundlage für eine Risikoabschätzung bietet. Die Aufteilung sagt zwar aus, wo die infizierte Person wohnhaft ist – und dort ohnehin in Quarantäne war bzw. ist – nicht aber, wo sie sich infiziert haben könnte.

Letzte Aktualisierung: 05.03.2021

Hier geht es zum Corona Dashboard mit den aktuell positiven Personen je Gemeinde​​​​​​​

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#rottalinnhoitzam: Die wahren Corona Helden

Wir blicken auf ein turbulentes Jahr 2020 zurück. Vor allem wir im Landkreis Rottal-Inn haben in Sachen Corona eine schwere Zeit mit vielen Höhen und Tiefen hinter uns. Seit März bestimmt das Corona Virus unseren Alltag und hat sämtliche Lebensbereiche entscheidend geprägt. Seither sind wir mit den Auswirkungen der Pandemie konfrontiert: Wir machen uns Sorgen um unsere Gesundheit und die unserer Mitmenschen, wir kämpfen mit den sozialen und wirtschaftlichen Folgen der Krise und können nur zusammenstehen, indem wir Abstand zueinander halten. Corona hat viele Bereiche unseres alltäglichen Lebens enorm geprägt und uns vor große Herausforderungen gestellt. Doch wenn sich 2020 eines gezeigt hat, dann, dass der Landkreis Rottal-Inn in jeder noch so schweren Situation zusammenhält und an einem Strang zieht.

Dass wir diese Krise bis dato so gut gemeistert haben, dazu hat jeder einzelne seinen ganz persönlichen Beitrag geleistet. Egal ob die Kassiererin im Supermarkt, die während des Lockdowns die Stellung gehalten hat, die Pflegekräfte, die die Intensivpatienten in den Kliniken versorgt haben oder die Eltern, die neben dem Job zu Hause die Kinder beim Homeschooling betreut haben. Sie alle haben stets Ihr Bestes gegeben und so wesentlich zur Bewältigung der Pandemie bzw. zum Wohle der Gesellschaft beigetragen.

Mit Rücksicht aufeinander, Verständnis füreinander und dem Zusammenhalt untereinander – es ging und geht nach wie vor eben nur miteinander.

Daher ist es nun an der Zeit, noch einmal Danke zu sagen:

Danke für Ihre Bereitschaft zur Einhaltung der Corona Maßnahmen und für Ihren Einsatz, mit dem Sie zur Bekämpfung der Corona Pandemie beigetragen haben:

  • Pflege- und Gesundheitspersonal
  • Rottal-Inn Kliniken
  • Bayerisches Rotes Kreuz (BRK)
  • Technisches Hilfswerk (THW)
  • Polizei
  • Bundeswehr
  • Behörden und Kommunen
  • Heimische Unternehmen
  • Einzelhandel
  • Dienstleister
  • Gastronomie und Hotellerie
  • Schulen und Kindertagesstätten inkl. Eltern
  • Weitere Bildungseinrichtungen
  • Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV)
  • Ehrenamtliche und Freiwillige
  • Kümmerer, Seelentröster, Mutmacher, Kraftspender