Präventionsangebote

Projekte

Mehr Präventionsangebote finden Sie im Präventionspool Bayern. 

PROTECT – Professioneller Umgang mit technischen Medien

Das Programm PROTECT zielt inhaltlich darauf ab, Risikofaktoren der Entstehung einer Medienabhängigkeit bei Jugendlichen zu reduzieren. Das Projekt ist wirksamkeitsevaluiert und insbesondere die Umsetzung bei Jugendlichen, die bereits intensiv digitale Medien nutzen, zeigt große Effekte.
In schulbasierten Workshops sollen Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren, die intensiv digitale Medien nutzen, für ihren Computerspiel- und Internetgebrauch sensibilisiert und ein gesunder Umgang mit digitalen Medien gefördert werden.


Inhalte des Projekts:

Mit den Schülerinnen und Schülern wird in vier Doppelstunden in vier aufeinanderfolgenden Wochen anhand von Fallbeispielen erarbeitet, wie eine Medienabhängigkeit entsteht und welche Möglichkeiten Jugendliche haben, dies zu verhindern. Dabei wird auf die häufigsten Problembereiche Bezug genommen, die mit der übermäßigen Mediennutzung in Zusammenhang stehen:

  • Langeweile und motivationale Probleme
  • Leistungsangst und Prokrastination
  • Unsicherheit im Sozialkontakt
  • Dysfunktionale Emotionsregulation

Ziel ist es, hilfreiche Alternativen zu erarbeiten, die Jugendlichen Spaß machen (Aktivitätsaufbau) und belohnend wirken. Darüber hinaus sollen hilfreiche Strategien erarbeitet werden, um negative Denkmuster und unangenehme Gefühlszustände zu verändern, basierend auf kognitiv-verhaltenstherapeutischen Techniken. Dadurch soll der Kompensationszwang durch exzessive Mediennutzung verhindert werden.

Programm und Durchführungsmanual wurden an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg entwickelt. 

 

Mehr Informationen

Workshop Sucht und Abhängigkeit

Um was geht es in diesem Workshop?

  • Begriffsaufklärung: Verstehen, was Sucht bedeutet (Krankheit, Unfreiheit, erhebliche negative Nebenwirkungen).
  • Ursachenforschung: Die Vielschichtigkeit von Abhängigkeit über das Zusammenspiel von Risiko- und Schutzfaktoren begreifen.
  • Prozessverständnis: Erkennen, dass die Übergänge von Genuss über Missbrauch und Gewöhnung bis zur Abhängigkeit fließend verlaufen.
  • Reflexion: Schülerinnen und Schüler für Verhaltensmuster, Kriterien der Abhängigkeit (nach ICD-10) und das Suchtgedächtnis sensibilisieren.

 

Zielgruppe: Der Workshop ist für Schüler und Schülerinnen der 8ten Klasse zugeschnitten. Er wurde im Gruppensetting konzipiert, sollte er zur Suchtprävention eingesetzt werden, sind die Schüler der 8. Klasse die beste Zielgruppe. Zur allgemeinen Aufklärung der Suchterkrankung ist er ab ca. 13 Jahre geeignet (auch für Erwachsene).

Methode: Didaktische Informationsvermittlung mit Eigenreflexion und Wissensübertrag. 

 

Zeitlicher Aufwand für Schule bzw. Veranstalter: 

  • Die Durchführung des Workshops dauert ca. 60-70 Minuten
  • Vorbereitungsgespräch ca. 10-15 Minuten (ca. zwei Wochen vor dem Workshop empfohlen) – telefonisch möglich
  • Sollten Inhaltlich noch Vertiefungen oder Ergänzungen zu Suchtmitteln gewünscht sein, bitten wir um einen zeitlichen Vorlauf von zwei Wochen
  • Es fallen keine Kosten an

Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft (PSAG)

Die Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft ist ein Zusammenschluss von Einrichtungen bzw. Institutionen im Landkreis Rottal-Inn, welche die Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen gewährleisten. 

Die Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft Rottal-Inn setzt sich folgende Ziele und Aufgaben:

  • Erfassung aller vorhandenen Einrichtungen und Dienste der psychiatrischen und psychotherapeutischen Versorgung und Betreuung im Landkreis Rottal-Inn.
  • Vernetzung und fachlicher Austausch zwischen diesen.
  • Eruieren des regionalen Bedarfs.
  • Förderung von eigenständigen patientenorientierten Vernetzungsstrukturen.
  • Unterstützung bei der Entwicklung von Konzepten, welche der Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen dienen.
  • Vorlage dieser Konzepte und daraus entstehender konkreter Pläne beim Planungs- und Koordinierungsausschuss des Bezirkes Niederbayern.
  • Förderung von Interesse und Engagement für Themen der Gesundheitsförderung und Prävention.
  • Anregung von und Mitwirkung bei sozialpolitischen Initiativen.
  • Eine Mitgliedschaft in der Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft ist für Einrichtungen, Institutionen, Verbände und Personen möglich, die im Sinne der Präambel tätig sind. Eine aktuelle Mitgliederliste ist bei der Geschäftsführung einsehbar.
  • Zweimal im Jahr findet eine Mitgliederversammlung statt.

Ihre Ansprechpartner

Für weitere Informationen, bei Interesse an einer Mitgliedschaft oder für Anträge zur Erweiterung der Versorgungslandschaft wenden Sie sich gerne an psag@rottal-inn.de oder an die nachfolgenden Mitarbeiterinnen.

Zuständigkeit
Telefon
Telefax
E-Mail
Jenifer Arndt
Telefon
+49 8561 20-455
Telefax
+49 8561 20-436
Lena Stirner
Telefon
+49 8561 20-474
Telefax
+49 8561 20-436

Suchtarbeitskreises Rottal-Inn (SAK)

Der Suchtarbeitskreis (SAK) Rottal-Inn ist der Zusammenschluss aller regionaler Anbieter von Suchtkrankenhilfe oder Suchtprävention, sowie Vereinen, Verbänden oder Behörden, die sich mit Fragen der Suchtkrankenhilfe oder Suchtprävention befassen. 

Die Arbeit des SAK zielt auf die beständige Weiterentwicklung und Prüfung des regionalen Versorgungsangebotes im Bereich Suchtkrankenhilfe und Suchtprävention. So ist es Aufgabe des SAK regionale Versorgungslücken aufzudecken, aktuelle Bedarfe einzuschätzen und auf politischer Ebene aktiv zu werden.

Der enge Kontakt der Mitglieder untereinander erleichtert die Hilfegewährung für Menschen die suchtkrank oder von einer Suchterkrankung betroffen sind.

Ihre Ansprechpartner

Für weitere Informationen wenden Sie sich gerne an ak.sucht@rottal-inn.de oder an folgende Mitarbeiterinnen.

Zuständigkeit
Telefon
Telefax
E-Mail
Jenifer Arndt
Telefon
+49 8561 20-455
Telefax
+49 8561 20-436
Anja Knipp
Telefon
+49 8561 20-475
Telefax
+49 8561 20-436
Kontakt

So erreichen Sie uns
Landratsamt Rottal-Inn
Gesundheitsamt
Am Griesberg 8 
84347 Pfarrkirchen


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