09.08.2021 - Rottal-Inn entsendet erneut Hilfskontingent ins Flutgebiet

Kräfte aus dem Landkreis in Rheinland-Pfalz im Einsatz

Aufgrund eines weiteren Hilfeersuchens des von Unwettern schwer getroffenen Bundeslandes Rheinland-Pfalz an den Freistaat Bayern hat der Landkreis Rottal-Inn ein zweites Hilfeleistungskontingent entsandt.

 

Am Sonntagmorgen um 4 Uhr startete ein Feuerwehr-Hilfeleistungskontingent aus dem Landkreis Rottal-Inn in die Hochwasser-Region im Bundesland Rheinland-Pfalz, um dort die Hilfskräfte bei den Arbeiten zu unterstützen. Über 40 Frauen und Männer mit insgesamt 7 Fahrzeugen brachen von Pfarrkirchen aus nach Ahrweiler auf.

"Selbstverständlich helfen unsere Feuerwehren gerne, wenn so dringend Hilfe benötigt wird. Ich wünsche unseren Einsatzkräften alles erdenklich Gute und vor allem eine gesunde Rückkehr aus dem Katastrophengebiet", sagte Kreisbrandinspektor Theo Pichlmeier in Stellvertretung für Kreisbrandrat René Lippeck bei der Verabschiedung der Kräfte am Sonntagmorgen.

Sachgebietsleiterin des Katastrophenschutzes Stefanie Kronberger bedankte sich ebenfalls im Namen von Landrat Michael Fahmüller und der Landkreisverwaltung bei den Einsatzkräften für Ihre Einsatzbereitschaft und wünschte allen einen erfolgreichen und unfallfreien Einsatz sowie eine gesunde Heimkehr. Der BRK Kreisverband Rottal-Inn versorgte das Hilfsleistungskontingent vor Abreise mit ausreichend Verpflegung für den bevorstehenden Marsch, auch dem BRK galt der ausdrückliche Dank für die schnelle Unterstützung.

Das zweite Landkreis-Kontingent wird von Kreisbrandinspektor Andreas Maurer und Kreisbrandmeister Max Kirschner geführt, welche zusätzlich im Krisengebiet die Kontingentführung Niederbayern übernehmen werden.

Beteiligt am Einsatz sind Fahrzeuge der Feuerwehren Kirchdorf am Inn, Simbach am Inn, Peterskirchen (Dietersburg), Schönau, Wittibreut und Hofmark Gern sowie die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung des Landkreises aus Arnstorf. Des Weiteren unterstützten Feuerwehrkräfte von den umliegenden Wehren personell.

 

 

 

Bild: Über 40 Einsatzkräfte aus dem Landkreis brachen am Sonntagmorgen um 4 Uhr in Richtung der vom Hochwasser betroffenen Region Ahrweiler auf.