Katastrophenschutz

  • Ausstattung
  • Ernährungsnotfallvorsorge
  • Übungen
  • Katastrophenschutzpläne
  • Manöverschäden
  • Waldbrandüberwachung - Luftbeobachtungsflüge
  • Warnung der Bevölkerung (Sirenen, DWD, HND, Biwapp)

Landkreis Rottal-Inn informiert auch via BIWAPP

Der Landkreis Rottal-Inn nutzt zur Bevölkerungsinformation im Katastrophenfall unter anderem auch die Bürgerinformations- und Warn-App BIWAPP.

Diese steht kostenlos zum Download zur Verfügung.

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KATS-Sirenen und Katastrophenschutz-Leuchttürme im Landkreis

Katastrophenschutzsirenen können einen Warnton von einer Minute Dauer abspielen. Dies ist der Alarm, der die Bevölkerung veranlassen soll anlässlich schwerwiegender Gefahren für die öffentliche Sicherheit auf Rundfunkdurchsagen zu achten.

Solche KATS-Sirenen befinden sich im Landkreis Rottal-Inn in Masse um Störfallbetriebe.

Sogenannte Katastrophenschutz-Leuchttürme sollen im Einsatzfall als Anlaufstelle für die Bevölkerung dienen. Vorgesehen sind diese in erster Linie für einen großflächigen, langandauerenden Stromausfall.

Aufgaben der Leuchttürme

Die folgenden Aufgaben sollen durch die Leuchttürme abgedeckt werden:

  • Notrufabgabe bzw. –weitergabe (Unfälle, Brände usw.): Im Falle eines Netzausfalls kann der Kontakt nach außen aufrechterhalten werden 
  • Erste Hilfe Anlaufstelle: erste Versorgung von Wunden etc. 
  • Information der Bevölkerung: Weitergabe von Informationen durch die Leuchttürme an die Bevölkerung (z. B. Verhaltensweisen, Grund oder Dauer des Stromausfalls)

In folgenden interaktiven Landkreiskarten finden Sie ab sofort die Standorte der KATS-Sirenen bzw. der Leuchttürme (Karte öffnet sich durch Klick auf jeweilige Fläche):

Großübung des Katastrophenschutzes am 25. April 2026

Üben für den Ernstfall - Verantwortliche ziehen positive Bilanz

Pressemitteilung

Heulende Sirenen, Blaulicht und Lautsprecherdurchsagen sorgten am 25. April in Unterdietfurt für Aufmerksamkeit. Was auf den ersten Blick wie ein realer Katastropheneinsatz wirkte, war eine groß angelegte Übung des Katastrophenschutzes am dort ansässigen Flüssiggasbetrieb Tyczka Energy GmbH. Das angenommene Szenario: Ein massiver Austritt von Flüssiggas (Propan) in einer Verteilerstation, mehrere vermisste Personen auf dem Betriebsgelände und eine akute Gefährdung für die Bevölkerung. Nach der ersten Erkundung durch die Einsatzkräfte wurde der externe Notfallplan ausgelöst, um die Zusammenarbeit aller beteiligten Organisationen unter realistischen Bedingungen zu erproben.

Die Feuerwehr rückte mit zahlreichen Kräften an, um vermisste Personen unter schwerem Atem- und Chemikalienschutz zu retten, die austretende Gaswolke niederzuschlagen und den Gasaustritt einzudämmen. Gleichzeitig wurden Messungen durchgeführt, um die Ausbreitung gefährlicher Gaskonzentrationen zu überwachen. Parallel dazu erfolgte die Warnung der Bevölkerung über Katastrophenschutzsirenen sowie mobile Lautsprecherdurchsagen. Auch eine Evakuierung wurde geübt: Rund 30 freiwillige Übungsdarsteller mussten den Gefahrenbereich verlassen und wurden in eine Notunterkunft nach Massing gebracht, wo das Bayerische Rote Kreuz die Betreuung übernahm.

Im Landratsamt koordinierte rückwärtig die Führungsgruppe Katastrophenschutz die Maßnahmen, während die Einsatzleitung vor Ort die einzelnen Abschnitte steuerte. Ziel der Übung war es, Kommunikationswege zu testen, die Abläufe des externen Notfallplans zu überprüfen und das Zusammenspiel der Einsatzkräfte in einer komplexen Großschadenslage zu trainieren.

Insgesamt waren rund 300 Einsatzkräfte beteiligt. Neben Feuerwehren aus dem gesamten Landkreis waren auch das Technische Hilfswerk, das Bayerische Rote Kreuz, die Polizei, die Kreiseinsatzzentrale sowie die Führungsgruppe Katastrophenschutz des Landratsamts Rottal-Inn im Einsatz.

Nach Abschluss der Übung zogen die Verantwortlichen eine positive Bilanz. Die realitätsnahe Erprobung habe wichtige Erkenntnisse geliefert, um Abläufe weiter zu optimieren und im Ernstfall bestmöglich vorbereitet zu sein. Dank gilt allen Einsatzkräften für die aktive Teilnahme und Bereitschaft zur Übung.

Durch Klick auf ein Bild öffnet sich die Bildergalerie (Fotos: Daniela Mayer).

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