12.06.2019 - Die Eringer Blumenwiese- Ein Kleinod für die Artenvielfalt an der St. Anna Straße

„In jeder Gemeinde eine Dorfwiese“ ist das Motto des Dorfwiesenprojektes des Landkreises Rottal-Inn. Das Projekt wurde von der Unteren Naturschutzbehörde zur Förderung von bunten, heimischen Blumenwiesen ins Leben gerufen und von der Gemeinde Ering a. Inn vorbildlich umgesetzt. Sie hat eine Fläche an der Sankt-Anna- Straße zu Verfügung gestellt, der Landschaftspflegeverband Rottal-Inn (LPV) hat vor 4 Jahren heimisches Wiesensaatgut ausgebracht und es wurden zudem 200 Wiesenstauden gepflanzt. Der Bürgermeister hat mit seinen Mitarbeitern höchstpersönlich die Dorfwiesenschilder angebracht. Die „Eringer Blumenwiese“, wie nun auf einem der Schilder zu lesen ist, lädt zur Blütezeit alle Bürger und v.a. Kinder zum Betrachten, Freuen und sogar zum Blumenpflücken ein. Denn wo kann man noch ein Muttertagssträußchen pflücken? Im Mai und Anfang Juni zeigt sich die ganze Pracht der artenreichen Blumenwiese mit einem Meer von Margeriten, Kuckucks-Lichtnelken, Skabiosen und anderen Blumen. 

Und natürlich freuen sich auch Tagpfauenauge, Wildbiene und Hummel über den reichgedeckten Blütentisch. So fügt sich die Eringer Blumenwiese perfekt in das Projekt „Insektenfreundlicher Landkreis“ ein.

Gepflegt wird die Wiese in traditioneller Weise mit einer zweimaligen Mahd im Jahr durch Martin Kasbauer, der aus seiner Tätigkeit für den LPV mit der Pflege artenreicher Wiesen vertraut ist. Damit auch nach der Mahd die Insekten noch Nahrung und Unterschlupf finden und man sich an den Blumen erfreuen kann, lässt er extra Blumeninseln stehen.

Wer es der Gemeinde gleich tun und eine artenreiche, heimische Blumenwiese anlegen will, kann sich an den Landschaftspflegeverband Rottal-Inn, Tel. 08721 5089357 wenden. Der LPV steht mit Rat und Tat und heimischen Regiosaatgut Interessenten zur Seite. Finanziell wird das Projekt durch den Landkreis Rottal-Inn und Ersatzgelder unterstützt.

 

Bildunterschrift: Das Dorfwiesenteam Ering a. Inn: von li nach re: Gudrun Grabmeier, Dorothee Hartmann, Bauhofmitarbeiter Klaus Sperk, Landwirt Martin Kasbauer, 1. Bürgermeister Johann Wagmann und Geschäftsstellenleiter Andreas Tweraser