Information zum ÖPNV im Lockdown

Seit Montag, 1. Februar, fahren alle öffentliche Linienbusse im Landkreis Rottal-Inn wieder nach Schulfahrplan.

Was die vom Landkreis eingesetzten coronabedingten Zusatzfahrten zur Entzerrung der Fahrgäste betrifft: diese werden eingesetzt, wenn der Inzidenzwert unter 100 liegt und dadurch vermehrt Schülerinnen und Schüler zum Präsenzunterricht an die Schulen fahren. Liegt der Wert über 100 entfallen diese Fahrten, da dann nur wenige Schülerinnen und Schüler an den Schulen unterrichtet werden und hierfür die normalen Buskapazitäten ausreichen.

Einzige Ausnahme: der Nachläuferbus der Linie 86 von Hitzenau nach Simbach a. Inn fährt auch bei einer Inzidenz unter 100 derzeit noch nicht. Der Nachläufer wäre erst nach Unterrichtsbeginn an den Schulen und da auf dieser Linie morgens ohnehin 2 Busse im Einsatz sind, sollten diese bei einem geringen Wechselunterricht noch ausreichen. Bei Bedarf wird der Nachläufer jedoch wieder eingesetzt.

 

Maskenpflicht im ÖPNV

Bitte beachten Sie: Gemäß der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung besteht die Verpflichtung, bei der Nutzung von Verkehrsmitteln des ÖPNV und der hierzu gehörenden Einrichtungen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen (sog. Maskenpflicht). Nach einem Kabinettsbeschluss vom 12.01.2021 müssen ab Montag, 18.01.2021, alle Fahrgäste zur stärkeren Eindämmung des Infektionsgeschehens in allen Zügen und Bussen eine FFP2-Maske tragen, andere Masken sind nicht mehr erlaubt. Ausgenommen hiervon sind ledlich Kinder zwischen dem sechsten und dem 15. Geburtstag, diese müssen nur eine „normale“ Mund-Nasen-Bedeckung tragen; Kinder bis zum sechsten Geburtstag sind von der Tragepflicht befreit. Es werden nur Fahrgäste befördert, die eine entsprechende Bedeckung tragen. Die Fahrgäste sind für deren Beschaffung selbst verantwortlich und sind auch dazu verpflichtet, diese Bedeckung während der gesamten Fahrt sowie an den Haltestellen, Bahnhöfen und Bahnsteigen zu tragen. Dabei sind sowohl Mund als auch Nase zu bedecken. Trotz dieser Maskenpflicht sind auch die allgemeinen Abstandsregeln zu beachten, soweit dies möglich ist. Fahrgäste, die gegen die Verpflichtung verstoßen, werden von der Beförderung ausgeschlossen.

Aktueller Hinweis zum Schulbeginn

Auch wenn es keinen gesetzlich vorgeschriebenen Mindestabstand im ÖPNV gibt, so hat der Landkreis Rottal-Inn dennoch gemeinsam mit den Verkehrsunternehmen entschieden, zur Entzerrung der Fahrgäste auf stark frequentierten Linien morgens zusätzliche Kapazitäten einzusetzen. Manche der zusätzlichen Busse sind sog. Nachläufer. Dabei fährt ein Bus nach seiner Tour noch einmal einen Teil seiner Linie ab oder übernimmt einen Teil einer anderen Linie. Der Nachteil der Nachläufer-Busse ist, dass diese erst sehr knapp vor oder nach Unterrichtsbeginn an der Schule sein werden. 

Wir bitten die Schüler aber dennoch, auch die späteren Fahrtmöglichkeiten zu nutzen. Die Schulen werden hinsichtlich der knappen oder etwas verspäteten Ankunft Verständnis zeigen.
Die zusätzlichen Busse fahren grundsätzlich bis zum Ende des Schuljahres. Findet jedoch überwiegend Distanz- oder Wechselunterricht statt, entfallen die zusätzlichen Busse. 

 

Die coronabedingt zusätzlichen Fahrten auf den jeweiligen Linien können Sie den speziellen Fahrplänen entnehmen.

Klicken Sie dazu zuerst auf Ihren gewünschten Ort, woraufhin sich eine detaillierte Übersicht öffnet. Gleich zu Beginn finden Sie die Fahrpläne mit den Zusatzfahrten. Durch Klick auf die jeweilige Linie öffnet sich der Fahrplan, in dem die Zusatzfahrten farbig hinterlegt und/oder mit dem Stichwort "Corona" gekennzeichnet sind. 

Die Linienübersicht finden Sie hier.

Sie haben keinen Führerschein? Sie können oder wollen sich kein Auto leisten? Oder Sie sind einfach nur umweltfreundlich und wollen etwas für den Klimaschutz tun? Dann nutzen Sie einfach das Angebot des Öffentlichen Personennahverkehrs!
Mit 68 Buslinien und zwei Bahnlinien (Strecke Mühldorf – Simbach und Mühldorf – Passau, sog. „Rottalbahn“) kann sich das Netz im Landkreis Rottal-Inn durchaus sehen lassen. Ergänzend dazu bieten wir auch einen Rufbus mit 4 Linien an, der Sie jederzeit ans gewünschte Ziel bringt.

Allgemeine Informationen zum Öffentlichen Personennahverkehr

Der Landkreis Rottal-Inn wird von zwei Bahnlinien (Strecke Mühldorf – Simbach und Mühldorf – Passau, sog. „Rottalbahn“) und von 72 Buslinien (davon 4 Rufbuslinien) bedient.

Dabei stellen die Schüler mit ca. 85 - 90 % den größten Anteil der Fahrgäste. Aus diesem Grunde sind die Fahrpläne der meisten Buslinien primär auf die Schulanfangs- und Endzeiten abgestimmt. Aber es gibt auf sehr vielen Linien auch noch zusätzliche Fahrten für Berufstätige morgens und am späteren Nachmittag vor bzw. nach den Schulzeiten und natürlich an schulfreien Tagen.

Auf den Bahnstrecken ermöglicht der Landkreis Rottal-Inn gemeinsam mit den Landkreisen Mühldorf, Altötting und Passau die kostenfreie Fahrradmitnahme im Zug.

Seit dem 01.09.1997 gibt es im Landkreis die Verkehrsgemeinschaft Rottal-Inn (VGRI). Damals haben sich 8 Verkehrsunternehmen zusammengeschlossen, um den Fahrgästen einheitliche Fahrpläne und einen gemeinsamen Tarif zu bieten. Außerdem werden seitdem die Fahrausweise gegenseitig anerkannt. 

Zum 01.09.2002 wurde eine einfachere, verständlichere Tarifstruktur eingeführt: der Wabentarif. Zu diesem Zeitpunkt trat auch die Südostbayernbahn als 9. Partner der VGRI bei. Somit gilt auch im Zug auf den Streckenabschnitten Massing – Bayerbach und Julbach – Simbach a. Inn der Wabentarif.

Mit Einbindung des Schienenpersonennahverkehrs hat die VGRI ein Nahverkehrssystem „aus einem Guss“ geschaffen. Der Fahrgast hat somit die Möglichkeit, mit nur einem Fahrschein durch den Landkreis zu fahren, unabhängig, ob er sich für Bus oder Zug entscheidet.

Die VGRI besteht derzeit aus 7 Partnern. 

Weitere Informationen, insbesondere auch zu den Fahrpreisen, finden Sie unter www.vgrottal-inn.de | externer Link

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Fahrtwünsche von A nach B

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siehe www.bahn.de oder www.bayern-fahrplan.de | externer Link. Einfach Adresse oder Haltestelle eingeben – und schon erscheinen die besten Fahrtmöglichkeiten mit Bus und/oder Zug.


Wohin-Du-Willst
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EU-Nahverkehrsverordnung (EG) 1370/2007

Gemäß Art. 7 Abs. 1 der VO (EG) 1370/2007 ist ab dem Jahr 2010 jährlich ein Gesamtbericht über die in den jeweiligen Zuständigkeitsbereich fallenden gemeinwirtschaftlichen Verpflichtungen, die ausgewählten Betreiber eines öffentlichen Dienstes und die gewährten Ausgleichsleistungen zu veröffentlichen.

 

Gesamtbericht 2019

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