Landrat Michael Fahmüller überzeugt sich vor Ort von Fortschritt der Bauarbeiten an der Staatlichen Realschule in Simbach am Inn
Die Generalsanierung und Erweiterung der Realschule Simbach am Inn schreitet mit großen Schritten voran. Nach Abschluss der umfangreichen Abbrucharbeiten hat nun eine weitere zentrale Bauphase begonnen: Derzeit wird die Bodenplatte für den neuen Gebäudeteil im Bereich des Süd-/Westtrakts hergestellt.
Landrat Michael Fahmüller verschaffte sich vor Ort gemeinsam mit Bürgermeister Klaus Schmid einen persönlichen Eindruck vom Baufortschritt. „Mit dem Beginn der Arbeiten an der Bodenplatte erreichen wir einen wichtigen Meilenstein im aktuellen Bauabschnitt. Damit nimmt der Bau nun sichtbar Gestalt an“, so Fahmüller. Die aktuellen Arbeiten sind Teil des dritten Bauabschnitts der Gesamtmaßnahme. Bereits seit Oktober 2025 liefen auf dem Gelände Abbrucharbeiten. Im Anschluss daran konnten die Baumeisterarbeiten aufgenommen werden.
Im Zuge des Neubaus entstehen moderne Fachräume für Naturwissenschaften, Musik und Kunst, ein Werkraum sowie sogenannte Lernhäuser mit Klassen- und Differenzierungsräumen. Bereits seit 2015 laufen Umbau‑, Erweiterungs‑ und Neubauarbeiten, weil die Schule „aus allen Nähten platzt“ und mehr Raum für Klassen und Fachunterricht benötigt. Bisher realisierte Bauabschnitte beinhalteten den Umbau des Grainersaals, der als zusätzlicher Schultrakt genutzt wird, der Süd‑/Ost‑Trakt sowie die Turnhalle wurden bereits durch einen Ersatzneubau bzw. eine umfassende Sanierung (inklusive Vollwärmeschutz und Dachsanierung) erneuert. Damit reagiert der Landkreis auf steigende Schülerzahlen sowie die wachsenden Anforderungen an zeitgemäße pädagogische Konzepte. Mit dem nun gestarteten Bauabschnitt wird ein weiterer wesentlicher Teil des Schulcampus zukunftsfähig aufgestellt. „Unser Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften optimale Lern- und Arbeitsbedingungen zu bieten.“ Die Fertigstellung des aktuellen Bauabschnitts ist nach derzeitiger Planung für das Jahr 2027 vorgesehen.
„Die Realschule Simbach ist ein wichtiger Bildungsstandort für die Region, den wir nachhaltig stärken“, betonte der Landrat. Über die laufende Maßnahme hinaus hat der Landkreis in den vergangenen Jahren kontinuierlich in die Bildungsinfrastruktur am Standort Simbach investiert. So wurden am Tassilo-Gymnasium Simbach am Inn bereits umfassende Maßnahmen umgesetzt. Einen besonders wichtigen Meilenstein stellte zudem der Neubau der Simbacher Außenstelle der Betty-Greif-Schule dar, die als sonderpädagogisches Förderzentrum am Schulzentrum in Obersimbach neu errichtet und Anfang 2024 in Betrieb genommen wurde. Der Landkreis investierte hierfür rund 5,6 Millionen Euro in ein modernes, barrierefreies Schulgebäude mit Unterrichts-, Fach- und Ganztagsräumen. Flankierend engagierten sich Landkreis und Stadt Simbach am Inn gemeinsam im Ausbau sicherer Geh- und Radwege, um den Schulweg für Kinder und Jugendliche nachhaltig und verkehrssicher zu gestalten.