„Beeindruckende wirtschaftliche und innovative Kraft im Landkreis“
Die jährlichen Unternehmensbesuche bei Betrieben im Landkreis sind für Landrat Michael Fahmüller und das Team der Kreisentwicklung mittlerweile schon eine wichtige Tradition. Letztes Jahr hat der Regierungspräsident der Regierung von Niederbayern, Rainer Haselbeck, seine ersten Unternehmensbesuche überhaupt nach Amtsantritt auf Einladung von Landrat Michael Fahmüller im Landkreis Rottal-Inn durchgeführt. Mittlerweile ist Haselbeck im Landkreis ein häufiger und gern gesehener Gast, und so verstand es sich von selbst, dass Landrat Fahmüller auch in diesem Jahr gemeinsam mit ihm und ltd. Regierungsdirektor Dr. Jürgen Weber einigen Unternehmen und Institutionen im Landkreis einen Besuch abstattete. Organisiert wurde die Tour vom stellv. Leiter der Kreisentwicklung am Landratsamt Rottal Inn, Martin Siebenmorgen, der für die Wirtschaftsförderung im Landkreis zuständig ist. Siebenmorgen und der Leiter der Kreisentwicklung, Waldemar Herfellner, gehörten ebenfalls zur Delegation des Landratsamtes, die an den Unternehmensbesuchen teilnahm.
Die diesjährige Tour mit Unternehmensbesuchen stand ganz im Zeichen des Handwerks, insbesondere des holzverarbeitenden Handwerks. Den Auftakt machte der Besuch des Bildungszentrums der Handwerkskammer in Pfarrkirchen, wo die Delegation von Hans Schmidt, stv. Hauptgeschäftsführer der HWK Niederbayern-Oberpfalz, Kammervizepräsident Karl-Heinz Moser, dem Leiter des Bildungszentrums, Armin Maier, Ingrid Hopfinger, Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft, und Pfarrkirchens Bürgermeister Wolfgang Beißmann begrüßt wurde. Schmidt informierte die Gäste über die Arbeit der HWK und verdeutlichte anhand von aktuellen Zahlen die Bedeutung des Handwerks für den Landkreis und die gesamte Region. Der häufig beklagte sogenannte „Fachkräftemangel“ sei, so Schmidt, in Wahrheit kein Mangel, die Zahl der zur Verfügung stehenden Fachkräfte sei nämlich nicht zurückgegangen, sondern eine stark gestiegene Nachfrage nach selbigen. Anschließend folgte noch ein Rundgang durch das Bildungszentrum.
Die Firma Haas Fertigbau in Falkenberg war die nächste Station. In einer Präsentation und während eines Rundgangs durch die Fertigungshallen informierten Firmengründer Xaver Haas, seine Frau Marianne, seine beiden Töchter Dr. Tanja Haas-Lensing und Katharina Haas sowie sein Bruder Josef Haas ihre Gäste, zu denen auch Bürgermeisterin Anna Nagl gehörte, über die Entwicklung des Unternehmens, die verschiedenen Geschäftsfelder und die wachsende Bedeutung des Baustoffes Holz. In der Branche, so Xaver Haas, gebe es zwar keine so großen Einzelunternehmen wie bspw. in der Automobilbranche, dennoch sei die Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer insgesamt höher.
Der dritte Besuch führte die Delegation sozusagen zu einem „alten Bekannten“ - nach Egglham zur Zimmerei Brunthaler. Das Unternehmen hat vor kurzem in Anwesenheit von Regierungspräsident Haselbeck und Landrat Fahmüller im Theater an der Rott die Auszeichnung „Top-Unternehmen Niederbayerns“ verliehen bekommen und zeigte den Gästen nun in einem Rundgang den Betrieb – „damit Sie sehen, dass wir auch wirklich etwas arbeiten hier“, wie Inhaber Walter Brunthaler scherzte. Bei einem Rundgang durch das Unternehmen zeigten Brunthaler und seine Ehefrau Karin im Beisein von Bürgermeister Hermann Etzel ihr vor kurzem preisgekröntes Konzept von nachhaltigen Holzhäusern mit hoher Innovationskraft und ausgeprägter Regionalität direkt in der Produktion.
Landrat Michael Fahmüller betonte: „Ich bin immer wieder stolz, wenn ich die Unternehmen in unserem Landkreis besuche. Gerade das Handwerk ist eines unserer wichtigsten Standbeine. Unsere erfolgreichen mittelständischen Unternehmen in diesem Bereich sind der Beweis dafür, dass das Handwerk Zukunft hat.“ Regierungspräsident Rainer Haselbeck resümierte: „Ich bin bei jedem Besuch beeindruckt, welch immense wirtschaftliche und innovative Kraft hier im Landkreis Rottal-Inn beheimatet ist. Die mittelständischen Unternehmen schaffen Arbeitsplätze und treiben die Entwicklung der ganzen Region mit voran.“