Landrat Martin Koppmann hat die Hackschnitzelerzeugung Koppermüller in Gangkofen besucht. Das von Karl Koppermüller geführte Unternehmen verfügt derzeit über einen Fuhrpark mit neun Fahrzeugen und setzt zunehmend auf elektrische Antriebe.
Das für die Hackschnitzelproduktion benötigte Holz stamme größtenteils aus einem Umkreis von rund 50 Kilometern, erläuterte Karl Koppermüller. Damit setze das Unternehmen bewusst auf regionale Rohstoffe und kurze Transportwege. Durch den Einsatz unterschiedlicher Siebkörbe kann das Unternehmen Hackschnitzel in verschiedenen Größen herstellen. Verarbeitet werden unterschiedliche Laub- und Nadelbaumarten. Großen Wert legt Koppermüller dabei auf eine schnelle und zuverlässige Lieferung: Bestellungen sollen innerhalb von 48 Stunden beim Kunden sein.
Eine Herausforderung für den Betrieb ist der hohe Flächenbedarf für Produktion und Lagerung. Deshalb müsse die Betriebsfläche mit der weiteren Entwicklung des Unternehmens immer wieder angepasst und erweitert werden. Eine weitere Schwierigkeit sei zunehmend die Suche nach Fahrern, da in der näheren Umgebung vergleichsweise wenige Menschen über einen Lkw-Führerschein verfügten. Koppermüller will seinen Fuhrpark künftig vollständig auf Elektro-Lkw umstellen.In diesem Zusammenhang verwies der Unternehmer auf Herausforderungen bei der Nutzung des selbst erzeugten Stroms. Um diesen noch stärker für den eigenen Fuhrpark einsetzen zu können, wäre insbesondere eine wirtschaftliche Speichermöglichkeit von Bedeutung. Der Bau eines entsprechenden Stromspeichers sei unter den derzeitigen Rahmenbedingungen jedoch wirtschaftlich nicht darstellbar.
Auch Landrat Martin Koppmann sprach sich dafür aus, Unternehmen bei Investitionen in nachhaltige Antriebstechnologien verlässliche und wirtschaftlich tragfähige Rahmenbedingungen zu bieten. Betriebe, die selbst erzeugte Energie für die Elektrifizierung ihres Fuhrparks nutzen wollen, dürften dabei nicht durch unnötige Hürden ausgebremst werden.
Auf dem Bild: Beim Besuch der Hackschnitzelerzeugung Koppermüller: (von links) Bürgermeister Markus Aichner, Landrat Martin Koppmann, Firmenchef Karl Koppermüller mit Sohn Michael Koppermüller und Martin Siebenmorgen von der Wirtschaftsförderung.
Aufgrund von Blaualgen spricht das Gesundheitsamt Rottal-Inn eine Badewarnung für den Rottauensee in Postmünster aus.
Zum Schutz der Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger sowie Hunden wird bis auf Weiteres dringend vom Baden im Rottauensee abgeraten.
Pressemitteilung vom 17.08.2026: Badewarnung für Stausee in Postmünster