08.06.2026 - Zwei neue Zugverbindungen auf der Rottalbahn ab 15. Juni

Ab 15. Juni dürfen sich Fahrgäste der Rottalbahn über zwei neue Zugverbindungen freuen: So gibt es einen zusätzlichen Zug von Eggenfelden nach Neumarkt-St. Veit, mit dem sich die dortige Wartezeit für den Umstieg in den Anschlusszug verkürzt sowie eine zusätzliche Verbindung am frühen Morgen von Pocking nach Pfarrkirchen. Im Detail bedeuten die beiden neuen Verbindungen Folgendes: 

Von Montag bis Freitag optimiert ein zusätzlicher Frühzug von Eggenfelden nach Neumarkt-St. Veit die Anschlussverbindungen nach Landshut und verkürzt die Wartezeiten beim Umstieg von bisher 31 auf 8 Minuten. Dies ist vor allem auch für pendelnde Berufsschüler ein echter Zugewinn. Durch eine Fahrplananpassung im Landkreis Passau ändert sich der Fahrzeugumlauf, sodass nun morgens ein Fahrzeug mehr zur Verfügung steht. Dieser Zug fährt nun in Eggenfelden um 6:18 Uhr ab und in Massing um 6:29 Uhr. Die Ankunft in Neumarkt-St. Veit ist um 6:37 Uhr und der Anschluss-Zug nach Landshut fährt dort um 6:45 Uhr ab.

Den Zug morgens statt in Eggenfelden bereits um kurz nach 6:00 Uhr in Pfarrkirchen starten zu lassen, wurde geprüft und angeregt, ist nicht möglich, da zu dieser Zeit der eingleisige Streckenabschnitt durch einen Zug von Mühldorf nach Pfarrkirchen belegt ist. Deshalb fährt dieses Fahrzeug, das während der Nacht in Pfarrkirchen abgestellt ist, bereits vorab nach Eggenfelden und bleibt dort bis zur fahrplanmäßigen Abfahrt stehen. Bei der Heimfahrt von Landshut nach Massing oder Eggenfelden bleibt es jedoch bei den bisherigen Wartezeiten, da die Züge im Linienstern Mühldorf grundsätzlich von den Zeiten her auf den Knoten Mühldorf ausgerichtet sind und hier keine zusätzlichen Züge zur Verfügung stehen.

Die Änderungen im Landkreis Passau haben es aber ermöglicht, eine zusätzliche Verbindung am frühen Morgen von Pocking nach Pfarrkirchen zu schaffen, die für Pendler eine attraktive Alternative zu den derzeitigen Zügen darstellt, die oft als „Schülerzug“ bezeichnet wird und der um 7:28 Uhr in Pfarrkirchen ist. Der erste Zug aus Pocking nach Pfarrkirchen ist für die allermeisten Berufstätigen zudem keine attraktive Alternative, da dieser Zug bereits um 5.37 Uhr in Pfarrkirchen ist. Das Thema wurde mit der BEG besprochen mit dem Ergebnis, dass es ab 15. Juni eine neue Verbindung gibt, die zeitlich zwischen den beiden erwähnten Zügen liegt. Dieser Zug fährt in Pocking um 5:50 Uhr ab, in Bayerbach um 6:03 Uhr, in Bad Birnbach um 6:08 Uhr und in Anzenkirchen um 6:13 Uhr. Ankunft des Zuges ist um 6:19 Uhr in Pfarrkirchen, von wo er dann um 6:29 Uhr wie bisher nach Mühldorf weiterfährt. „Diese Zugverbindung ab Pocking nach Pfarrkirchen ist einem weiteren Umstand zu verdanken, nämlich dem neuen elektronischen Stellwerk in Bad Birnbach. Nur aufgrund dieses Stellwerks, das Zugbegegnungen ohne örtliches Personal ermöglicht, sind die zeitlichen Verschiebungen bei den Frühzügen und damit die Einfügung einer zusätzlichen Zugfahrt realisierbar“, weiß die ÖPNV-Beauftragte des Landkreises, Sandra Obermeier. 

„Diese beiden neuen Verbindungen sind insbesondere für Pendlerinnen und Pendler eine echte Bereicherung und ein wichtiger Beitrag zur Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs im ländlichen Raum. Gerade hier sind gute Bahnangebote keine Selbstverständlichkeit. Für die nun erfolgte Realisierung danke ich sowohl den verantwortlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in meinem Hause als auch der Bayerischen Eisenbahngesellschaft für die vertrauensvolle und zielgerichtete Zusammenarbeit zur Stärkung des ÖPNV“, so Landrat Martin Koppmann.

Bei weiteren Fragen steht Ihnen die ÖPNV-Beauftragte gerne jederzeit telefonisch unter Tel. 08561 20-137 oder per E-Mail an oepnv@rottal-inn.de zur Verfügung. 

Alle Informationen zum Öffentlichen Personennahverkehr, etwa eine Linien- und Haltestellenübersicht finden Sie jederzeit unter www.rottal-inn.de/oepnv.

 

 

 

 

BU: Ab 15. Juni gibt es zwei neue Verbindungen auf der Rottalbahn. Landrat Martin Koppmann (r.) empfing daher am Bahnhof Pfarrkirchen die ÖPNV-Beauftragte des Landkreises Sandra Obermeier sowie Martin Hofbauer (l.), Leiter der Kreisentwicklung, die beide (fast) täglich mit der Bahn zur Arbeit pendeln.