02.06.2021 / Impfung

Noch einmal 1.000 Dosen Extra-Impfstoff

Landrat Michael Fahmüller: Weiterer Schritt, Impflücke zu schließen - Hartnäckigkeit zahlt sich aus

 

Der Landkreis Rottal-Inn erhält noch einmal eine Sonderzuweisung von 1.000 Dosen des Impfstoffs von Johnson & Johnson. Landrat Michael Fahmüller hatte konsequent für die Zuteilung weiteren Impfstoffs bei der Bayerischen Staatsregierung stark gemacht – dadurch wurde nun diese Sonderzuteilung möglich.

Landrat Fahmüller: „Auch diese 1.000 Dosen sind ein weiterer, wichtiger Schritt, um die noch bestehende Impflücke zu schließen. Ich bin sehr froh, dass wir diese weitere Zuteilung bekommen und bedanke mich insbesondere beim Präsidenten des Bayerischen Landkreistages, Christian Bernreiter, der sich gemeinsam mit mir dafür stark gemacht hat, sowie bei allen Beteiligten innerhalb der Bayerischen Staatsregierung.“

Auch dieses Mal wird der Johnson & Johnson-Impfstoff im Rahmen des regulären Impffortschritts eingesetzt. Interessenten für eine Impfung mit Johnson & Johnson im Rahmen der Sonderzuteilung bittet das Landratsamt eine kurz E-Mail mit Name, Vorname, Geburtsdatum und tel. Erreichbarkeit an impfaktion@rottal-inn.de zu richten.

Das Landratsamt weist aber noch eindringlich darauf hin, dass eine solche E-Mail lediglich eine Interessensbekundung darstellt und noch keinen Impftermin garantiert. Es stehen lediglich der Vorrat von 1.000 Dosen des Impfstoffs zur Verfügung, wenn es mehr als 1.000 Interessenten gibt, kann für diese nicht auf andere Impfstoff-Lieferungen zurückgegriffen werden.

Auch von telefonischen Rückfragen diesbezüglich am Impfzentrum bittet das Landratsamt abzusehen. Personen über 18 Jahren und unter 60 Jahren kann die Einmaldose des Vakzins Johnson & Johnson mit gesonderter Risikoaufklärung verabreicht werden, Personen über 60 Jahren können den Impfstoff ohne zusätzliche Risikoaufklärung erhalten. Zudem ist eine generelle Registrierung über www.impfzentren.bayern unbedingt erforderlich, falls noch nicht geschehen.

Von telefonischen Anfragen bittet das Landratsamt Rottal-Inn auch dieses Mal abzusehen, um eine Überlastung der Telefonleitungen zu verhindern. Die Kapazitäten im Impfzentrum werden nach Eintreffen der Lieferung kurzfristig wieder nach oben gefahren, um eine schnelle Verteilung des zusätzlichen Impfstoffs zu ermöglichen.

„Das ist auf jeden Fall ein Grund zur Freude. Es zeigt sich, dass unsere Anstrengungen und unsere Hartnäckigkeit bei der Forderung nach zusätzlichem Impfstoff für den ländlichen Raum und insbesondere für unseren Landkreis, sich lohnen und auszahlen. Wenn wir immer dann, wenn zusätzlicher Impfstoff vorhanden ist, davon einen Teil abbekommen, ist das schon ein guter Anfang“, sagt der Landrat. Gleichwohl, so Fahmüller weiter, werden die 1.000 Dosen nicht ausreichen, die bestehende Lücke zu schließen. Er werde daher weiter an allen zuständigen Stellen um eine faire Verteilung des Impfstoffs kämpfen. Insbesondere hoffe er noch auf eine Reaktion aus Berlin bezüglich seines Briefs an Bundesgesundheitsminister Spahn. Diese steht bislang noch aus.