Aktuelle Corona Regelungen für den Landkreis Rottal-Inn

Regelungen für Rottal-Inn

Grundsätzlich gilt: 

Testpflicht i.d.R. nur zwischen Inzidenzwert 50 und 100

Keine Terminbuchungen mehr, nur Kontaktdaten

Geimpfte/ genesene Personen = Gleichstellung mit getesteten Personen

Folgende Regelungen gelten ab Donnerstag, 10.06.2021

Letzte Aktualisierung 08.06.2021

  • Es gibt keine nächtliche Ausgangssperre mehr.
  • Kontaktbeschränkung: Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken ist gestattet in Gruppen von bis zu zehn Personen. Die Anzahl der Hausstände spielt dabei nun keine Rolle mehr, Kinder unter 14 Jahren werden dabei ebenso wenig mitgezählt wie vollständig geimpfte und genesene Personen.
  • Schulen: Es findet ab Donnerstag an allen Schulen einschränkungsloser Präsenzunterricht statt, es besteht weiterhin Test- und Maskenpflicht.
  • Veranstaltungen:
    • Öffentliche Veranstaltungen aus besonderem Anlass und mit einem von Anfang an klar begrenzten und geladenen Personenkreis sind bis zu 50 Personen in geschlossenen Räumen und bis zu 100 Personen unter freiem Himmel jeweils einschließlich geimpfter oder genesener Personen zulässig.
    • Auch bei privaten Veranstaltungen aus besonderem Anlass und mit einem von Anfang an begrenzten und geladenen Personenkreis wie Geburtstags-, Hochzeits- oder Tauffeiern und Vereinssitzungen gilt: 50 Personen in geschlossenen Räumen und bis zu 100 Personen unter freiem Himmel. Allerdings werden bei privaten Veranstaltungen geimpfte oder genesene Personen nicht bei der Personenbegrenzung mitgezählt.
  • Einzelhandel: Die Terminbuchungen sowie die Kontaktdatenerhebung entfallen. Ebenso bedarf es keines Test-, Impf- oder Genesenennachweises mehr. Erlaubt ist ein Kunde pro 10 Quadratmeter Verkaufsfläche für die ersten 800 Quadratmeter sowie zusätzlich ein Kunde je 20 Quadratmeter für den 800 Quadratmeter übersteigenden Teil der Verkaufsfläche. In den Verkaufsräumen, auf dem Verkaufsgelände, in den Eingangs- und Warteflächen vor den Verkaufsräumen und auf den zugehörigen Parkplätzen gilt für das Personal Maskenpflicht und für die Kunden und ihre Begleitpersonen FFP2-Maskenpflicht. Kinder bis 14 Jahre müssen keine FFP2-Maske tragen, jedoch ab einem Alter von sechs Jahren eine Mund-Nasen-Bedeckung. Ein Mindestabstand von 1,5 Metern ist einzuhalten. Ein Schutz- und Hygienekonzept muss erstellt werden, welches auf Verlangen dem Landratsamt vorzulegen ist.
  • Gastronomie: Gäste aus mehreren Hausständen dürfen sich im Rahmen der geltenden Kontaktbeschränkungen (10 Personen aus verschiedenen Haushalten, Kinder unter 14, Genesene und vollständig Geimpfte werden nicht mitgezählt) auch ohne Testnachweis an einen Tisch setzen.
  • Beherbergung: Bei Übernachtungsangeboten aller Art ist bei Ankunft eines Gastes (unabhängig von der Inzidenz an dessen Heimatort) ein negatives Testergebnis vorzulegen, weitere Testnachweise während des Aufenthalts sind nun aber nicht mehr erforderlich.
  • Tagesbetreuungsangebote: Der Betrieb von Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung und organisierten Spielgruppen für Kinder ist gestattet.
  • Außerschulische Bildung, Musikschulen: Angebote der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie Angebote der Erwachsenenbildung und sonstige außerschulische Bildungsangebote sind in Präsenzform zulässig. Ein Mindestabstand von 1,5 Metern ist einzuhalten. Soweit die Einhaltung des Mindestabstands aufgrund der Art der Weiterbildung nicht möglich ist, sind gleichermaßen wirksame anderweitige Schutzmaßnahmen zu treffen. Es besteht Maskenpflicht, soweit der Mindestabstand nicht zuverlässig eingehalten werden kann, insbesondere in Verkehrs- und Begegnungsbereichen, sowie bei Präsenzveranstaltungen am Platz. Ein Schutz- und Hygienekonzept ist zu erstellen.
    Angebote des Instrumental- und Gesangsunterricht sind als Einzelunterricht in Präsenzform zulässig. Ein Mindestabstand von zwei Metern ist einzuhalten. Für das Lehrpersonal gilt medizinische Maskenpflicht, für Schüler gilt FFP2-Maskenpflicht. Kinder bis 14 Jahre müssen keine FFP2-Maske tragen, jedoch ab einem Alter von sechs Jahren eine Mund-Nasen-Bedeckung. Die Maskenpflicht entfällt nur, soweit und solange das aktive Musizieren eine Maskenpflicht nicht zulässt. Ein Schutz- und Hygienekonzept ist zu erstellen. 
    Für theoretischen Fahrschulunterricht, Nachschulungen, Eignungsseminare sowie theoretische Fahrprüfungen gilt für das Lehrpersonal eine Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske und im Übrigen FFP2-Maskenpflicht. Für den theoretischen Fahrschulunterricht gelten die Regelungen für die o. g.  Bildungsangebote entsprechend.
  • Sport: Sport jeder Art ist nun ohne Personenbegrenzung gestattet. Bei Sportveranstaltungen unter freiem Himmel ist die Anwesenheit von bis zu 500 Zuschauern einschließlich geimpfter und genesener Personen mit festen Sitzplätzen zulässig. In Gebäuden bestimmt sich die zulässige Höchstzuschauerzahl einschließlich geimpfter und genesener Personen nach der Anzahl der vorhandenen Plätze, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Plätzen gewahrt wird. Ein Testnachweis nach ist nicht mehr erforderlich. Der Veranstalter/Verantwortliche für den Sportbetrieb hat ein Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage eines von den Staatsministerien des Innern, für Sport und Integration und für Gesundheit und Pflege bekannt gemachten Rahmenkonzepts auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen. Dies gilt nicht für den Sportbetrieb ohne Zuschauer in Freiluftsportanlagen, sofern lediglich gesonderte WC-Anlagen (ohne Duschen und Umkleiden) in geschlossenen Räumen geöffnet werden.
  • Kulturveranstaltungen: Auch Theater, Konzert- und Opernhäuser sowie Kinos dürfen für Besucherinnen und Besucher öffnen. Beim Besuch kultureller Veranstaltungen ist kein Test mehr erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 250 Besucherinnen und Besucher begrenzt.
  • Freizeiteinrichtungen: Auch für den Besuch von Freizeitparks, Indoorspielplätzen und vergleichbaren ortsfesten Freizeiteinrichtungen, Badeanstalten, Hotelschwimmbädern, Thermen, Wellnesszentren, Saunen, Solarien, Spielhallen, Spielbanken und Wettannahmestellen ist kein Testnachweis mehr erforderlich.  Der Veranstalter/Verantwortliche für den Sportbetrieb hat ein Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage eines von den Staatsministerien des Innern, für Sport und Integration und für Gesundheit und Pflege bekannt gemachten Rahmenkonzepts auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen. Dies gilt nicht für den Sportbetrieb ohne Zuschauer in Freiluftsportanlagen, sofern lediglich gesonderte WC-Anlagen (ohne Duschen und Umkleiden) in geschlossenen Räumen geöffnet werden.
  • Kulturstätten: Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Objekte der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen und vergleichbare Kulturstätten sowie zoologische und botanische Gärten können ebenfalls für Besucher nach vorheriger Terminbuchung wieder geöffnet werden. Es dürfen nur so viele Besucher eintreten, dass je nach Größe des Besucherraums ein Mindestabstand von 1,5 Metern zuverlässig gewahrt werden kann. Alle Besucher müssen FFP2-Maskenpflicht tragen und ihre Kontaktdaten für eine mögliche Kontaktverfolgung hinterlegen. Die Einrichtungen brauchen ein Schutz- und Hygienekonzept.
    • Gestattet sind auch touristische Bahnverkehre, touristische Reisebusverkehre, Stadt- und Gästeführungen, Berg-, Kultur- und Naturführungen im Freien unter der Voraussetzung , dass die Mindestabstände zuverlässig eingehalten werden können. In geschlossenen Räumen, geschlossenen Fahrzeugbereichen und Kabinen gilt für die Fahrgäste FFP2-Maskenpflicht sowie für das Kontroll- und Servicepersonal, soweit es in Kontakt mit Fahrgästen kommt, Maskenpflicht. Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage eines von den Staatsministerien für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie und für Gesundheit und Pflege bekannt gemachten Rahmenkonzepts auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.
  • Körpernahe Dienstleistungen:  Sie sind ohne Vorliegen eines negativen Corona-Testergebnisses erlaubt. Die Kontaktdaten der Kunden müssen gemäß den infektionsschutzrechtlichen Vorgaben erhoben werden. Es gelten die Vorgaben für die Handels- und Dienstleistungsbetriebe (s. oben) entsprechend. Erlaubt ist ein Kunde pro 10 Quadratmeter Verkaufsfläche, für die ersten 800 Quadratmeter Verkaufsfläche sowie zusätzlich ein Kunde pro 20 Quadratmeter für den 800 Quadratmeter übersteigenden Teil. In den Verkaufsräumen, auf dem Verkaufsgelände, in den Eingangs- und Warteflächen vor den Verkaufsräumen und auf den zugehörigen Parkplätzen gilt für das Personal medizinische Maskenpflicht und für die Kunden und ihre Begleitpersonen FFP2-Maskenpflicht. Kinder bis 14 Jahre müssen keine FFP2-Maske tragen, jedoch ab einem Alter von sechs Jahren eine Mund-Nasen-Bedeckung. Die FFP2-Maskenpflicht entfällt, wenn die Art der Leistung sie nicht zulässt. Ein Mindestabstand von 1,5 Metern ist einzuhalten. Ein Schutz- und Hygienekonzept muss erstellt werden.
Zusätzlich aufgehobene Regelungen

Zusätzlich zu diesen Lockerungen werden einige Regelungen, die seit 10. Mai im Landkreis Rottal-Inn gelten, aufgehoben, und zwar:

  • Das Alkoholverbot im öffentlichen Raum sowie die Maskenpflicht im öffentlichen Raum an den bekannten Plätzen in Eggenfelden, Arnstorf, Pfarrkirchen und Simbach am Inn
  • Die Testpflicht für Beschäftigte in Einrichtungen nach § 9 Abs.1 Satz 1 Nrn. 2, 3 und 5 der 12. BayIfSMV (Pflegeeinrichtungen, Altenheime, Seniorenresidenzen etc).
Geimpfte/ genesene Personen = Gleichstellung mit getesteten Personen

Die Testnachweispflichten entfallen für geimpfte Personen ab dem 15. Tag der abschließenden Impfung, wenn der Nachweis einer vollständigen Impfung gegen COVID-19 mit einem in der Europäischen Union zugelassen Impfstoff erbracht wird.

Sie entfallen auch für Genesene, d.h. wenn die betreffende Person über einen Nachweis hinsichtlich des Vorliegens einer vorherigen Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache oder in einem elektronischen Dokument verfügt, wenn die zugrundeliegende Testung mittels PCR-Verfahren erfolgt ist und mindestens 28 Tage, höchstens aber sechs Monate zurückliegt.
Kinder bis zum sechsten Geburtstag sind vom Erfordernis der Vorlage eines negativen Testergebnisses in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 generell ausgenommen.

Auch die Kontaktbeschränkungen finden auf geimpfte und genesene Personen keine Anwendung.

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Inzidenz 5 Tage unter 100: Diese Lockerungen gelten ab Donnerstag

25.05.2021

Dank der seit 5 Tagen unter 100 liegenden Inzidenz sind nun auch im Landkreis Rottal-Inn weitere Öffnungsschritte möglich. 

Welche Lockerungen ab Donnerstag, 27.05.2021, 0 Uhr für den Landkreis in Kraft treten, können Sie obigem Text entnehmen bzw. finden Sie ausführlich zusammengefasst auch hier.

Luca-App für Rottal-Inn

Das Gesundheitsamt Rottal-Inn nutzt künftig die von der Staatsregierung bereitgestellte Luca-App zur digitalen Kontaktnachverfolgung. Sie können diese kostenlos auf Ihr Smartphone herunterladen 
Was ist Luca eigentlich?
-kostenlose App für Unternehmen, Organisationen und Privatpersonen
-einchecken an einem Standort über QR Code
-Warnung über die App bei Infektion
-verschlüsselte Übermittlung der Daten eines Standortes ans Gesundheitsamt im Falle einer Infektion
-Unternehmen oder Organisationen können die "digitale Gästeliste" nicht einsehen

Die bayerischen Datenschutzbehörden waren bei der Umsetzung des Systems eng eingebunden.

Mehr Infos:

Bayrisches Staatsministerium für Digitales

https://www.luca-app.de/

Ab 3. Mai: Corona-Testpflicht für Besucher des Landratsamtes

29.04.2021

Ab Montag, 03.05.2021 gilt für Besucherinnen und Besucher des Landratsamtes Rottal-Inn eine Corona-Testpflicht.

Das bedeutet, dass Bürgerinnen und Bürger, die einen Termin in der Kreisverwaltungsbehörde haben oder vorgeladen sind, über einen negativen Corona-Test verfügen müssen. Der Nachweis über das negative Testergebnis, ob in gedruckter oder digitaler Form, ist auf Verlangen vorzuzeigen.

Anerkannt wird entweder ein PCR-Test, der maximal 48 Stunden alt ist oder ein POC-Antigen-Schnelltest mit Nachweis. Dieser darf maximal 24 Stunden alt sein. Eine vollständige Corona-Schutzimpfung steht dem Testnachweiserfordernis gleich, wenn die letzte Impfdosis vor 14 Tagen verabreicht wurde. Selbsttests werden nicht akzeptiert. 
Von der Testpflicht ausgenommen sind Kinder unter 14 Jahren.
Personen, die über keinen Negativ-Test verfügen, können ihren Termin nicht wahrnehmen.
Für Termine, die bereits vereinbart sind, gilt eine Kulanzzeit von einer Woche bis einschließlich 7. Mai.

 

Nähere Informationen dazu finden Sie hier.

Termine Zweitimpfung AstraZeneca

Zur besseren Terminplanung hat das Impfzentrum eine Liste mit den geplanten Zweitimpfungen für AstraZeneca erstellt. Diese finden Sie hier.

 

Es handelt sich hier nur um die Termine bei erfolgter Erstimpfung mit AstraZeneca. Die Erstimpfungen mit BioNTech sind hier nicht aufgeführt, da hier andere Fristen gelten.

Testangebote in Rottal-Inn als interaktive Karte

19.04.2021

Das Landratsamt Rottal-Inn gibt eine Übersicht der Testmöglichkeiten im Landkreis Rottal-Inn heraus.
Die interaktive Karte kann hier abgerufen werden.

Sie zeigt sowohl das Testzentrum mit der Möglichkeit zu einem PCR-Test als auch die drei Antigen-Schnellteststationen und verschiedene Apotheken, die Tests anbieten. 

Bei Interesse können sich weitere Apotheken in die Übersicht eintragen lassen. Hierfür sollen Name der Apotheke, Adresse, Telefonnummer und Testart an pressestelle@rottal-inn.de gesendet werden.

 

Die Karte zum Download gibt´s hier.

Corona-Notbremse im Landkreis Rottal-Inn tritt in Kraft

04.04.2021

Das Landratsamt Rottal-Inn hat am Sonntag, 4. April, das Überschreiten des Inzidenzwerts von 100 über einen Zeitraum von 3 aufeinanderfolgenden Tagen öffentlich bekannt gemacht. Damit treten gemäß der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ab Montag, 5. April, 0 Uhr die Regelungen der sogenannten Corona-Notbremse in Kraft.

Folgende Einschränkungen gelten damit zusätzlich zu den bereits bestehenden:

  • Kontaktbeschränkungen: Es dürfen sich nur noch Personen eines Hausstands mit einer einzigen Person aus einem anderen Hausstand treffen (Kinder unter 14 Jahren sind ausgenommen).
  • Ladengeschäfte (mit den bekannten Ausnahmen wie Lebensmittelhandel, Bau- und Gartenmärkte, Apotheken…) sind geschlossen. Click & Collect ist weiterhin gestattet, Click & Meet nicht mehr.
  • Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie der Erwachsenenbildung und sonstige außerschulische Bildungsangebote sowie Instrumental- und Gesangsunterricht in Präsenzform sind untersagt.
  • Kulturstätten sind geschlossen
  • Es herrscht eine Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr. Die Wohnung darf in diesem Zeitraum nur aus dringenden, unaufschiebbaren Gründen verlassen werden (medizinischer/veterinärmedizinischen Notfall, medizinisch unaufschiebbare Behandlungen, Ausübung beruflicher oder dienstlicher Tätigkeiten oder unaufschiebbare Ausbildungszwecke, Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts, unaufschiebbare Betreuung unterstützungsbedürftiger Personen und Minderjähriger, Begleitung Sterbender, Handlungen zur Versorgung von Tieren oder ähnlich gewichtige und unabweisbare Gründe).

Wie bereits vermeldet, sind aufgrund des Überschreitens des Inzidenzwerts 100 am letzten Werktag der vergangenen Woche (Gründonnerstag) die (sich ohnehin in Ferien befindenden) Schulen und die Kinderbetreuungsstätten des Landkreises geschlossen (letztere bieten nur Notbetreuung an). Die Entscheidung, ob diese nach den Osterferien wieder öffnen können und in welcher Form, fällt in Abhängigkeit vom Inzidenzwert Ende nächster Woche.

Hinweis zur Jugendarbeit

Außerschulische Jugendbildung ist seit 15.03.2021 erlaubt. 

Es besteht Mindestabstand von 1,5 Meter, Maskenpflicht (soweit der Mindestabstand nicht zuverlässig eingehalten werden kann) und es muss ein Schutz- und Hygienekonzept vorliegen.

Hilfe in Krisensituationen

12.03.2021

Nach wie vor beschäftigen uns die zur Eindämmung der Corona Pandemie erforderlichen Maßnahmen. Für viele brachten die letzten Monate große Herausforderungen mit sich, denn Zeiten der privaten Einschränkung und Abschirmung bergen nicht selten Konfliktpotential. Besonders auch für Kinder und Jugendliche, deren familiäre Situation vielleicht bereits schon vorbelastet war, bedeuteten die letzten Monate daher oftmals enorme Belastungssituationen.

Daher sind gerade in dieser schwierigen Zeit Hilfs- und Unterstützungsangebote für Kinder und Familien wichtiger denn je. Doch an wen können sich Hilfesuchende wenden?

Ein Infoblatt mit vielen hilfreichen Anlaufstellen und Unterstützungsangeboten finden Sie hier.

Infoblatt der Wirtschaftsförderung zu Corona-Hilfen für Unternehmen

22.02.2021

Die Wirtschaftsförderung des Landkreises Rottal-Inn hat ein Infoblatt zu den wirtschaftlichen Hilfen in Zeiten von Corona erstellt. Es richtet sich in erster Linie an Unternehmen, Arbeitgeber sowie -nehmer und Selbstständige.

Darin enthalten ist neben Informationen zu aktuellen Maßnahmen und Beschlüssen auch eine Übersicht über alle finanziellen Unterstützungsangebote.

Das Infoblatt wird laufend aktualisiert. Das Dokument zum Nachlesen und kostenlosen Downloaden finden Sie hier.

Umgang mit Kindern mit leichten Krankheitssymptomen

13.08.2020  

Informationsblatt des Bayerischen Sozialministeriums: Informationen für Eltern - Angepasste Regelungen für die Zeit ab September 2020

Liste der KVB über Ärztinnen und Ärzte für Reihentestungen

12.08.2020 

Hier finden Sie eine  Liste der KVB über Ärztinnen und Ärzte in Rottal-Inn, die ihre Bereitschaft zur Durchführung von Reihentestungen im Rahmen der Verordnung zum Anspruch auf bestimmte Testungen für den Nachweis des Vorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (RVO, vgl. GMS vom 08.07.2020, Az. G52a-G8390-2020/2031-1) erklärt haben.

1. Wer kann sich testen lassen?
Das Angebot der freiwilligen Reihentestung im Rahmen der Bayerischen Teststrategie gilt für Lehrkräfte sowie Personal nach Art. 60 und 60a BayEUG (z. B. Verwaltungsangestellte, Ganztagskräfte) der staatlichen, kommunalen und privaten Schulen in Bayern. Lehrkräfte und andere berechtigte Personen, die z.B. urlaubsbedingt nicht an der Reihentestung teilnehmen können, können und sollten das reguläre Bayerische Testangebot wahrnehmen und sich individuell bei einem Arzt testen lassen.

 

2. Zeitpunkt der Testungen
Die Reihentestungen sollen im Zeitraum von Montag, 24.08.2020, bis Freitag, 18.09.2020, erfolgen. Die Ergebnisse sollen damit möglichst frühzeitig zu Beginn des neuen Schuljahres vorliegen und den getesteten Personen übermittelt sein.

 

3. Organisation und Ablauf
Die Organisation der Reihentestung erfolgt durch den Träger beziehungsweise die Leitung der Schule vor Ort. Bei Grund- und Mittelschulen kann das jeweils örtlich zuständige Schulamt die Organisation übernehmen. Auch dem pädagogischen Personal der benachbarten Kindertageseinrichtungen sollte bei Bedarf die Teilnahme an den Reihentestungen ermöglicht werden. Die Reihentestung wird grundsätzlich in einem ausreichend großen Raum der Schule durchgeführt, bei gleichzeitiger Testung des Personals mehrerer Schulen in der z. B. vom Schulamt oder vom Ministerialbeauftragten festgelegten Schule. Die Schule stellt dazu geeignete Räumlichkeiten (Mindestabstand von 1,5 – 2 m, Maskenpflicht, geeignete Belüftung) zur Verfügung. Alternativ kann ein Termin in einem Testzentrum vereinbart werden, soweit vor Ort ein solches eingerichtet worden ist.

Die Schule sucht den Kontakt zu einem örtlichen Vertragsarzt (niedergelassener Vertragsarzt mit Zulassung oder Ermächtigung zur Teilnahme an der vertragsärztlichen Versorgung). Sollte eine Schule dabei Unterstützung benötigen, kann sie sich an das örtliche Gesundheitsamt wenden. Diesem liegt eine von der KVB bereitgestellte Liste von Ärzten vor, die zur Durchführung von Reihentestungen bereit sind. Das Gesundheitsamt übermittelt aus dieser Liste die in der Region bereitstehenden Ärzte an die Schulen bzw. das jeweils zuständige Schulamt. Der Schule wird empfohlen, den Termin für die Reihentestungen mit dem von ihr ausgewählten Arzt möglichst bald festzulegen, um die Vorbereitungen entsprechend gestalten zu können. Das Gesundheitsamt steht bei Bedarf für fachliche Fragen zur Durchführung einer Reihentestung zur Verfügung. Eine Beauftragung des Arztes durch das Gesundheitsamt ist nicht erforderlich.

 

3.1 Durchführung
Die Schule legt in Absprache mit dem von ihr beauftragten Vertragsarzt den genauen Termin der Reihentestung fest und informiert das Personal frühzeitig über die Möglichkeit, sich testen zu lassen, mindestens eine Woche vor dem Testtermin. Die Teilnahme an der Testung ist freiwillig. Die Schule stellt das zur Durchführung notwendige Verwaltungspersonal zur Verfügung. Die Schule erstellt eine Teilnehmerliste mit Angaben zu Name, Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse der zu testenden Personen, die sie dem Arzt zur Verfügung stellt (erforderlich zur Übermittlung des Testergebnisses an die Lehrkräfte sowie im Falle eines positiven Tests an das örtliche Gesundheitsamt). Dabei ist auf die Wahrung des Schutzes personenbezogener Daten zu achten. Mit der Anmeldung zur Teilnahme an dem Reihentestungsverfahren erklärt diese Person ihr Einverständnis mit der Erhebung der Daten durch die Schule und deren Übermittlung an die Praxis des testenden Arztes sowie weitere an dem Verfahren beteiligte Einrichtungen (insbesondere Labore, Gesundheitsämter, mit der Abrechnung befasste
Stellen). Ferner informiert die Schule das örtliche Gesundheitsamt über Ablauf und Durchführung der geplanten Reihentestung, wobei möglichst das anliegende Meldeformular zu verwenden ist. Dieses Meldeformular (Anlage 2) wird den Schulen zusammen mit einer Kurzinformation zu den Reihentestungen für Lehrkräfte und Schulpersonal (Anlage 1) durch das StMUK bereitgestellt. Der Vertragsarzt führt die Reihentestung durch und übermittelt die Proben an ein von ihm beauftragtes Labor. Die Abrechnung der Abstrichnahme und der labordiagnostischen Leistung erfolgt zwischen dem Arzt/Labor und der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB).

 

Quelle: Regierung von Niederbayern

 

Zusätzliche Informationen: