23.02.2026 - Eine starke regionale Partnerschaft vertieft

Landrat Michael Fahmüller zu Gast bei stela Laxhuber GmbH in Massing

 

Am vergangenen Freitag hat Landrat Michael Fahmüller das international tätige Familienunternehmen stela Laxhuber GmbH im Gewerbegebiet Massing-Morolding besucht. Gemeinsam mit den beiden Geschäftsführern Thomas Laxhuber und Rainer Hettwer, Tobias Latein (Vertriebsleiter und Geschäftsführer stela Steuerungstechnik) und Bürgermeister Christian Thiel, informierte sich der Landrat über die aktuelle Entwicklung des Unternehmens, neue Projekte sowie die Fachkräftegewinnung und regionale Vernetzung. stela Laxhuber ist seit über 100 Jahren im Bereich der Trocknungs- und Prozessanlagen aktiv. Der Standort in Massing-Morolding feiert in diesem Jahr sein 10jähriges Jubiläum. Das Unternehmen entwickelt maßgeschneiderte Trocknungsanlagen für eine breite Palette an Branchen, darunter Agrarwirtschaft, Lebensmittelindustrie, Holz- und Pelletproduktion sowie Entsorgungs- und Wasserwirtschaft. Heute ist stela ein weltweit agierender Anlagenhersteller mit einer starken internationalen Präsenz und zählt zu den technologisch führenden Anbietern seiner Art. Schon drei Mal erhielt stela Laxhuber die Auszeichnung „Top Unternehmen Niederbayerns“ für herausragende Leistungen in Wirtschaft, Innovation und regionalem Engagement. Gleichzeitig wurde das Unternehmen im Juli 2025 mit dem „Bayerns Best 50“-Preis ausgezeichnet, der wachstumsstarke mittelständische Unternehmen mit überdurchschnittlicher Entwicklung von Umsatz und Beschäftigung würdigt. 

 

Regionale Verbindung und Fachkräftenachwuchs

Bei dem Besuch erläuterten die Geschäftsführer Laxhuber und Hettwer aktuelle strategische Initiativen, Investitionen und die Veränderungen bzw. den Ausbau der internationalen Geschäftsfelder. Ein zentrales Gesprächsthema war die Ausbildung und Fachkräftegewinnung. stela Laxhuber bietet ein breites Spektrum an Ausbildungsberufen: Zu den zehn Ausbildungsberufen zählen unter anderem Elektronikerinnen für Automatisierungstechniken, Fachinformatikerinnen, Feinwerkmechanikerinnen und technische Produktdesignerinnen. Derzeit hat stela 24 Auszubildende, im September kommen sieben weitere hinzu. Bei der Gewinnung von Fachkräften und insbesondere Nachwuchs setzt das Unternehmen neben der Berufswahlmesse des Landkreis Rottal-Inn und weiteren Messen vor allem auch auf Social-Media-Kanäle oder Aktionstage wie den GirlsDay. Man hat sehr gute Erfahrungen damit gemacht, Fachkräfte selbst auszubilden und anschließend gezielt für die jeweiligen Fachbereiche zu übernehmen. Auch bei der Einstellung bereits ausgebildeter Fachkräfte hat das Unternehmen derzeit keine größeren Probleme: Es gelinge, sehr gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewinnen – darunter auch sehr qualifizierte junge Auszubildende. Das Unternehmen setzt sich intensiv für Nachwuchsförderung ein – unter anderem durch kontinuierliche Beteiligung an regionalen Berufsorientierungs- und Ausbildungsmessen im Landkreis, aber auch durch Anreize wie den „Azubi-Flitzer“, der die Mobilität der jungen Mitarbeiter gewährleistet.

Landrat Fahmüller würdigte das gemeinsame Engagement: „Gerade regional verwurzelte Unternehmen wie stela sind ein bedeutender Wirtschaftsmotor für unseren Landkreis. Sie schaffen nicht nur hochwertige Arbeitsplätze, sondern investieren auch nachhaltig in die Ausbildung junger Menschen.“ Der direkte Austausch sei wichtig, um gemeinsam die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Rottal-Inn zu gestalten. „Mit seiner erfolgreichen internationalen Ausrichtung, der fortlaufenden Investition in Innovationen sowie einem starken regionalen Engagement trägt stela Laxhuber maßgeblich zur wirtschaftlichen Stabilität und Zukunftsfähigkeit des Landkreises bei“, so der Landrat

 

 

Das Bild zeigt (v. l.) Vertriebsleiter Tobias Latein, Geschäftsführer Rainer Hettwer, Bürgermeister Christian Thiel, Landrat Michael Fahmüller, Geschäftsführer Thomas Laxhuber und Pressesprecher Mathias Kempf.