05.03.2026 - „Wohnraum darf nicht zur sozialen Frage werden“

Sozialwohnungen der Heilig-Geist-Spitalstiftung kurz vor Fertigstellung – Austausch mit Lokalpolitik über sozialen Wohnungsbau

 

Die Heilig-Geist-Spitalstiftung hatte im Herbst 2024 den Spatenstich für den Neubau von zwölf Sozialwohnungen inmitten von Eggenfelden vollzogen – nun stehen die Wohnungen kurz vor der Fertigstellung. Aus diesem Grund tauschten sich kürzlich Vertreter der Heilig-Geist-Spitalstiftung um Spitalmeister Rupert Starzner mit einer Riege der Lokalpolitik um Landrat Michael Fahmüller, Eggenfeldens Ersten Bürgermeister Martin Biber und MdL Martin Wagle über den sozialen Wohnungsbau aus. 

Spitalmeister Rupert Starzner erinnerte zu Beginn des Termins an die Anfänge der Stiftung, die bereits 1492 gegründet worden ist. „Auch wenn der hauptsächliche Stiftungszweck nicht das Vermieten von Wohnungen ist, ging es immer darum, Wohnraum für mittellose und arme Menschen zu schaffen.“ Bei einer kurzen anschließenden Führung durch die neue Wohnanlage stellte Bauleiter Torsten Mehlsteibl von Coplan den Neubau etwas genauer vor: Die in der Klosterstraße in Eggenfelden befindlichen Wohnungen umfassen insgesamt rund 800 Quadratmeter. Unter den zwölf Einheiten sind auch größere Wohnungen von bis zu 88 Quadratmetern, etwa für Familien. Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf knapp unter 4 Mio. Euro. Das Projekt wird vom Freistaat Bayern finanziell gefördert. Im Juni 2026 sollen die Wohnungen bezugsfertig sein. 

Es sei keine ganz leichte Baustelle gewesen: „Auch wenn die Herausforderungen wie z. B. die Örtlichkeit mitten in der Stadt oder auch das abfallende Gelände zu Beginn groß schienen, bin ich überzeugt, dass hier ein ganz hervorragendes Wohnbauprojekt entstanden ist“, betonte Starzner. Er dankte allen beteiligten Firmen, die fast alle aus der Region kommen, und den Behörden für die stets gute Zusammenarbeit. 

„Mein Dank gilt allen, die dieses Projekt möglich gemacht haben. Gemeinsam zeigen wir: bezahlbarer Wohnraum ist machbar, wenn alle an einem Strang ziehen“, betonte Eggenfeldens Bürgermeister Martin Biber. Dieses Projekt sei ein starkes Beispiel für partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Land, Kommune und Bauherren. „Damit bezahlbarer Wohnraum dort entsteht, wo er dringend gebraucht wird“, ergänzt MdL Martin Wagle. 

„Wohnen ist ein Grundbedürfnis und darf nicht zur sozialen Frage werden. Unser Ziel ist es, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, sodass sich jeder Mensch in unserem Landkreis ein sicheres Zuhause leisten kann. Das sind keine Luxusprojekte, sondern ist Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge“, betont Landrat Michael Fahmüller. „Danke an alle Beteiligten für die Initiative und Umsetzung des Projekts.“ 

 

 

 

 

Bild (v.l.n.r.): Bauleiter Torsten Mehlsteibl (Coplan), Gesamtprojektleiter Daniel Eid (Coplan), Architekt Stefan Sommer (Coplan), Bürgermeister Martin Biber, Landrat Michael Fahmüller, Spitalmeister Rupert Starzner, MdL Martin Wagle, stv. Spitalmeister Maximilian Menzel sowie Kuratoriumsmitglied der Stiftung, Christian Forstner.