05.03.2026 - Verdacht auf die Newcastle-Krankheit in einem Masthähnchen-Betrieb im Landkreis Rottal-Inn

In einem großen Masthähnchenbetrieb im Gemeindebereich Gangkofen ist der Verdacht auf den Ausbruch der Newcastle-Krankheit amtlich festgestellt worden. Das Ergebnis seitens Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) steht allerdings noch aus. Betroffen sind rund 60.000 Tiere, die Anzeichen von der Krankheit zeigen. 

Die Kontrollbehörde für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (KBLV) hat den betroffenen Betrieb entsprechend den geltenden tierseuchenrechtlichen Vorschriften unverzüglich gesperrt und die erforderlichen Maßnahmen angeordnet. Um unnötiges Tierleid zu vermeiden und aus Gründen der Tierseuchenbekämpfung muss eine tierschutzgerechte Tötung des gesamten betroffenen Geflügelbestandes durchgeführt werden. Auch Mitarbeiter des Landratsamtes sind vor Ort, als Vorsichtsmaßnahme außerdem Einsatzkräfte der Feuerwehr, der Polizei sowie Sanitäter. 

Aufgrund des Seuchenverdachtes werden in Abstimmung mit der Regierung von Niederbayern und dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz um den betroffenen Betrieb eine Schutzzone mit einem Mindestradius von drei Kilometern sowie eine Überwachungszone mit einem Mindestradius von zehn Kilometern eingerichtet. Eine diesbezügliche vorläufige Allgemeinverfügung wurde am Vormittag des 5. März erlassen.

 

Wer von den vorläufigen Schutzmaßnahmen betroffen ist, kann hier entnommen werden.

Amtsblatt