26.02.2026 / Aus dem Landratsamt, Bürgerinformation

Bürokratieabbau: Landkreis bereits aktiv

Rottal-Inn zählt zu den ersten Bewerbern als Modellregion – Schon jetzt positive Rückmeldung aus dem Landtag

 

Der notwendige Bürokratieabbau ist ein Thema, das offenbar unter den meisten Parteien auf großen Konsens stößt – und der Landkreis ist hier bereits höchst aktiv. Der von Martin Koppmann geäußerte Vorschlag, den Landkreis Rottal-Inn als Modellregion für Bürokratieabbau zu positionieren, stößt im Landratsamt auf Zustimmung. Denn Landrat Michael Fahmüller ist hier bereits in Kontakt mit dem Landtag. „Der Abbau überflüssiger bürokratischer Vorgaben ist ein zentrales Anliegen, für das ich mich seit Jahren persönlich einsetze“, betont Landrat Fahmüller. „Deshalb haben wir nicht abgewartet, sondern frühzeitig gehandelt.“ Der Landkreis zählt bayernweit zu den ersten Bewerbern. Landrat Michael Fahmüller hatte sich bereits Anfang des Jahres an den Vorsitzenden der CSU-Landtagsfraktion, Klaus Holetschek, gewandt und die Bewerbung des Landkreises als Modellkommune offiziell bekanntgegeben,

In seinem am 25. Februar eingegangenen Antwortschreiben hebt Holetschek ausdrücklich hervor, dass Landrat Fahmüller „als einer der ersten in Bayern“ eine Bewerbung als Modellregion für Bürokratieabbau angeboten habe. Dies unterstreicht die Vorreiterrolle des Landkreises Rottal-Inn in dieser Frage. Die CSU-Landtagsfraktion hatte nach ihrer Klausurtagung in Kloster Banz am 10. Februar 2026 den Gesetzentwurf zur Einführung von Modellregionen und zur Deregulierung (Bayerisches Modellregionengesetz) in den Bayerischen Landtag eingebracht. Ziel ist es, ausgewählten Kommunen befristet Freistellungen von bestimmten landesrechtlichen Vorschriften zu ermöglichen, um innovative Ansätze zum Bürokratieabbau praxisnah zu erproben.

In seinem Schreiben betont Holetschek zudem, dass engagierte Verwaltungen mit konkreten Vereinfachungspotenzialen und digitalen Lösungsansätzen – wie vom Landratsamt Rottal-Inn dargestellt – eine wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Modellregion seien. Das Bewerbungsschreiben des Landkreises wurde bereits an das federführend zuständige Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration weitergeleitet.

Landrat Fahmüller begrüßt die positive Rückmeldung: „Es freut mich sehr, dass unser frühzeitiges Engagement wahrgenommen wird. Der Bürokratieabbau ist kein Wahlkampfthema, sondern eine Daueraufgabe. Wir haben im Landkreis Rottal-Inn in den vergangenen Jahren konsequent an digitalen, bürgernahen und pragmatischen Lösungen gearbeitet. Nun wollen wir den nächsten Schritt gehen.“

Der Landkreis sieht sich aufgrund seiner digitalen Verwaltungsstrukturen, seiner Erfahrung als „Digitales Amt“ sowie seiner besonderen regionalen Struktur als eine der streusiedlungsreichsten Regionen Deutschlands hervorragend geeignet, innovative Deregulierungsansätze in der Praxis zu testen. Das Landratsamt wird die weiteren Schritte im Gesetzgebungsverfahren konstruktiv begleiten und nach Inkrafttreten des Gesetzes eine fundierte und praxisorientierte Bewerbung im vorgesehenen Verfahren einreichen.

Das Schreiben von Landrat Michael Fahmüller an Klaus Holetschek und dessen Antwort finden Sie unter www.rottal-inn.de/landrat.