Anna Huber ist seit Januar 2026 die neue Geschäftsstellenleiterin der Gesundheitsregion plus Landkreis Rottal-Inn. Gemeinsam mit der Seniorenbeauftragten des Landkreises organisiert sie das zweite Pflegecamp des Landkreises, das jungen Menschen oder Quereinsteigern in einem dreitägigen Praktikum einen ersten Einblick in den Pflegeberuf gibt. „Auch in diesem Jahr gibt es bereits einige Interessenten, noch aber sind Plätze frei“, informiert Anna Huber Landrat Michael Fahmüller beim gemeinsamen Gespräch über den aktuellen Stand. In einem ausführlichen Willkommensgespräch erörterten sie vor kurzem mit Landrat Michael Fahmüller Chancen und anstehende Herausforderungen rund um das Thema Gesundheit im Landkreis Rottal-Inn. „Ich freue mich darauf, die Gesundheitsregion plus in meiner Heimatregion weiter auf- und auszubauen und gesundheitsrelevante Themen für Rottal-Inn voranzutreiben“, so die 37-jährige, die gebürtig aus dem Landkreis Rottal-Inn stammt und in den vergangenen Jahren bereits tiefgreifende Erfahrung im Gesundheitssektor sammeln konnte. Nach ihrer Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin an den Rottal-Inn Kliniken war Huber in einem Schweizer Krankenhaus und dem Klinikum Großhadern tätig. Nach ihrem Bachelorstudium in Pflegemanagement war sie am Klinikum rechts der Isar und der Schön Klinik München beschäftigt. Im Anschluss ihres Masterstudiums an der Universität Heidelberg in Versorgungsforschung und Implementierungswissenschaft im Gesundheitswesen fungierte sie als Referentin des Leitenden und später des stellv. Leitenden Ärztlichen Direktors am Universitätsklinikum Heidelberg. Zudem übernahm sie dort die Geschäftsstellenleitung des Aufsichtsrates, ehe es sie wieder zurück in die Heimat im Landkreis Rottal-Inn zog.
Die Gesundheitsregion plus Rottal-Inn ist auf einem guten Weg“, sagt Anna Huber und resümiert das bisher Erreichte:In den letzten Jahren wurde ein stabilisiertes Netzwerk geschaffen, das Expertinnen und Experten aus verschiedenen Disziplinen des Gesundheitssektors zusammenführt. Ziel der interdisziplinären Zusammenarbeit ist es, Versorgungsprozesse zu optimieren, Ressourcen effizient zu nutzen und die Gesundheitsversorgung der regionalen Bevölkerung nachhaltig zu stärken.
„Die Gesundheitsregion plus ist schon deshalb enorm wichtig für die Region, weil sie unsere Bürgerinnen und Bürger über Gesundheitsthemen informiert und auch Themen bearbeitet, die unseren Bürgerinnen und Bürgern besonders am Herzen liegen – beispielsweise der zunehmende Mangel an Hausärzten“, sagt Landrat Michael Fahmüller.
Ein aktuelles Projekt aus der Gesundheitsregion plus Landkreis Rottal-Inn ist die Durchführung des zweiten Pflegecamps Rottal-Inn im Februar. Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren oder auch Quereinsteiger können in einem dreitägigen Praktikum spannende Einblicke in den Pflegeberuf erhalten. Unter www.eveeno.com/pflegecamp kann man sich noch bis 29. Januar kostenlos für das Pflegecamp vom 18. bis 20. Februar 2026 anmelden.
Mehr Infos zum Pflegecamp Rottal-Inn und über die Arbeit der Gesundheitsregion plus Landkreis Rottal-Inn unter www.rottal-inn.de/gesundheitsregionplus oder telefonisch unter Tel.: 08561 20-134.