Alle Pressemitteilungen im Überblick
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Datum absteigend
05.08.2020
„NaTour-Wagon“ des Landkreises mit neuer Inneneinrichtung
30.07.2020
Bürgerbeteiligungsplattform des Landkreises zieht Bilanz
30.07.2020
Seibersdorfer Straße in Kirchdorf am Inn gesperrt
29.07.2020
Fahrplanheft erneut verteilt
28.07.2020
Schulleiter der Johannes-Still-Schule Eggenfelden in den Ruhestand verabschiedet
27.07.2020
Digitaler Sommer 2020
24.07.2020
Zuschüsse für Feuerwehrfahrzeuge mit überörtlicher Bedeutung
24.07.2020
Zuschüsse für Feuerwehrfahrzeuge mit überörtlicher Bedeutung
22.07.2020
Unterstützung bei der beruflichen Orientierung
17.07.2020
„Wir brauchen wieder einen Aufbruch - jetzt“
15.07.2020
Auch Kfz-Zulassungsstelle Eggenfelden wieder ohne Terminvergabe
14.07.2020
Mostwochen und Broschüre in den Startlöchern
14.07.2020
Ein getanztes Dankeschön
13.07.2020
15.000 Masken für den Landkreis
09.07.2020
Virtueller Energievortrag
09.07.2020
Wanderausstellung Demographiebericht Rottal-Inn 2020
07.07.2020
Mit „Rottaler Hoftour“ Tür und Tor öffnen
07.07.2020
Die Umwelt im Fokus
06.07.2020
Bürgertelefon bis auf weiteres eingestellt
03.07.2020
Kulturpreis 2020
03.07.2020
Bericht zur demographischen Entwicklung des Landkreises Rottal-Inn erschienen
03.07.2020
Netzticket in den Sommerferien
26.06.2020
Spieletage 2020 abgesagt
25.06.2020
Hegeschauen im Landkreis fallen aus
22.06.2020
Corona – Rottal-Inn ist infektionsfrei
17.06.2020
Rückkehr zum normalen Dienstbetrieb in den Kfz-Zulassungsstellen Pfarrkirchen und Eggenfelden
17.06.2020
Straßensperrungen ab Montag, 22.06.2020
15.06.2020
Tägliches Corona-Update vorerst eingestellt
10.06.2020
Fahrkartenentwerter in Betrieb genommen
10.06.2020
Baustellen nach den Pfingstferien
10.06.2020
Fahrkartenentwerter in Betrieb genommen
09.06.2020
Energieberatung am Telefon
04.06.2020
Tierschutzgerecht mähen
29.05.2020
Dorfwieseninspektion in Kirchdorf am Inn
22.05.2020
Sparsamer Umgang mit Wasser
22.05.2020
Jugendbeauftragte verabschiedet
22.05.2020
Ungeklärtes Fischsterben: Vom Baden im Rottauensee wird dringend abgeraten!
20.05.2020
Sperrung der B20 zwischen Laimbichl und Zeilarn – Auswirkungen auf den Linienverkehr
13.05.2020
Digitales Ausstellerverzeichnis zur Berufswahl Rottal-Inn 2020
12.05.2020
Dorfwiesen-Fotowettbewerb für den Landkreiskalender 2021
07.05.2020
ERWAGUS wieder geöffnet
07.05.2020
Ein Zeichen der Solidarität
30.04.2020
Teilsperrung der B20 an der Anschlussstelle EG-Süd
30.04.2020
Landkreisverwaltung weiterhin für die Bürger da
30.04.2020
Teilsperrung der B 20 an der Anschlussstelle EG-Süd
28.04.2020
Haltestelle Berufsschule Pfarrkirchen
23.04.2020
Information zum öffentlichen Linienverkehr
16.03.2020
30 Schwimmsauger im Rahmen eines Sponsoring-Projekts an Feuerwehren übergeben
11.03.2020
Theater an der Rott sagt Vorstellungen ab
10.03.2020
Weiterer Corona-Fall in Rottal-Inn
09.03.2020
„Den Bürgern in ihrer Verunsicherung beistehen“
09.03.2020
Neue Entwicklungen in Sachen Corona
09.03.2020
Berufswahl Rottal-Inn wird abgesagt
09.03.2020
Erster bestätigter Fall von Corona-Virus
04.03.2020
Landkreis verlieh Ehrenamtskarte
02.03.2020
Gefahren des Corona-Virus erörtert
26.02.2020
Neue Radkarte des Landkreises Rottal-Inn erschienen
26.02.2020
Bildungspass für den Landkreis Rottal-Inn
26.02.2020
Vortrag zum Heizungs-, Solar und Gebäude-Check
26.02.2020
Erste Hilfe am Kind
26.02.2020
Elterngeldvortrag
26.02.2020
Probealarm am 26. März
26.02.2020
Schweinepest – der Landkreis rüstet sich für den Ernstfall
26.02.2020
Eine optimale Ausbildung in der Pflege
26.02.2020
Umweltbildung am Unteren Inn
26.02.2020
Freizeitmesse war ein voller Erfolg
17.02.2020
Freizeitheftl 2020 der Kommunalen Jugendarbeit ist da
17.02.2020
Neue Bäume am Theater an der Rott
17.02.2020
Neue Direktvermarkter-Broschüre vorgestellt
17.02.2020
Prämierung der TOP-Startups im Businessplan Wettbewerb ideenReich
13.02.2020
Das Netzticket für alle ist da
12.02.2020
Verlängerung von Jagdscheinen
12.02.2020
2.000 Euro für den Sozialfonds
10.02.2020
Digitales Gründerzentrum: 160 Quadratmeter für den Startschuss
10.02.2020
Neues zu Energie-Förderungen 2020
10.02.2020
Bis Mittag knapp 100 Einsätze im Landkreis
06.02.2020
Retter in der Not
06.02.2020
Bedarfsverkehrsbuchung für Rottal-Inn möglich
06.02.2020
„Gemeinsam an der wirtschaftlichen Zukunft des Landkreises arbeiten“
06.02.2020
Nachhaltigkeit ist mehr als „Bio“
06.02.2020
Freie Plätze für Volksmusikseminar
31.01.2020
Auch weiterhin keine auffällige PFOA-Belastung im Landkreis
31.01.2020
Senioren mit Landrat auf Tour
29.01.2020
Aiwanger am Stand von Rottal-Inn
29.01.2020
6 Monate Bürgerbeteiligungsplattform – ein Preis für gute Ideen
29.01.2020
1.000 Euro für den Sozialfonds
29.01.2020
Auszeichnung für das 3xB-Projekt
29.01.2020
Elterntreff lädt am Donnerstag 13. Februar in die KiTa Ering ein
29.01.2020
Fleischbeschaubezirke neu eingeteilt
29.01.2020
Preis für Zivilcourage bei jungen Menschen
29.01.2020
Zwei neue mobile Sirenenanlagen für den Katastrophenschutz
29.01.2020
Heimat und Tradition erleben bei der neuen „Rottaler Hoftour“
29.01.2020
10 Tage lang präsentierte sich der Landkreis Rottal-Inn auf der Grünen Woche in Berlin
24.01.2020
Landratsamt veröffentlicht neues Fahrplanheft
24.01.2020
Lust auf Volksmusik
22.01.2020
Realschüler unterstützen Senioren
22.01.2020
Landratsamt bietet wieder Beratungsangebot für Frauen an
16.01.2020
Fahmüller: „Wichtigen Handlungsspielraum für alle Gemeinden schaffen“
16.01.2020
Sportlerehrung – Vorschläge werden angenommen
16.01.2020
Andreas Maurer neuer Kreisbrandinspektor
16.01.2020
Stationen einer HIV-Infektion
16.01.2020
Seniorenfahrt – noch freie Plätze
16.01.2020
Digitales Gründerzentrum: Kooperationsvertrag unterzeichnet
15.01.2020
Vortrag zum Heizungs-, Solar und Gebäude-Check
15.01.2020
Heimische Dorfwiesenvielfalt im Landkreis Rottal-Inn auch im Winter
09.01.2020
Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten für Hildegard Stangl
09.01.2020
Mehr LEADER Mittel sollen in den Landkreis Rottal-Inn fließen
09.01.2020
Landrat lädt zur Seniorenfahrt ein
09.01.2020
2000 Euro für den Sozialfonds
07.01.2020
„Einer für alle, und alle für einen!“
07.01.2020
Interaktives Seminar mit der interkulturellen Psychologin Frau Dr. Sylvia Schroll-Machl
19.12.2019
Fachvortrag am 9. Januar 2020 zum Thema „Dufterlebnis für kleine und große Kinder“
19.12.2019
„Trotz – gelassen damit umgehen“
19.12.2019
2000 Euro für Bedürftige im Landkreis
19.12.2019
„Wir wollen, dass Sie sich bei uns wohlfühlen“
16.12.2019
Zu Weihnachten den Sponsoren gedankt
13.12.2019
Die Rottbrücke in Postmünster ist fertig
13.12.2019
Runder Tisch Vogelschutzgebiet
13.12.2019
1.200 Euro für den Sozialfonds
10.12.2019
JaS beteiligte sich an Präventionswoche
10.12.2019
Vereinspauschale für Sport- und Schützenvereine
10.12.2019
Beratung für Flüchtlinge in allen Lebenslagen
10.12.2019
Adventskränze an Pflegeeinrichtungen übergeben
10.12.2019
Rottal-Inn bringt’s
02.12.2019
Großes Hallo beim Kindermitbringtag
02.12.2019
Hoher kleiner Besuch im Landratsamt
02.12.2019
Arnstorfer Weihnacht am 2. Adventssonntag
25.11.2019
Landrat will Patienten, Pflegebedürftigen und Pflegepersonal eine Freude machen
22.11.2019
Familienfest in Pfarrkirchen: Vereine können sich ab sofort melden
22.11.2019
Wohin Frauen sich wenden können, wenn sie Hilfe brauchen
19.11.2019
Neue, bezahlbare und barrierefreie Wohnungen für den Landkreis
19.11.2019
Nachtfahrt von Mühldorf nach Simbach bleibt
18.11.2019
Nachzahlungen beim Familiengeld
18.11.2019
Rüttelstreifen am Bahnübergang
15.11.2019
„Nachhaltige und wirtschaftlich starke Aushängeschilder unserer Region“
15.11.2019
Gesundheitsamt bietet kostenlosen HIV-Test an
11.11.2019
Kulturpreis und Kulturförderpreis verliehen
11.11.2019
Jetzt anmelden für die Ehrenamtskarte
11.11.2019
Was tun im Notfall?
08.11.2019
3500 Euro für den Sozialfonds übergeben
04.11.2019
Durch Übungen Demenz verlangsamen und Betroffene im Krankenhaus sinnvoll beschäftigen
04.11.2019
(Sexualisierte) Gewalt bei Kindern und Jugendlichen
04.11.2019
Koki: Netzwerk frühe Kindheit feiert Geburtstag
04.11.2019
Landratsamt bietet wieder Beratungsangebot für Frauen an
04.11.2019
Diskussion zu „Fridays for Future“
29.10.2019
Igeln helfen – aber richtig
29.10.2019
Foto-Reportage „Syrien – vor dem Krieg“
28.10.2019
Neues Soccer-Feld am Gymnasium Eggenfelden
23.10.2019
Kommandowechsel beim KVK
23.10.2019
Neue Schulleiterin offiziell ins Amt eingeführt
23.10.2019
Das „Juwel am Unteren Inn“ nimmt langsam eine neue Gestalt an
23.10.2019
Dank an die Helfer aus Rottal-Inn
18.10.2019
Neuauflage der Lieferdienstbroschüre
18.10.2019
Aufsichtspflicht und Haftungsrecht in Vereinen
17.10.2019
Teach for the Future?!
17.10.2019
Zitherorchester für Konzerte gerüstet
15.10.2019
LEADER-Projekt „TonSpuren“ kann starten
15.10.2019
Gala Top Unternehmen Niederbayerns und Absolventen des Unternehmergymnasiums
15.10.2019
Sonnenenergie am Synergiefestival
11.10.2019
Wanderausstellung Demographiebericht Rottal-Inn
10.10.2019
Missbrauch verhindern
09.10.2019
Scheuer: Wir wollen eine gute Lösung für Simbach finden
04.10.2019
Beitritt zum Umweltpakt
02.10.2019
Archäologentreffen in der Kreisentwicklung
02.10.2019
Stadt Passau holt den Wanderpokal
01.10.2019
Kampagne: Feuerwehrler zeigen Gesicht
30.09.2019
Sirenen, Einsatzkräfte, Evakuierung – Vollübung des Katastrophenschutzes
26.09.2019
Sirenen am 28. September: Keine Panik!
26.09.2019
Sei dabei: Tipps zum Energiesparen und für mehr Nachhaltigkeit
23.09.2019
Kulturpreis geht an Bernd Stöcker
23.09.2019
Ideen für den Landkreis – gute Vorschläge werden prämiert
20.09.2019
Auftakt zum Kulturleitplan des Landkreises
20.09.2019
Pflegeschule der Rottal-Inn-Klinik bekommt Neubau
16.09.2019
Unfallfrei zum Unfall
16.09.2019
Kostenlose Fahrradmitnahme in den Zügen der SOB
16.09.2019
Faulbrut bei Bienen erfolgreich bekämpft
12.09.2019
Probealarm der Sirenenanlagen in weiten Teilen Bayerns am 12.09.2019, ab 11.00 Uhr
10.09.2019
Heimische Dorfwiesenvielfalt im Landkreis Rottal-Inn
10.09.2019
Neue Rottbrücke von hoch oben besichtigt
10.09.2019
Aufwärtstrend der Rottal-Inn Kliniken setzt sich fort
09.09.2019
Schulbusse: Hinweise zum Schulbeginn
04.09.2019
Elterntreff in Eggenfelden verschiebt sich um eine Woche
30.08.2019
Rat und Tat beim Thema Kindesunterhalt
29.08.2019
Landkreis gewinnt Wettbewerb zur Sonderförderung „Zukunftsstrategie für die Region“
29.08.2019
Unterschriftenliste zur Stromtrasse übergeben
28.08.2019
Mit „Rottaler Hoftour“ Tür und Tor öffnen
28.08.2019
Mit der Bayerischen Ehrenamtskarte zur Fürther Kirchweih!
27.08.2019
Rahmenbedingungen und Gefühle bei der Arbeit mit geflüchteten Menschen
27.08.2019
Zuwendungen an Sport- und Schützenvereine
19.08.2019
Spaziergänge im September und Oktober 2019
13.08.2019
Bericht zur demographischen Entwicklung des Landkreises Rottal-Inn erschienen
08.08.2019
Zulassungsstelle Eggenfelden vorrübergehend geschlossen
07.08.2019
Larotti: Das Maskottchen des Freizeitheftls hat einen Namen
06.08.2019
Ein Dankesfest im „Wilden Westen“
06.08.2019
Larotti: Das Maskottchen des Freizeitheftls hat einen Namen
05.08.2019
Bürgerbeteiligung im Landkreis: Online-Plattform startet am 5. August
05.08.2019
Bürgerbeteiligung im Landkreis: Online-Plattform startet am 5. August
05.08.2019
Neues Beratungsangebot Solar- und Heizungscheck
31.07.2019
Viel bewegt: Niederbayern feiert 33 Fitness-Studios im Freien
31.07.2019
Die nächste Bushaltestelle online finden
31.07.2019
Projekte für die Landkreisentwicklung
31.07.2019
Fahrplanheft erneut verteilt
30.07.2019
Gewinner der Ausbildungsmesse Berufswahl Rottal-Inn
25.07.2019
Landratsamt am Montag geschlossen
22.07.2019
Simbacher Schüler können vorübergehend in die Raummodule
22.07.2019
Infos zum Solar- und Heizungs-Check
22.07.2019
Interkulturelles Seminar für Einheimische und Migranten
22.07.2019
ÖPNV im Mittelpunkt
22.07.2019
Förderung zur Gaststättenmodernisierung
16.07.2019
Breitbandausbau im Landkreis Rottal-Inn geht weiter
16.07.2019
Neuer Chefarzt für Innere Medizin
15.07.2019
Wildblumen, Vögel und Kräuter zum Anfassen
15.07.2019
Grenzüberschreitender Austausch zum Thema Katastrophenschutz
11.07.2019
Perspektiven und Möglichkeiten beim Bau der 380kV-Trasse diskutiert
11.07.2019
Neues Gesicht am Schulamt
11.07.2019
Schon mehr als 3.000 Ehrenamtskarten verliehen
11.07.2019
Ein Festival im Zeichen des Energie- und Ressourcensparens
09.07.2019
Bunter Strauß an kommunalen Themen
03.07.2019
Förderprogramm BioKlima für Biomasseheizwerke
03.07.2019
Landrat ehrt und verabschiedet langjährige Mitarbeiter
03.07.2019
Top-Unternehmen Niederbayerns – Bewerbungsfrist läuft
01.07.2019
Förderprogramm BioKlima für Biomasseheizwerke
27.06.2019
Geschwisterbeziehungen verstehen und begleiten
27.06.2019
Erziehung ohne Streiten und Schreien
19.06.2019
Änderungen im Linienverkehr aufgrund von Straßensperrungen am 24. und 25. Juni
18.06.2019
Ehrenamtliche im Ferienprogramm
18.06.2019
Den beruflichen Einstieg im Landkreis erleichtern
13.06.2019
Maskottchen der KoJa ist auf Namenssuche
13.06.2019
Uni-Projekt DIGIONAL unterstützt die Digitalisierung im regionalen stationären Handel
12.06.2019
Landratsamt bietet wieder Beratungsangebot für Frauen an
12.06.2019
Die neue Rottaler Mostkönigin
12.06.2019
Die Prex‘schen Blumenwiesen – Blütenfülle für Bienen, Wildbienen und Radler
12.06.2019
Die „Botschafter der Artenvielfalt“ bei Aktionstagen auf Burg Frauenstein
12.06.2019
Die Eringer Blumenwiese- Ein Kleinod für die Artenvielfalt an der St. Anna Straße
07.06.2019
Sperrung B20 ab Kreisverkehr Tiefstadt Orts einwärts - Eggenfelden
06.06.2019
IHK-Sprechtag für Existenzgründer im Landratsamt
06.06.2019
Sperrung B20 ab Kreisverkehr Tiefstadt Orts einwärts - Eggenfelden
05.06.2019
Schüler der Betty-Greif-Schule für Alkohol-Präventionsprogramm ausgezeichnet
05.06.2019
Landratsamt verlost 2 Freikarten für die Malteser Herzenswunsch Gala
05.06.2019
Rottaler Hoftour zu Besuch bei den Galloways
05.06.2019
Landratsamt verlost 2 Freikarten für die Malteser Herzenswunsch Gala
05.06.2019
Rottaler Hoftour zu Besuch bei den Galloways
05.06.2019
Erziehung ohne Schimpfen und Strafen - Elterntreff am 27. Juni
05.06.2019
Energieberatungstage im dritten Quartal
05.06.2019
Landratsamt verlost 2 Freikarten für die Malteser Herzenswunsch Gala
05.06.2019
Landratsamt verlost 2 Freikarten für die Malteser Herzenswunsch Gala
05.06.2019
Landratsamt verlost 2 Freikarten für die Malteser Herzenswunsch Gala
05.06.2019
Landratsamt verlost 2 Freikarten für die Malteser Herzenswunsch Gala
05.06.2019
Neue Hochwasserpumpen für den Katastrophenschutz
05.06.2019
Landkreis hat nun einen Bienensachverständigen
29.05.2019
Nachtfahrt von Mühldorf nach Simbach bleibt
28.05.2019
Landrat Michael Fahmüller zu den Ergebnissen der Europawahl
24.05.2019
Grenzüberschreitende Bürgermeisterkonferenz
23.05.2019
Rottaler Most sucht neue Königin
21.05.2019
Führungszeugnisse in der Jugendarbeit sind nach fünf Jahren neu zu beantragen
17.05.2019
Landratsamt Dienstag nachmittags am 21. Mai 2019 geschlossen
16.05.2019
Ehrenamtliche im Ferienprogramm
13.05.2019
Kinder als Botschafter der Artenvielfalt
13.05.2019
Senioren mit Landrat auf Landkreisfahrt
09.05.2019
Urteil zu Tiertransporten – Landkreis setzt auf Verantwortungsbewusstsein
09.05.2019
Schlangen werden gesucht
09.05.2019
Jubiläum: Landkreis Rottal-Inn nutzt seit 2 Jahren die App Integreat
30.04.2019
Baumaßnahmen auf der B 388 – Änderungen im Linienverkehr
26.04.2019
Rahmenbedingungen und Gefühle bei der Arbeit mit geflüchteten Menschen
24.04.2019
4. Unternehmertag des Landkreises
24.04.2019
„Jetzt erst recht!“ – Öko-Projekte aus eigener Kraft vorwärts bringen
23.04.2019
Ehrenamtskarte: Frist zur Anmeldung verlängert
15.04.2019
Landrat lädt zur Seniorenfahrt ein
09.04.2019
„Pfoten weg“- Rotary Club unterstützt Präventionsprojekt gegen die Gewalt an Kindern
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Pressemitteilungen zu Corona von März bis Juni 2020

22.06.2020 - Corona – Rottal-Inn ist infektionsfrei

Vorerst keine aktuelle Infektion mehr im Landkreis
 

Trotz der wieder ansteigenden Infektionszahlen in Deutschland hat der Landkreis Rottal-Inn einen wichtigen Etappensieg im Kampf gegen das Corona-Virus erzielt: Mit der Entlassung des letzten verbliebenen Infektionsfalles aus der Quarantäne gilt der Landkreis, ehemals ein Corona-Hotspot, nun offiziell als frei von Corona.
 

Landrat Michael Fahmüller äußert seine große Freude über diesen Erfolg: „Ich bin sehr stolz auf alle, die dazu beigetragen haben, das Virus im Landkreis vorerst zu besiegen, von allen, die an der Bekämpfung des Corona-Virus beteiligt waren bis hin zu all den Bürgern im Landkreis, die sich vernünftig genug verhalten haben, um weitere Ansteckungen zu verhindern. Jetzt dürfen wir natürlich nicht leichtsinnig werden. Es gilt, weiterhin vorsichtig zu sein, die Kontaktregelungen zu beachten und sollte das Virus wieder eingeschleppt werden, sofort erneut entsprechend zu reagieren. Aber im Moment können wir uns, so denke ich, alle auch einmal über diese gute Nachricht freuen.“

 

17.06.2020 - Rückkehr zum normalen Dienstbetrieb in den Kfz-Zulassungsstellen Pfarrkirchen und Eggenfelden

Beide Zulassungsstellen ab Montag, 22.06.2020 wieder für Kunden geöffnet – Telefonische Terminvereinbarung in Eggenfelden bleibt Voraussetzung

 

Ab Montag, 22.06.2020 ist in der Kfz-Zulassungsstelle Pfarrkirchen wieder jeder Kundenkontakt ohne vorherige Terminvereinbarung möglich. Dazu wird dem Kunden nach Meldung am Informationsschalter durch die Sicherheitskraft eine Wartenummer ausgehändigt. Um unkontrollierten Zustrom in die Schalterhalle zu vermeiden, erfolgt auch weiterhin keine direkte Wartenummernvergabe durch den Kunden selbst. Wegen den geltenden Abstandsregeln ist die Anzahl der im Wartebereich verfügbaren Sitzplätze auf neun beschränkt. Bei viel Zulauf müssen andere Wartemöglichkeiten in Betracht gezogen werden, beispielsweise im überdachten Freibereich oder im Auto. Zusätzlich ist ab dieser Woche auch die Online-Terminreservierung wieder freigeschaltet. Online-Termine sind dann ab Montag, 22.06.2020 wieder möglich. Kunden, die einen Online-Termin gebucht haben, müssen sich kurz vor dem Termin an der Information melden, da ihnen umgehend ein Platz im Wartebereich zugewiesen wird. Zulassungen im erweiterten Zuständigkeitsbereich, etwa Kunden, die von außerhalb kommen, werden ebenfalls in Pfarrkirchen bedient. Weiterhin wird nur jeweils einem Kunden pro Schalter der Zugang gewährt. In Ausnahmefällen, etwa bei Personen mit Kindern, die nicht alleine gelassen werden können, dürfen Zweitpersonen dabeibleiben. Begleitungen ohne triftigen Grund wird der Zutritt verweigert. Im Regelfall sind fünf Schalter, mindestens aber vier Schalter plus Ausgabeschalter besetzt. Trotz Wegfall der telefonischen Terminvergabe werden bis Ende Juni zu den Öffnungszeiten noch zusätzlich zwei Infotelefone besetzt.
 

Auch die Außenstelle Eggenfelden wird ab Montag, 22.06.2020 wieder für Kunden geöffnet. Dort kann der Zugang aufgrund der eingeschränkten Platzverhältnisse nur durch einen vorab telefonisch vereinbarten Termin erfolgen. Kunden, die ohne Termin in der Zulassungsstelle vorsprechen, können leider nicht bedient werden. Der Kundenkreis ist auf reine Privatpersonen und kleine Betriebe beschränkt. Gewerbliche Zulassungsdienste und Autohäuser können zurzeit nur in Pfarrkirchen mit vorheriger Terminabsprache bedient werden. Um die erforderlichen Abstände einhalten zu können, ist in jedem Schalterbüro nur ein Arbeitsplatz eingerichtet und der Wartebereich ist auf drei Plätze begrenzt. Die Ausgabe der Kennzeichen und Papiere erfolgt in Eggenfelden nicht zentral, sondern nach Bezahlung am jeweiligen Schalter. Während der Öffnungszeiten sind durchgehend zwei Schalter besetzt. Bitte rechnen Sie in Eggenfelden ggf. mit einer längeren Bearbeitungszeit, weil nur drei Termine pro Stunde und Schalter vergeben werden.
 

Aus gegebenem Anlass müssen in beiden Zulassungsstellen die aktuell geltenden Regelungen zum Infektionsschutz eingehalten werden. Das bedeutet, dass sowohl in der Zulassungsstelle in Pfarrkirchen als auch in Eggenfelden für alle Kunden während des gesamten Aufenthaltes im Innenbereich eine Mund-Nasen-Schutz-Pflicht besteht. Die Mund-Nasen-Bedeckung ist selbst mitzubringen. Des Weiteren gilt es, den erforderlichen Mindestabstand einzuhalten.
 

Die Anpassungen und Öffnungen sind zwar ein großer Schritt hin zum Normalbetrieb der Zulassungsstellen, trotzdem lassen die erforderlichen Schutzmaßnahmen einen Regelbetrieb noch nicht in vollem Umfang zu. Dadurch kann es vereinzelt auch zu längeren Wartezeiten kommen. Das Landratsamt bittet dafür um Verständnis.

Am schnellsten geht es, wenn alle erforderlichen Unterlagen zur Zulassung mitgebracht werden. Auf der Homepage des Landkreises Rottal-Inn unter www.rottal-inn.de/buergerservice-formulare/strasse-verkehr/kfz-zulassungsstelle sind für alle Zulassungsvorgänge die vorzulegenden Unterlagen und die anfallenden Kosten übersichtlich zusammengestellt.

 

Terminvereinbarung Eggenfelden, Tel.: 08561-20-865

Infotelefon Pfarrkirchen: 08561-20-800

 

15.06.2020 - Tägliches Corona-Update vorerst eingestellt

Achtung:

Weil wir seit Tagen keine Veränderung bei den Corona-Fallzahlen vermelden, werden wir unser tägliches Corona-Update vorerst einstellen. 

Selbstverständlich teilen wir Ihnen sofort mit, wenn es neue Entwicklungen - Neuinfektionen, Gesundungen, Todesfälle - gibt. 

10.06.2020 - Baustellen nach den Pfingstferien

Nachdem nach den Ferien wieder „neue“ Schüler zum Präsenzunterricht kommen, möchten wir noch einmal auf verschiedene Sperrungen im Landkreis hinweisen, die Änderungen im Linienverkehr nach sich ziehen.

 

Neu in den Ferien begonnen haben die Baumaßnahmen an der PAN 15 zwischen Zimmern und Tann. Die Haltestellen „Prinz“ und „Tann, Breitenberg“ können dadurch nicht bedient werden. Nächste Haltestellen sind hier „Zimmern“ oder „Tann, Busbahnhof“.
 

Am Montag nach den Ferien beginnt eine Baumaßnahme in Zeilarn. Daher können ab 15.6. die Haltestellen „Zeilarn“ und „Obertürken“ nicht bedient werden. Die nächsten Haltestellen sind „Babing, Penninger“ und „Babing, Abzw Tann“. Zudem ist in Obertürken beim Feuerwehrhaus eine Ersatzhaltestelle eingerichtet.
 

Aufgrund der bei der Berufsschule Pfarrkirchen installierten Corona Test-Station kann die dortige Haltestelle immer noch nicht bedient werden. Stadteinwärts halten die Busse an der Haltestelle „Pfarrkirchen, Galgenberg“, stadtauswärts an der Ersatzhaltestelle Abzw. Max-Breiherr-Straße (Einfahrt European Campus).
 

Nach wie vor können auch die Haltestellen „Eggenfelden, Theater“ und „Eggenfelden, Schulzentrum“ aufgrund von Baumaßnahmen in der Pfarrkirchener Straße nicht bedient werden. Die nächste Haltestelle ist „Eggenfelden, Busbahnhof“.
 

Ebenfalls in Eggenfelden ist die Bedienung der Haltestelle „Eggenfelden, Gymnasium“ (Gerner Allee) aufgrund der halbseitigen Sperrung der B 20 an der Anschlussstelle Eggenfelden, Süd (in Richtung stadteinwärts) weiterhin nur sehr eingeschränkt möglich. Die meisten Busse halten grundsätzlich statt direkt am Gymnasium an der HSt. B 20 (stadtauswärts). Manche Busse fahren aber das Gymnasium auch gar nicht an, sondern bedienen lediglich den Busbahnhof. Die Kinder können aber mit anderen Bussen zum Busbahnhof fahren, sie müssen nicht zu Fuß dorthin gehen. Alle Busse warten am Busbahnhof auf die Zubringerbusse. Nähere Informationen hierzu finden sich auf der Homepage des Landkreises, s.u.
 

Die Linien 6222 und 6223 halten auf ihrem Weg stadteinwärts statt an der B 20 an der Ersatzhaltestelle Tiefstadt (nach der Abzweigung von der B 588 her auf der Kreisstraße PAN 56). Stadtauswärts halten sie wie gewohnt an der B 20.
 

Der Verstärkerbus auf der Linie 6222 ab Wurmannsquick fährt statt um 7.39 Uhr bereits um 7.36 Uhr in Wurmannsquick ab.
 

In Gangkofen kann die Haltestelle „Gh Stauern“ nicht bedient werden, nächste Haltestelle ist „Gangkofen, Dultplatz“.
 

Darüber hinaus besteht auch noch die Sperrung der B 20 zwischen Laimbichl und Zeilarn. Die Haltestellen "Laimbichl, B20", "Rigl", "Reit bei Wurmannsquick" und "Gehersdorf" können daher nicht bedient werden. Die nächsten Haltestellen hierfür sind "Laimbichl", "Hub bei Rogglfing", "Rogglfing", "Brandstetten, Abzw" und "Obertürken". Auch für andere Haltestellen entlang der Strecke ergeben sich Änderungen. Achtung: aufgrund der längeren Umleitungsstrecke ergeben sich morgens frühere Abfahrtszeiten! Näheres entnehmen Sie bitte dem Ersatzfahrplan der Linie 6222.

 

Alle Sperrungen, Informationen, Ersatzfahrpläne usw. finden Sie auch auf der Homepage des Landkreises (www.rottal-inn.de/oepnv).

 

09.06.2020 - Energieberatung am Telefon

Energiespartipps vom Profi für Bürger des Landkreises
 

Auch im zweiten Quartal des Jahres 2020 werden die gefragten, monatlichen Energieberatungstage im Landkreis Rottal-Inn angeboten. Auf Grund der aktuellen Situation finden die Termine bis einschließlich August nur über das Telefon statt. Die Beratungen für interessierte Bürgerinnen und Bürger werden von kompetentem Fachpersonal des Verbraucher Service Bayern durchgeführt. Im Rahmen eines ausführlichen Gesprächs am Telefon werden dabei alle Energiefragen erörtert und detaillierte, auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnittene Handlungsempfehlungen erarbeitet.

Eine entscheidende Rolle beim Thema Energieeinsparung spielt zum Beispiel die richtige Wärmedämmung. Durch schlecht isolierte Außenwände, Fenster und Türen gehen jährlich große Mengen an wertvoller Energie verloren, was sich nicht unerheblich im Geldbeutel der Verbraucher äußert. Mit welchen Maßnahmen sich unerwünschte Wärmeverluste vermeiden lassen, für wen sich eine energetische Sanierung lohnt und welches Dämmmaterial die richtige Wahl darstellt beantworten Ihnen daher gerne unsere Fachberater im Detail.

Selbstverständlich werden auch alle anderen Fragen rund um die Themen Strom, Heizen, Photovoltaik und Energieeinsparung ausführlich beantwortet. Das Angebot ist kostenlos.

 

Die Beratungsgespräche bei Herrn Heribert Ellinger finden am 02.07., 06.08., jeweils 15:00 – 16:30 Uhr, 09.07., 13.08., jeweils 15:00 – 18:00 Uhr, 18.06., 16.07., 27.08., jeweils 15:00 – 18:00 Uhr statt und bei Herrn Hans Faltermeier am 26.06., 24.07., 28.08., jeweils 14:00 – 17:00 Uhr.

Für alle Beratungen können Termine wie folgt vereinbart werden: Verbraucherservice Passau 0851-36248 und Martin Siebenmorgen 08561-20132, martin.siebenmorgen@rottal-inn.de.

04.06.2020 - Kostenfreie Beratung zu allen beruflichen Fragen - auch zu Corona-Zeiten

Von der Existenzgründung bis zum Wiedereinstieg: Frauen, die berufliche Fragen haben, finden dazu bei der Kreisentwicklung im Landratsamt Rottal-Inn kompetente Unterstützung. Durch die bekannten Umstände wird das Angebot telefonisch stattfinden. Am Samstag, 27. Juni 2020, bietet die Beraterin Gabriele Zacher von 9 bis 16 Uhr Ihre Beratung telefonisch an

Ob es um den Schritt in die Selbständigkeit, nach der Familienpause oder auf der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz geht, Frauen müssen sich immer wieder beruflich neu orientieren. Der Schlüssel zum Erfolg ist eine sorgfältige Vorbereitung und Planung. Wichtig ist dabei, sich über die aktuellen Entwicklungen im Beruf und der jeweiligen Branche zu informieren, berichtet Gabriele Zacher.

Sie steht zu allen Fragen der beruflichen Orientierung und Karriereplanung, Existenzgründung, Weiterbildung, sowie der Vereinbarkeit von Beruf und Familie zur Verfügung. „Wir begleiten und unterstützen Frauen bei der Erarbeitung einer realistischen beruflichen Planung und entwickeln mit ihnen gemeinsame Handlungsmöglichkeiten und Schritte zur Umsetzung. In den Beratungsgesprächen geht es zunächst einmal darum, in vertraulicher Atmosphäre die aktuelle Situation der Ratsuchenden zu analysieren. Dazu gehören die persönlichen Voraussetzungen genauso wie die bisherigen Berufserfahrungen“, erläutert sie.

„Die Verbesserung der beruflichen Perspektiven von Frauen leistet einen wesentlichen Beitrag zur Fachkräftesicherung im Landkreis“ ergänzt Angelika Lemmer vom Fachbereich Kreisentwicklung.


Die Planung der Termine für das nächste Halbjahr hat bereits begonnen, so möchte die Kreisentwicklung in der zweiten Jahreshälfte wieder persönliche Beratung anbieten. Die Termine stehen bereits fest und finden vorbehaltlich einer weiterhin positiven Entwicklung beim Infektionsgeschehen an folgenden Terminen statt:

  • 07. August 2020
  • 07. Oktober 2020
  • 25. November 2020


Zur Terminvereinbarung und für weitere Informationen können Sie sich gerne bei Frau Gabriele Zacher unter 08541 9032795 oder kontakt@beratung-frauen.de melden.

29.05.2020 - Infozentrum zum Europareservat Unterer Inn öffnet mit neuer Ausstellung wieder

Pünktlich zum Pfingstwochenende öffnet das Infozentrum zum Europareservat Unterer Inn seine Pforten wieder und präsentiert ab Samstag, 30.05.2020 seine neue Ausstellung. Darin erfahren Interessierte Wissenswertes und Spannendes über die Lebensräume am Unteren Inn, beispielsweise wie die Inseln dort entstanden sind, welche Tiere im Auwald leben oder welche Vogelarten derzeit im Gebiet anwesend sind.

Im Rahmen eines EU-geförderten Interreg-Projekts wurde das Infozentrum umgebaut und grenzüberschreitend erweitert. Die Bauarbeiten zum Umbau des Hauptgebäudes in Ering waren im Frühjahr 2019 gestartet und konnten nun erfolgreich abgeschlossen werden. Die weiteren Bestandteile der grenzüberschreitenden Einrichtung - die Ausstellung in Schloss Frauenstein und insgesamt sechs Naturbeobachtungsstationen auf beiden Seiten der Grenze - werden im Laufe des Jahres noch fertiggestellt.

Aus gegebenem Anlass müssen in der Ausstellung die aktuell geltenden Regelungen zum Infektionsschutz eingehalten werden. Konkret bedeutet das, dass die Besucheranzahl in der Ausstellung auf maximal elf Personen begrenzt ist. Des Weiteren gilt es, eine Mund-Nasen-Bedeckung, die selbst mitzubringen ist, zu tragen sowie die Abstandsregeln einzuhalten. Führungen finden derzeit noch keine statt. Geöffnet ist das Infozentrum von April bis September täglich von 9 bis 17 Uhr und von Oktober bis März täglich von 10 bis 16 Uhr. Vom 24.12.2020 bis zum 06.01.2021 bleibt das Infozentrum zum Europareservat Unterer Inn geschlossen.

 

Kontakt:         Infozentrum Ering

                        Innwerkstraße 15

                        94140 Ering am Inn

                        Tel.: 08573/1360

 

Bild 1/ Bild 2: Sichtlich begeistert von der Neugestaltung: Landrat Michael Fahmüller besichtigte das umgebaute Infozentrum zum Europareservat Unterer Inn und ließ sich von den Zuständigen der Kreisentwicklung sowie dem Team des Infozentrums unter anderem den Auwald und den Außenbereich zeigen.       

28.05.2020 - Landratsamt weist auf bestehendes Veranstaltungsverbot hin

Aus gegebenem Anlass weist das Landratsamt Rottal-Inn ausdrücklich darauf hin, dass aufgrund der derzeitigen Situation nach der geltenden Infektionsschutzmaßnahmenverordnung auch am Pfingstwochenende keine Veranstaltungen stattfinden dürfen und entgegen anderslautender Pressemeldungen auch bislang nicht genehmigt wurden. Dies betrifft insbesondere Feste aller Art, bspw. Vereinsfeste, Pfingstdult etc. Ein regulärer gastronomischer Betrieb im Innen- und Außenbereich ist unter Einhaltung der derzeit geltenden Hygienevorschriften im gesetzlichen Rahmen möglich, jedoch dürfen ausdrücklich keine anlassbezogenen gastronomischen „Events“ durchgeführt werden. Das Landratsamt versucht, den Gastronomen innerhalb der geltende Vorschriften entgegenzukommen – beispielsweise was die Möglichkeit der Erweiterung von bisher bereits bestehenden Freischankflächen angeht.

27.05.2020 - Neue digitale Auflage des Lieferdienst-Verzeichnisses „Rottal-Inn bringt´s“

Lieferdienste für Produkte des täglichen Bedarfs im Landkreis Rottal-Inn gesucht
 

Egal, ob man gerade kein Auto hat, gesundheitlich angeschlagen ist oder einfach keine Zeit hat: Oftmals ist es nicht möglich, schnell zum nächsten Supermarkt zum Einkaufen zu fahren. In diesem Zusammenhang können Lieferdienste eine sinnvolle Ergänzung zum wöchentlichen Einkauf darstellen. Vor allem für ältere und nicht-mobile Menschen, aber auch für Familien oder Beschäftigte im Schichtdienst bietet eine Lieferung von Lebensmitteln und alltäglichen Einkäufen nach Hause eine Erleichterung. „Es freut mich, dass wir hiermit zeigen können, dass das Leben auf dem Land für jedermann attraktiv sein kann.“, erklärt Landrat Michael Fahmüller.

Der Fachbereich Kreisentwicklung des Landratsamtes Rottal-Inn erstellte deshalb letztes Jahr eine Broschüre zu den Lieferdienstleistungen von Waren des täglichen Bedarfs. Dazu gehören unter anderem: Lebensmittel, Fleisch- und Backwaren, Obst und Gemüse, Getränke oder Drogerieartikel.

Im Rahmen einer digitalen Neuauflage können sich interessierte Lieferdienst-Anbieter dieser Warengruppen aus dem Landkreis Rottal-Inn kostenlos eintragen lassen.

„Durch die aktuelle Situation möchten wir weiteren Geschäften im Einzelhandel die Möglichkeit geben, Ihr langfristiges und dauerhaftes Lieferangebot zu präsentieren.“, erläutert Angelika Lemmer vom Fachbereich Kreisentwicklung.

Das aktuelle Lieferdienst-Verzeichnis sowie die Interessensbekundung für einen Eintrag ist auf der Website des Landkreises Rottal-Inn unter www.rottal-inn.de/lieferdienste veröffentlicht. Die Lieferdienste sind auch in einer Onlinekarte des Landkreises einzusehen. Weitere Informationen erhalten Sie von Angelika Lemmer, Fachbereich Kreisentwicklung unter 08561/20-117 oder unter angelika.lemmer@rottal-inn.de.

25.05.2020 - Beratungsstelle „Sozialhilfe – Hilfe zur Pflege“ jetzt auch im Landkreis Rottal-Inn

Mit dem Bayerischen Teilhabegesetz I wurde ab Januar 2019 die Zuständigkeit für die Hilfe zur ambulanten Pflege von den Landkreisen und kreisfreien Städten auf die bayerischen Bezirke übertragen. Damit liegen die Hilfe sowohl zur stationären als auch ambulanten Pflege in deren Verantwortungsbereich.

Aufgrund dieser Aufgabenverlagerung und des großen Informationsbedarfs zu dem komplexen Thema „Hilfe zur Pflege“, entschied sich der Bezirk Niederbayern für den Ausbau eines niederbayernweiten, möglichst wohnortnahen Beratungsnetzes. Anfang 2019 wurde die „Beratungsstelle Sozialhilfe – Hilfe zur Pflege“ mit Sitz in der Sozialverwaltung in Landshut-Schönbrunn realisiert. Schritt für Schritt wurden in Folge Beratungstage in den einzelnen Landkreisen aufgebaut, die in der Regel einmal im Monat stattfinden. Die Kreisverwaltungsbehörden stellen dem Bezirk hierfür kostenlos Räumlichkeiten zur Verfügung.

Bis Ende 2019 konnte die „vor-Ort-Beratung“ bereits in fünf Landkreisen umgesetzt werden. Am 20. Mai fand nun im Landratsamt Pfarrkirchen der erste Beratungstag im Landkreis Rottal-Inn statt. Bezirkstagsvizepräsident Dr. Thomas Pröckl und Landrat Michael Fahmüller waren vor Ort.

Dr. Pröckl bedankte sich für die kostenlose Bereitstellung des Raumes und erklärte: „Kommt es zur Pflegebedürftigkeit, wirft das viele Fragen auf. Entsprechend groß ist der Bedarf an kompetenter Information und Unterstützung, das hat sich seit Einführung der Beratungsstelle sehr schnell gezeigt. Der Bezirk kommt mit seinem Beratungsangebot zu den Bürgerinnen und Bürgern. Eine sinnvolle Dezentralisierung, die betroffenen Menschen zudem eine lange Anfahrt erspart.“

„Es freut mich, dass mit den Beratungstagen des Bezirks nun auch in unserem Landkreis eine direkte Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger geschaffen wurde, die pflegebedürftige Angehörige haben oder selbst auf Pflege angewiesen sind. Durch das Angebot vor Ort können Betroffene bei ihren Fragen und Anliegen verlässlich beraten und unterstützt werden, was hilft, ihnen ihr Leben ein Stück weit zu erleichtern“, so Landrat Fahmüller.

Wegen der Corona-Krise hat sich der weitere Ausbau des Beratungsnetzes verzögert, mussten viele Beratungstage leider ausfallen. Unter Einhaltung der entsprechenden Schutzmaßnahmen können sie nun wieder stattfinden. In einem vertraulichen Gespräch informiert Beraterin Nicole Bayer vom Bezirk Niederbayern pflegebedürftige Menschen und deren Angehörige über ihnen zustehende Leistungen im Rahmen der Sozialhilfe, Elternunterhalt, den Einsatz von Vermögen usw. Bei dieser sog. „Erstberatung“ geht es um die rechtliche bzw. finanzielle Seite der Pflegebedürftigkeit – nicht zu verwechseln mit der Beratung der Pflegekassen.

2020 wird die „Beratungsstelle Sozialhilfe – Hilfe zur Pflege“ in jedem Landkreis vor Ort und damit niederbayernweit vernetzt sein.

 

Termine nach Vereinbarung unter Tel.-Nr. 0871 97512-450, 0871 97512-111/-114 oder sozialhilfeberatung-hzp@bezirk-niederbayern.de

Alle Termine und weitere Informationen unter www.bezirk-niederbayern.de/sozialhilfeberatung-hzp/

 

Bild: Von rechts: Bezirkstagsvizepräsident Dr. Thomas Pröckl, Landrat Michael Fahmüller und Beraterin Nicole Bayer.

15.05.2020 - Verlängerung der Sperrung der St 2112 bei Benk – Ersatzfahrpläne gelten weiter

Wie das Staatliche Bauamt Passau – Servicestelle Pfarrkirchen mitgeteilt hat, können die Bauarbeiten an der St 2112 zwischen Arnstorf und Pfarrkirchen bei Benk witterungsbedingt nicht wie vorgesehen beendet werden. Die Sperrung wird daher bis zum Mittwoch, 20.05.2020 verlängert. Da die Sperrung weite Umfahrungswege für die Linienbusse notwendig macht, gelten seit Beginn der Sperrung Ersatzfahrpläne für die Linien 6213 und 6215. Diese gelten aufgrund der Sperr-Verlängerung nun weiterhin.

Da am Montag wieder „neue“ Schüler an die Schulen zurückkehren, möchten wir noch einmal auf diese Weise auf diese Sperrung hinweisen; die derzeitigen Fahrgäste werden über die Fahrer informiert.

 

Eine zusätzliche Information betrifft noch die Schüler aus Nöham, die zum Schulzentrum fahren: der reguläre Verstärkerbus von Nöham nach Pfarrkirchen (normal ab 7.40 Uhr), entfällt während der Sperrung. Dieser Bus kehrt im Normalfall nach seiner ersten Tour nach Pfarrkirchen wieder nach Nöham zurück und fährt erneut nach Pfarrkirchen. Aufgrund der langen Umleitungsstrecke könnte dieser Bus keinesfalls pünktlich zum Unterrichtsbeginn am SZ sein. Von den derzeitigen und prognostizierten Fahrgastzahlen her wird davon ausgegangen, dass der Verstärker ab nächster Woche auch noch nicht notwendig sein wird, da in den „normalen“, fahrplanmäßigen Bussen noch ausreichend Kapazität sein wird.

 

Die Ersatzfahrpläne hängen an den Haltestellen aus und sind im Internet unter www.rottal-inn.de/oepnv (unter der Linienübersicht) veröffentlicht.

13.05.2020 - Digitales Ausstellerverzeichnis zur Berufswahl Rottal-Inn 2020

Die Messe Berufswahl Rottal-Inn 2020, welche im März stattgefunden hätte, musste aufgrund der Corona-Pandemie für dieses Jahr abgesagt werden. Dennoch gibt der Landkreis Rottal-Inn den Schülern und Studenten auch dieses Jahr die Möglichkeit, die Unternehmen und die vielfältigen Karrierechancen im Landkreis kennen zu lernen.
 

Das Regionalmanagement am Fachbereich Kreisentwicklung hat dafür ein digitales Ausstellerverzeichnis zur Berufswahl Rottal-Inn 2020 erstellt. In kurzen Steckbriefen stellen sich die Aussteller der Berufswahl Rottal-Inn vor und informieren über freie Ausbildungsplätze, die Möglichkeiten auf Praktika sowie die jeweiligen Ansprechpartner.
 

Das digitale Ausstellerverzeichnis finden Sie auf www.berufswahl-rottal-inn.de, dem regionalen Portal des Landkreises Rottal-Inn rund um Ausbildung, Studium und Beruf. Hier gibt es auch weitere nützliche Unterstützung bei der Berufsorientierung, wie z. B. die Ausbildungssuche oder die Unternehmensprofile.

12.05.2020 - Landrat setzt Zeichen: Kulturpreis auch im Jahr 2020

Vorschläge können jetzt eingereicht werden

 

Wie reichhaltig das Kulturangebot im Landkreis Rottal-Inn zu normalen Zeiten ist, wird Manchem erst richtig bewusst, wenn Konzert und Theateraufführungen abgesagt werden, wenn der Kabarettabend ausfällt, Museen und Galerien geschlossen bleiben oder die Tochter nicht mehr zum Gitarrenunterricht bei der geliebten Musiklehrerin darf. Viele Kultureinrichtungen sind uns im Laufe der Jahre ans Herz gewachsen. Landrat Michael Fahmüller weiß, wie wichtig die Kulturarbeit im Landkreis Rottal-Inn ist und setzt ein Zeichen: Der Kulturpreis des Landkreises Rottal-Inn wird auch 2020, im Jahr der Coronakrise vergeben. „Gerade in Zeiten, in denen wir die Kulturarbeit nur eingeschränkt erleben können, ist es mir wichtig, meine Wertschätzung für all jene auszudrücken, die im ehrenamtlichen oder professionellen Bereich unser Kulturleben sonst so reichhaltig gestalten,“ unterstreicht Fahmüller das Anliegen. Weil Großveranstaltungen auf absehbare Zeit aber wohl nicht möglich sind, wird der Kulturpreis 2020 dann gemeinsam mit jenem von 2021 in einem Festakt verliehen werden.

 

Seit 2018 macht der Kulturpreis jährlich auf herausragende Kulturschaffende im Landkreis Rottal-Inn aufmerksam. Jeder Bürger kann Vorschläge dafür einreichen. Eine Jury unter Leitung des Landrats wählt aus den Eingaben drei Vorschläge aus. Der Kulturausschuss des Kreistages bestimmt den Preisträger. Außerdem wird ein Nachwuchsförderpreis vergeben. Junge Kulturschaffende unter 30 Jahre werden mit diesem Preis unterstützt und ermutigt ‒ Talente aus allen künstlerischen Richtungen, von der Geigenvirtuosin bis zum Poetry-Slamer.

 

Alle Landkreisbürger sind also aufgerufen, Ihre Ideen einzubringen. „Die Menschen an Ort und Stelle wissen am besten, wer sich besonders engagiert, hervorragende kulturelle Arbeit leistet oder als Nachwuchskünstler Hoffnungen für die Zukunft weckt“, meint der Landrat.

Die zukünftigen Preisträger sollen im Landkreis leben oder arbeiten und herausragende Arbeit mit Bezug zu Rottal-Inn leisten. Eigenbewerbungen sind nicht möglich.

Vorschläge kann man einfach und formlos bis 31.07.2020 an den Kulturbeauftragten des Landkreises Rottal-Inn senden: Dr. Ludger Drost, Ringstraße 4‒7, 84347 Pfarrkirchen oder per E-Mail an ludger.drost@rottal-inn.de.

 

Folgende Angaben sollten enthalten sein:

-           Name des Vorgeschlagenen oder Name der vorgeschlagenen Institution mit Ansprechpartner

-           Adresse mit E-Mail und ggf. Webseite

-           Lebenslauf des Vorgeschlagenen bzw. Daten zum Werdegang der Institution

-           Bereits erhaltene Auszeichnungen

-           Kurze Begründung (eine halbe Seite genügt)

-           Kontaktdaten des Vorschlagenden

-           Sofern vorhanden: Dokumente, Fotos, Hörbeispiele etc. zur Arbeit des Vorgeschlagenen

 

Weitere Informationen auf er Homepage des Landkreises: www.rottal-inn.de/kulturpreis

07.05.2020 - Vom „Hotspot“ zur erfolgreichen Eindämmung

Wie der Landkreis Rottal-Inn seit Wochen die Ausbreitung der Pandemie bekämpft

 

Der Landkreis Rottal-Inn gilt als Corona-Hotspot und nach den Gesamtzahlen der Infektionen gehört er immer noch zu den am meisten betroffenen Landkreisen Bayerns und Deutschlands. Dennoch: Die Zahl der akuten Fälle, also der aktuell Infizierten, sinkt seit Wochen überdurchschnittlich, die Neuinfektionen halten sich im niedrigen einstelligen Bereich – eine Tatsache, über die jüngst selbst der „Spiegel“ berichtet hat. Was war, neben den bayernweiten Schutzmaßnahmen, entscheidend für diesen Erfolg?


Landrat Michael Fahmüller erklärt seine Strategie: „Es wurde ja in jedem Landkreis die Kontaktermittlung eingesetzt, um die Infektionsketten nachzuverfolgen. Was wir, so denke ich, vergleichsweise sehr gut gemacht haben, ist dass wir nicht einfach zwei Leute vom Gesundheitsamt ans Telefon gesetzt haben. Wir haben schon von Anfang an eine gewaltigen Apparat „hochgefahren“, Mitarbeiter aus anderen Bereichen für die Kontaktermittlung abgezogen und schlagkräftige Teams gebildet, die rein mit der Eindämmung der Pandemie beschäftigt waren. Die Corona-Fälle im Landkreis wurden deshalb zu einem großen Teil schnell entdeckt und die entsprechenden Maßnahmen eingeleitet, die Dunkelziffer war bei uns vermutlich stets niedrig, das zeigt sich nun daran, dass derzeit kaum noch Neuinfektionen kommen. Für mich war von Anfang an klar: Die Kontakte müssen innerhalb eines Tages ermittelt werden, um die Kontaktketten so kurz wie möglich zu halten, so schnell wie möglich zu unterbrechen. Da durfte es für mich keine Verzögerung geben. Nur so konnten wir trotz der hohen Fallzahlen am Anfang eine stärkere Ausbreitung verhindern.“


Warum die Infektionszahlen am Anfang überhaupt so hoch schnellten und den Landkreis zu einem sogenannten „Hotspot“ machten, lässt sich nur vermuten: Ein Grund liegt sicherlich in der Grenze zu Österreich. Es ist wahrscheinlich, dass viele Urlauber aus den Faschingsferien das Virus eingeschleppt haben. Hinzu kam, dass der sogenannte „Patient Zero“, also der erste bekannte Fall im Rottal, nicht nur offenbar hochinfektiös war, sondern auch sehr viel Kontakt mit anderen Menschen hatte, was die Verbreitung in der Anfangsphase leider sehr begünstigte. Gerade zu Beginn der Pandemie hatten die Kontaktermittler daher auch mit sehr langen Kontaktketten zu kämpfen. Dennoch ist auch dies gelungen: „Wir haben in unseren Teams insgesamt 283 Leute mit der Bekämpfung der Pandemie beschäftigt“, so Landrat Fahmüller. „Nur so war es möglich, selbst lange Kontaktketten schnell zu unterbrechen. Ich habe massiv darauf geachtet, dass keine unnötige Zeit verstreicht, bis die Kontaktpersonen von uns informiert und entsprechende Maßnahmen wie eine Quarantäne eingeleitet werden. Dafür wurde der große Sitzungssaal mit entsprechender technischer Ausstattung sozusagen zur „Einsatzzentrale“ für die Kontaktermittlung umgebaut. Und natürlich ging das auch nur mit einem großen Personalaufwand. Hinzu kommt, dass wir von Beginn an alle verfügbaren Testkapazitäten genutzt haben.“


Wenn vom Labor ein positiver Fall gemeldet wird, tritt als erstes das Team Erstkontakt des Gesundheitsamtes in Aktion. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bringen dem Betroffenen schonend die Situation bei, stellen ihn unter Quarantäne und versuchen die mögliche Infektionsquelle zu bestimmen. Was aber noch wichtiger ist: Der Betroffene wird über die Kriterien aufgeklärt, wer als „Kontaktperson“ nach Definition des Robert-Koch-Instituts gilt und muss darauf hin eine Liste mit Kontaktpersonen erstellen. Im Zweifelsfall – also wenn der Betroffene nicht sicher ist, ob bspw. ein kurzes Gespräch mit einer Person die Kriterien für eine „Kontaktperson“ erfüllt, beraten ihn die Mitarbeiter hier und entscheiden unter Umständen selbst, ob die Kriterien erfüllt sind.


Ist die Liste fertig, beginnt die Arbeit der Kontaktermittler: Sie recherchieren die Telefonnummern von Kontaktpersonen, sofern der Betroffene diese nicht weiß, rufen dort an und erklären mit beruhigenden Worten die Situation: „Sie sind Kontaktperson eines Corona-Infizierten. Das ist jetzt noch kein Grund zur Beunruhigung, es heißt nicht, dass Sie selbst infiziert sind. Aber Sie müssen jetzt einige Dinge beachten…“, so ein typischer Satz aus einem entsprechenden Telefonat. Die Kontaktperson wird ebenfalls unter Quarantäne gestellt und nach ihrem Befinden, insbesondere nach Corona-typischen Symptomen befragt. Im Verlauf der nächsten zwei Wochen werden die Kontaktpersonen bei Bedarf immer wieder vom Team kontaktiert, bis zum Ablauf ihrer Quarantäne. Treten keine Symptome auf, endet diese nach 14 Tagen.


Hat oder entwickelt eine Kontaktperson hingegen Corona-typische Symptome, so wird sie in die Abstrich-Planung aufgenommen. In den ersten Tagen der Pandemie wurden die Abstriche durch mobile Teams des Landratsamtes durchgeführt, später wurde das stationäre Testcenter in Pfarrkirchen errichtet, wo die Betroffenen rasch einen Termin bekommen. Menschen, die nicht die Möglichkeit haben, zum Testcenter zu gelangen, werden weiterhin von einem mobilen Team besucht.


Sollte der Test positiv ausfallen, beginnt die Kontaktermittlung nun mit dem neuen Betroffenen von vorne. Eine Quarantäne endet ohne Symptome in der Regel nach 14 Tagen, wenn Symptome aufgetreten sind, muss zusätzlich 48 Stunden Symptomfreiheit gewährleistet sein. Die Entlassungen aus der Quarantäne nimmt schließlich das Team des Entlass-Managements vor.


„Das Ganze ist natürlich stets ein dynamischer Prozess, der immer wieder an die aktuelle Situation angeglichen werden muss“, sagt Michael Fahmüller. „Ganz besonders wichtig war mir beispielsweise, dass wir auch dazu übergegangen sind, die stationären Einrichtungen, also die Heime „durchzutesten“, um die besonders durch das Corona-Virus gefährdeten Personengruppen noch besser zu schützen. Auch dafür wurde ein eigenes Team gebildet, und die Testungen werden im regelmäßigen Turnus, auch am Wochenende durchgeführt.“ Die nächste anstehende Neuerung ist, dass die einzelnen Teams nun enger zusammengeführt werden und der gesamte Prozess nun quasi „unter einem Dach“ stattfindet – hierfür wird der große Sitzungssaal weiter aufgestockt und eine geeignete Software installiert. Das spart mittelfristig Personal und Arbeitszeit, denn: „Ich gehe davon aus, dass uns das Corona-Virus noch sehr lange beschäftigen wird.“


Die Kontaktermittlung und die mobilen Abstrichteams arbeiten seit Anfang März im Schichtbetrieb – und zwar an sieben Tagen die Woche, auch am Wochenende und an Feiertagen. Doch sie sind längst nicht die einzigen, auf die das zutrifft: Seit Einführung des stationären Testzentrums führt auch hier das dafür zuständige Team an jedem Tag Abstriche durch. Und bereits seit 4. März beantworten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bürgertelefons, ebenfalls im Schichtbetrieb, die vor allem in der Anfangszeit vielen Fragen aus der Bevölkerung. Auch der Bereich „Vollzug“ ist nonstop im Einsatz, um beispielsweise die schriftlichen Quarantäne-Bescheide sofort auszustellen. Und die Mitarbeiter des Bauhofs übernehmen bei Bedarf dringende logistische Aufgaben.


Schon vor Ausrufung des bayernweiten Katastrophenfalls hat Landrat Michael Fahmüller die „Kreiseinsatzzentrale“ mit Mitgliedern der Führungsgruppe Katastrophenschutz (FügK) besetzt und „hochgefahren“ – mit der Ausrufung wurde dies ohnehin obligatorisch. Die FügK ist ebenfalls an sieben Tagen die Woche besetzt. Hier werden nicht nur Meldungen an übergeordnete Stellen gemacht, sondern in der aktuellen Krise insbesondere die Beschaffung und Verteilung von Schutzausrüstung und weiteren benötigten Materialien koordiniert. Es werden Bedarfsmeldungen an die Regierung geschickt und Bedarfsmeldungen von Einrichtungen aus dem Landkreis angefordert, die gelieferten Ausrüstungsgegenstände dann verteilt. Die FügK ist sogar rund um die Uhr erreichbar, sollte sich aus irgendwelchen Gründen eine plötzliche Lageänderung ergeben.


Auch die Pressestelle des Landratsamtes ist seit Anfang März nonstop besetzt und sieben Tage die Woche im Einsatz. Neben den vielen Medienanfragen und anfallenden Schreiben halten die Mitarbeiter via Facebook engen Kontakt zur Bevölkerung des Landkreises, beantworten oft bis in die Nacht hinein noch Anfragen und teilen die neuesten Informationen zur Situation des Landkreises über soziale Medien und die Warn-App BIWAPP mit. „Mir war sehr wichtig, in dieser Situation eine größtmögliche Transparenz zu schaffen, weil ich glaube, dass dies sehr zur Beruhigung der Menschen beitragen kann. Zwar werden meine Mitarbeiter niemals alle Fragen beantworten – es geht beispielsweise deutlich zu weit, Wohnort und Beruf von Infizierten zu erfragen – aber ich denke, die täglichen Updates aus dem Landratsamt sind eine wichtige Einrichtung, um den Menschen im Landkreis in der derzeitigen Situation nicht alleine zu lassen.“


Der Landrat resümiert: „Unsere schnelle Reaktion, unser von Anfang an massiver Personaleinsatz und vor allem auch die persönliche Einsatzbereitschaft der Mitarbeiter hier im Haus waren die entscheidenden Faktoren, die es uns ermöglicht haben, die Ausbreitung der Pandemie trotz denkbar ungünstiger Anfangsvoraussetzungen so in den Griff zu bekommen, wie wir dies jetzt geschafft haben. Darauf bin ich sehr, sehr stolz, und ich kann allen beteiligten Mitarbeitern nur meinen tiefsten Dank aussprechen. Von den Führungskräften bis zu den Mitarbeitern des Bauhofs, von den Sozialpädagoginnen am Bürgertelefon bis zu den Schichtleitern der Kontaktermittlung und den Mitgliedern der einzelnen Teams – es ist schlichtweg beeindruckend, wie alle den Ernst der Lage erkannt und sich eingebracht haben.“


Besiegt ist die Corona-Pandemie damit freilich noch nicht. Die fortlaufenden Lockerungen werden eine zweite Welle verursachen – das ist allen Beteiligten klar. Doch ist es im „Hotspot“ Rottal-Inn gelungen, die erste Welle so einzudämmen, dass insbesondere das Gesundheitssystem keine Probleme bekam, den schweren Fällen die notwendige Hilfe zu leisten – und das war das wichtigste Ziel. Und eine leise Hoffnung wagt Landrat Fahmüller: „Im ganzen Landkreis, auch außerhalb des Landratsamtes, arbeiten unzählige Menschen tagtäglich daran, das öffentliche Leben soweit möglich aufrecht zu erhalten und die Pandemie gleichzeitig einzudämmen. Dafür kann ich gar nicht genug danken. Wenn wir so weiter machen, kann es vielleicht im Landkreis gelingen, trotz der Lockerungen die Entwicklungskurve weiter flach zu halten. Dafür müssen sich natürlich unserer Bürgerinnen und Bürger weiter vernünftig verhalten – das wäre unser großer Wunsch, denn gerade jetzt wäre es wichtig, die Zahl der Neuinfektionen weiter niedrig zu halten, um die Lockerungen auch aufrecht erhalten zu können. Wir werden auf jeden Fall weiterhin alles in unserer Macht stehende dafür tun, um die Menschen im Landkreis so gut es geht vor dieser Pandemie zu schützen. Gemeinsam kann uns das gelingen!“

 

Fotos:

Bild 1: Landrat Michael Fahmüller vor den Planungstafeln der Kontaktermittlung

Bild 2: FügK

Bild 3: Pressestelle

Bild 4: Bürgertelefon

06.05.2020 - Ein Zeichen der Solidarität

Landkreis Rottal-Inn und der Kreisverband der Volksbanken und Raiffeisenbanken Rottal-Inn starten Crowdfunding-Projekt für Mitarbeiter im Gesundheits- und Pflegebereich
 

Vergangene Woche gaben Landrat Michael Fahmüller und Dir. Albert Griebl, Vorsitzender des Kreisverbandes der Volksbanken und Raiffeisenbanken Rottal-Inn, den Startschuss für ein einzigartiges Crowdfunding-Projekt zu Gunsten von Mitarbeitern im Gesundheits- und Pflegebereich. Dass diese zu den Helden dieser Krise gehören, da sind sich Fahmüller und Griebl einig: „Sie leisten Außergewöhnliches und kümmern sich rund um die Uhr um Kranke, Hilfsbedürftige und ältere Menschen. Das wollen wir mit dieser Aktion honorieren und unterstützen!“ Der Erlös des Projekts „Viele schaffen mehr“ soll vor allem der Erholung der stark belasteten Mitarbeiter im Gesundheits- und Pflegebereich zugutekommen.


Ab sofort können Interessierte auf der Crowdfunding-Plattform der VR-Bank Rottal-Inn eG (https://vrbk.viele-schaffen-mehr.de/) ihre Spende abgeben und das Projekt unterstützen. Jede Spende ab zehn Euro stocken die Volksbanken und Raiffeisenbanken Rottal-Inn um zehn Prozent auf. Als sogenanntes Co-Funding wollen die Banken insgesamt bis zu 20.000 Euro bereitstellen. Den Spendentopf füllen die Initiatoren bereits zu Beginn mit 5.000 Euro. Die Aktion läuft bis zum 31. Juli 2020.


Bei der zielgerichteten Ausschüttung der Spenden unterstützt der Landkreis Rottal-Inn den Kreisverband der Volksbanken und Raiffeisenbanken. Eine Option ist die Verteilung von Gutscheinen regionaler Unternehmen. Übrigens hat jeder, der sich mit einer Spende am Projekt beteiligt, die Möglichkeit, einen weiteren Vorschlag einzureichen. „Durch die Unterstützung des Landkreises bei den Spendenvergaben können wir sicher sein, dass die Mittel auch wirklich bei denen ankommen, die es verdient haben“, bekräftigt Griebl.


Unter dem Slogan #rottalinnhoitzam hat der Landkreis in den letzten Wochen das besondere Gemeinschaftsgefühl in der Region betont. Mit dem Crowdfunding-Projekt gelingt nun ein weiterer Schritt der Solidarität. Davon ist auch Fahmüller überzeugt: „Zusammenhalt und Respekt gegenüber anderen sind in diesen Zeiten von enormer Bedeutung. Dieses Projekt lässt uns als Gesellschaft noch enger zusammenrücken und bietet sowohl uns als Landkreis als auch den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, mit einer Spende Danke zu sagen.“ Der Landrat bedankt sich ausdrücklich für die Initiative des Kreisverbandes der Volksbanken und Raiffeisenbanken Rottal-Inn.


Weitere Informationen finden Sie auf der Crowdfunding-Plattform der VR-Bank Rottal-Inn eG: vrbk.viele-schaffen-mehr.de

 

Bild​​​​​​​: Landrat Michael Fahmüller und Dir. Albert Griebl, Vorsitzender des Kreisverbandes der Volksbanken und Raiffeisenbanken Rottal-Inn, geben den Startschuss für das Crowdfunding-Projekt „Viele schaffen mehr“.

 

05.05.2020 - ERWAGUS wieder geöffnet

Das soziale Beschäftigungsprojekt ERWAGUS ist ab Dienstag 05.05.2020 wieder geöffnet für die Annahme und den Verkauf von Kleinwaren. Ab Montag 11.05.2020 können auch Möbel wieder abgegeben und gekauft werden.

Die Öffnungszeiten sind unverändert Dienstag und Donnerstag 8:00 - 12:00 Uhr und 13:00 - 16:00 Uhr. Jeweils am ersten Donnerstag im Monat hat ERWAGUS bis 18 Uhr geöffnet. Im Monat Mai ist der lange Öffnungstag erst eine Woche später, er ist auf den 14. Mai verlegt worden.

 

30.04.2020 - Landkreisverwaltung weiterhin für die Bürger da

Terminvereinbarung bleibt Voraussetzung
 

Die Landkreis-Verwaltung des Landkreises Rottal-Inn ist weiterhin erreichbar. Der Zugang zu den Verwaltungsgebäuden wird aber anders geregelt, als in der Vor-Corona-Zeit und erfolgt über eine Terminvergabe, damit sollen unnötige Kontakte und Wartezeiten vermieden werden. Bürgerinnen und Bürger können über das Telefon oder per E-Mail einen Termin mit dem zuständigen Sachbearbeiter vereinbaren.

Das Landratsamt hat Maßnahmen in den Verwaltungsgebäuden umgesetzt, um Bürgerinnen und Bürger sowie Mitarbeitende zu schützen. Denn bei allen Lockerungen ist es weiterhin wichtig, die Abstands- und Hygieneregeln zu beachten und einzuhalten. Der Landkreis weist die Bürgerinnen und Bürger darauf hin, einen Mund-Nase-Schutz zu tragen, wenn sie die Behörde aufsuchen. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, sich unter www.rottal-inn.de über die Kontaktmöglichkeiten zu den jeweiligen Sachgebieten zu informieren.

28.04.2020 - Haltestelle Berufsschule Pfarrkirchen

Die Haltestelle Pfarrkirchen, Berufsschule kann aufgrund der dort installierten Corona Test-Station bis auf Weiteres nicht bedient werden. Busse, die normalerweise diese Haltestelle bedienen, halten, wenn sie stadteinwärts fahren, an der Haltestelle Pfarrkirchen, Galgenberg und wenn sie stadtauswärts fahren an der Ersatzhaltestelle Abzw. Max-Breiherr-Straße (Einfahrt zum European Campus).

Die Fahrgäste werden in den Bussen und über Aushänge an den Haltestellen darüber informiert.

28.04.2020 - Elterntreffs abgesagt

KoKi- Netzwerk frühe Kindheit sagt alle Veranstaltungen ab

 

Aufgrund der dynamischen Entwicklung des Corona-Virus sagt KoKi - Netzwerk frühe Kindheit - alle geplanten Elterntreffs bis Ende Mai ab. Das betrifft die Termine am 23.04.2020, 30.04.2020, 14.05.2020 und 28.05.2020.

24.04.2020 - Zulassungsstelle in Pfarrkirchen öffnet ab Montag


Maskenpflicht gilt auch hier – Terminvereinbarung notwendig

 

„Uns ist bewusst, dass individuelle Mobilität eine wichtige Bedeutung in unserer Gesellschaft hat“, betont Landrat Michael Fahmüller. Daher wird die Kfz-Zulassungsstelle in Pfarrkirchen wieder für den gesamten Kundenverkehr geöffnet – allerdings nur nach vorheriger Terminvereinbarung (telefonisch unter 08561/20-800). Wer ohne Terminabsprache kommt, kann nicht bedient werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kfz-Zulassungsstelle sind bemüht, so viele Kunden wie möglich zu bedienen. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, vor ihrem Besuch in der Kfz-Zulassungsstelle ihre Unterlagen auf Vollständigkeit zu überprüfen, um Wartezeiten zu vermeiden. Es können nach wie vor keine Vorgänge aus benachbarten Landkreisen bearbeitet werden.
Um das Infektionsrisiko zu verringern, wurden vor Ort diverse Schutzmaßnahmen getroffen. Im Großraumbüro wurden zum Beispiel Plexiglaswände installiert, um die Kunden und Mitarbeiter räumlich zu trennen. Zudem gilt auch hier die Maskenpflicht und das Abstandsgebot. Die Zulassungsstelle in Eggenfelden bleibt weiterhin geschlossen.

24.04.2020 - Wichtige Mitteilung für den öffentlichen Linienverkehr

Ab dem 27.04.2020 erfolgt die Wiederaufnahme des Unterrichts zur Prüfungsvorbereitung für die Abschlussklassen.

Daher werden ab diesem Zeitpunkt auch die öffentlichen Linienbusse wieder zum normalen Fahrplan wie an Schultagen zurückkehren.

Da ab 27.04.2020 in Bayern die Verpflichtung gilt, im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) einen Mund- und Nasenschutz zu tragen, weisen wir darauf hin, dass in den Zügen und Bussen nur Fahrgäste mit Mund- und Nasenschutz befördert werden. Die Fahrgäste sind für die Beschaffung dieses Schutzes selbst verantwortlich und sind auch dazu verpflichtet, diesen Schutz während der gesamten Fahrt zu tragen. Trotz dieser Maskenpflicht sind jedoch auch die allgemeinen Abstandsregeln von mindestens 1,5 m zu beachten. Für ausreichend Kapazitäten ist durch die Verkehrsunternehmen gesorgt.

 

Fahrgäste, die gegen die Verpflichtung zum Tragen eines Schutzes bzw. gegen die Abstandsregeln verstoßen, werden von der Beförderung ausgeschlossen.

 

Zum Schutz von Fahrgästen und Busfahrern ist der Einstieg in die Busse nur bei der hinteren Türe möglich.

 

 

Achtung neue Sperrungen:

 

Sperrung in Benk – Auswirkungen auf die Linien 6213 und 6215

 

Ab 27.04.2020 wird die Staatsstraße 2112 zwischen Arnstorf und Pfarrkirchen bei Benk für den Gesamtverkehr gesperrt.

Die Sperrung beginnt um 8:00 Uhr. Daher können die öffentlichen Linienbusse morgens noch nach dem normalen Fahrplan fahren. Da die Sperrung jedoch weite Umfahrungswege notwendig macht, werden für die Dauer der Sperrung Ersatzfahrpläne gelten. Insbesondere werden die Busse am Morgen früher starten müssen, um die Schüler rechtzeitig zur Schule zu bringen.

Die Fahrgäste werden in den Bussen über die neuen Fahrzeiten informiert. Darüber hinaus werden die Ersatzfahrpläne an den Haltestellen und im Internet unter www.rottal-inn.de/oepnv (unter der Linienübersicht) veröffentlicht.

 

 

Sperrung zwischen Schildthurn und Tann – Auswirkungen auf die Linien 86 und 6222

Seit 20.04.2020 ist die St 2590 zwischen Schildthurn und Tann gesperrt. Die Linie 86 (Babing – Simbach a. Inn) kann die Haltestelle Schildthurn nicht bedienen. Nächste Haltestellen sind hier Babing oder Oberndorf.

Die Linie 6222 kann auf der Relation zwischen Tann und Eggenfelden die Haltestellen Tann, Fasanenstraße, Wolfgrub und Schildthurn nicht bedienen. Nächste Haltestellen sind Tann, Busbahnhof oder Simbacher Straße bzw. Babing.

 

 

Sperrung Eggenfelden, Pfarrkirchener Straße

Hier können die Linien 6209, 6216, 6221 und 6222 seit 14.4.2020 Haltestellen Eggenfelden, Theater und Eggenfelden, Schulzentrum nicht bedienen. Die nächste Haltestelle ist Eggenfelden, Busbahnhof.

 

 

 

Das Landratsamt weist sicherheitshalber noch auf ein paar Baustellen hin, die bereits vor den Schulschließungen bestanden hatten und Auswirkungen auf den Linienverkehr haben:

 

  • Bauarbeiten an der Gemeindeverbindungsstraße bei Bergham/Heidelsberg, keine Bedienung der Haltestellen Hasleck, Unterhausbach und Großkag
  • Straßensperrung in Machendorf, keine Bedienung der Haltestelle Gh Schönhofer
  • Bauarbeiten in Zeilarn, keine Bedienung der Haltestellen Zeilarn und Obertürken
  • Bauarbeiten an der Kollbachbrücke in Mariakirchen; es gilt ein Ersatzfahrplan

 

 

Nähere Informationen zu den Sperrungen finden Sie auf unserer Homepage unter www.rottal-inn.de/oepnv (unter der Linienübersicht) oder an den Haltestellen.

15.04.2020 - Familienfest des Landkreises Rottal-Inn abgesagt

Folgen des Corona-Virus machen Absage unumgänglich

 

Gemeinsam mit der Stadt Pfarrkirchen hat das Landratsamt Rottal-Inn entschieden, das Familienfest 2020, welches für den 28. Juni geplant war, abzusagen. Vereine und teilnehmende Organisation wurden bereits informiert und zeigten sich sehr verständnisvoll. Aufgrund der dynamischen Entwicklungen des Corona-Virus und der derzeit nicht abzuschätzenden Folgen, sind die dafür notwendigen Planungen unmöglich. Das Familienfest soll dafür nächstes Jahr in Pfarrkirchen auf der Trabrennbahn stattfinden.
 

14.04.2020 - Intensiv-Beatmungsplätze massiv erhöht

Mittlerweile 35 Intensiv-Beatmungsplätze in den Rottal-Inn-Kliniken

 

Der Corona-Virus wirkt sich von Mensch zu Mensch unterschiedlich aus. Diejenigen, die er am schwersten trifft, müssen im Krankenhaus auf der Intensivstation betreut und evtl. beatmet werden. Derzeit versuchen die meisten Krankenhäuser der Forderung von Staats- und Bundesregierung zu folgen und ihre Intensiv- Beatmungsplätze zu verdoppelt.

 

Im Landkreis Rottal-Inn ist man hier schon zu Beginn der Krise vorgeprescht und hat es sogar geschafft, die Zahl der Plätze zu verdreifachen. Landrat Michael Fahmüller und die Vorstände der Rottal-Inn-Kliniken, Gerhard Schlegl und Bernd Hirtreiter, waren sich von Anfang an einig, im Zuge des zu erwartenden Bedarfs die entsprechenden Plätze massiv zu erhöhen. So wurde die ursprüngliche Zahl der Intensivplätze mit Beatmungsmöglichkeit von ursprünglich 10 (in Eggenfelden) auf mittlerweile insgesamt 35 erhöht. Dies geschah komplett in Eigenregie.

 

Dafür wurden alle bisherigen Lieferanten und Netzwerke bereits vor Wochen aktiviert. Wie die Rottal-Inn-Kliniken mitteilen, habe man maximale Unterstützung erhalten, Personell wurden alle Register gezogen und ehemalige Ärzte mit Intensiverfahrung, Pflegekräfte (auch ehem. Intensivmitarbeiter) geschult, weitere Station in EGG als Intensivstation ausgebaut, soweit möglich Anästhesiepersonal (Ärzte u. Pflege) für die Intensiv eingesetzt. Alle arbeiten, so die Kliniken, mit vollem Einsatz und unterstützen sich gegenseitig, was „sehr bewundernswert und nicht selbstverständlich“ sei. Landrat Michael Fahmüller sagt: „Insbesondere um diejenigen, die von der Krankheit am schlimmsten getroffen werden,  müssen wir kämpfen und alles dafür tun, dass sie eine Chance haben, den Virus zu besiegen. Daher bin ich sehr froh, dass es uns in einer gemeinsamen Anstrengung gelungen ist, die Beatmungsplätze massiv aufzustocken.“

13.04.2020 - BRK rüstet Rettungswagen für Corona-Verlegungstransporte auf

Corona-Patienten, die beatmet werden, müssen bei Verlegungstransporten innerhalb der Standorte der Rottal-Inn Kliniken sowie gegebenenfalls von und zu anderen Kliniken unter Anwendung einer besonderen Ausstattung transportiert werden. Das BRK Rottal-Inn hat nun in Eigeninitiative und ergänzend aus eigenen Mitteln ein in Eggenfelden stationiertes Rettungsfahrzeug für diesen Zweck aufgerüstet. Landrat Michael Fahmüller begutachtete das Fahrzeug im Beisein von Herbert Wiedemann (Kreisgeschäftsführer), Johann Haider (Leiter Rettungsdienst) und Tobias Palmer (Wachleiter Eggenfelden) und dankte dem BRK für dieses Engagement.

 

Die Umrüstung beinhaltet unter anderem eine so genannte Universalschiene, 4 Perfusoren (Spritzenpumpe zur Verabreichung von Medikamenten), 1 höherwertigeres EKG mit der Möglichkeit zur invasiven Druckmessung sowie ein Beatmungsgerät mit dem differenzierte Beatmungsmuster abgebildet werden können. Natürlich müssen auch bei diesem Fahrzeug, wie aber auch bei allen anderen Rettungs- und Krankentransportwagen, besondere Schutzmaßnahmen und Hygienevorschriften eingehalten werden. Dieser Verlegungs-Rettungswagen (V-RTW) steht natürlich auch für reguläre Notfalleinsätze und für dringende arztbegleitete Verlegungsfahrten anderer Krankheitsbilder zur Verfügung.

Mit der Aufrüstung dieses Rettungswagens steht nun ein weiterer wichtiger Baustein im Gesundheitssystem Rottal-Inn den Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung.

 

 

Foto: Landrat Michael Fahmüller (vorne, r.) begutachtete das Fahrzeug im Beisein von Herbert Wiedemann (vorne, l.), Johann Haider (hinten, l.) und Tobias Palmer.

06.04.2020 - Infektpraxis hat den Betrieb aufgenommen

Am Pfarrkirchner Krankenhaus ist heute, Montag, die Infektpraxis des Landkreises Rottal-Inn in Betrieb gegangen. Wie Versorgungsarzt Dr. Simon Riedl mitteilt, verlief der Start ruhig und ohne Zwischenfälle. Insgesamt wurden bis zur Schließung um 16 Uhr 34 Patientinnen und Patienten untersucht und bei Bedarf abgestrichen. Wie Riedl sagt, verhielten sich die Besucher sehr diszipliniert, niemand musste weggeschickt werden.

 

Die Praxis wurde in einem streng abgetrennten Bereich des Pfarrkirchner Krankenhauses errichtet und ist über den derzeit nicht genutzten Seiteneingang zur Abteilung Physiotherapie zugänglich. Sprechzeiten sind täglich, auch am Wochenende von 09:00-12:00 und 13:00-16:00 Uhr.

 

Die Praxis kümmert sich nur um Patienten mit Infekt- oder Atemwegssymptomatik, die ärztlich untersucht werden müssen. Patienten mit milder Symptomatik werden weiterhin vom Hausarzt telefonisch betreut. Gesunde Kontaktpersonen werden explizit nicht behandelt. Hausärzte können Patienten mit Infekt- oder Atemwegssymptomatik direkt in die Infektpraxis schicken, es werden keine Termine vergeben. Patienten können auch direkt kommen, aber nur wenn sie tatsächlich entsprechende schwere Symptome haben. Es ist mit längeren Wartezeiten zu rechnen, die es heute auch teilweise schon gab

 

Wichtig: Es gibt kein Wartezimmer, um die Ansteckungsgefahr zu minimieren. Die Patienten fahren mit dem Auto auf einen abgesperrten und beschilderten Parkplatz vor und bleiben im Auto sitzen, bis sie an der Reihe sind. Es betritt immer nur ein Patient die Praxis. Beim Aussteigen erhalten die Besucher einen Mundschutz. Abstriche zum Test auf das Corona-Virus werden ausschließlich nach den aktuellen Kriterien vorgenommen.

 

BU: Seit heute ist am Pfarrkirchner Krankenhaus die Infektpraxis des Landkreises Rottal-Inn in Betrieb. Kurz vor Öffnung überzeugte sich Landrat Michael Fahmüller im Beisein von Versorgungsarzt Dr. Simon Riedl (r.) und seinem Stellvertreter Christian Bambauer (l.) davon, dass alles vorbereitet ist. Die erste Schicht übernahm Dr. Rolf Buckert aus Triftern mit seiner Arzthelferin Sabine Reitmeier (beide in Schutzkleidung). - Foto

02.04.2020 - Infektpraxis entsteht am Pfarrkirchner Krankenhaus

Am Pfarrkirchner Krankenhaus soll nächste Woche die Infektpraxis des Landkreises Rottal-Inn entstehen. Das gaben Landrat Michael Fahmüller und Versorgungsarzt Dr. Simon Riedl bekannt.

 

Der Start der Praxis ist derzeit für kommenden Montag, 6.4., geplant. Sie wird in einem streng abgetrennten Bereich des Pfarrkirchner Krankenhauses errichtet und über den derzeit nicht genutzten Seiteneingang zur Abteilung Physiotherapie zugänglich sein. Als Sprechzeiten sind täglich, auch am Wochenende 09:00-12:00 und 13:00-16:00 Uhr vorgesehen.

 

Die Praxis kümmert sich nur um Patienten mit Infekt- oder Atemwegssymptomatik, die ärztlich untersucht werden müssen. Patienten mit milder Symptomatik werden weiterhin vom Hausarzt telefonisch betreut. Hausärzte können Patienten mit Infekt- oder Atemwegssymptomatik direkt in die Infektpraxis schicken, es werden keine Termine vergeben. Patienten können auch direkt kommen, aber nur wenn sie tatsächlich entsprechende schwere Symptome haben. Es ist mit längeren Wartezeiten zu rechnen.

 

Wichtig: Es wird kein Wartezimmer geben, um die Ansteckungsgefahr zu minimieren. Die Patienten fahren mit dem Auto auf einen abgesperrten und beschilderten Parkplatz vor und bleiben im Auto sitzen, bis sie an der Reihe sind. Es betritt immer nur ein Patient die Praxis. Beim Aussteigen erhalten die Besucher einen Mundschutz. Abstriche zum Test auf das Corona-Virus werden ausschließlich nach den aktuellen Kriterien vorgenommen.

01.04.2020 - Corona: Aktueller Stand: Ein weiteres Todesopfer, 355 Fälle von Infektionen

Die Zahl der Corona-Infektionen beträgt am Abend des 01. April, Stand 17.30 Uhr,355 Fällen von Infektionen, 42 neue sind dazu gekommen. Auch die Zahl der Todesfälle hat sich leider um einen auf insgesamt 8 erhöht. Heute wurden 36 Personen als gesund aus der Quarantäne entlassen, insgesamt sind 71 Infizierte nun als gesund aus der Quarantäne entlassen worden.

31.03.2020 - Corona Stand

Stand heute, 17.00 Uhr aus dem Landkreis Rottal-Inn:

 

313      Infizierte (27 neue Indexfälle 31.03.2020)

74        Entlassungen aus der Quarantäne heute 31.03.2020

 

Todesfälle sind es bis heute 7 Personen. Bei dem 7. Todesfall handelt es sich um einen 75-Jährigen aus dem Gemeindebereich Falkenberg, der im Klinikum Deggendorf verstarb.

31.03.2020 - Landrat: Die ärztliche Versorgung in der Krise sicherstellen

Dr. Simon Riedl zum Versorgungsarzt ernannt

 

Am Landratsamt mehrten sich in den letzten Tagen die Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern zur ärztlichen Versorgung. Insbesondere sei die Testung durch die KVB unzureichend und einige Hausärzte nähmen Patienten nicht an. Landrat Michael Fahmüller hat daher von der rechtlichen Möglichkeit Gebrauch gemacht, im Katastrophenfall einen offiziellen Versorgungsarzt einzusetzen. In diese Funktion wurde Dr. Simon Riedl berufen.

 

Der Versorgungsarzt hat unter anderem die Aufgabe, eine ausreichende Versorgung mit ärztlichen Leistungen und entsprechender Schutzausrüstung zu planen und zu koordinieren. Er ist dem Landrat unterstellt. Michael Fahmüller sagt dazu: „Die ärztliche Versorgung in Zeiten einer Pandemie aufrechtzuerhalten hat alleroberste Priorität. Wenn dies offenbar in den letzten Wochen durch die KVB nicht mehr gewährleistet werden konnte, muss ich eingreifen. Ich habe Herrn Dr. Riedl mit dieser Aufgabe betraut und bin sicher, dass sich dadurch die Situation maßgeblich verbessern wird.“

 

Dr. Simon Riedl ist leitender Notarzt im Landkreis Rottal-Inn und zugleich Bezirksfeuerwehrarzt – mit kritischen und auch dramatischen Situationen ist er also bestens vertraut. Zu seinen Aufgaben wird es außerdem gehören, am Pfarrkirchner Krankenhaus eine Infektpraxis einzurichten – nähere Informationen hierzu werden in den nächsten Tagen seitens des Landratsamtes folgen. Schon jetzt ruft Riedl die ärztlichen Kolleginnen und Kollegen im Landkreis nachdrücklich dazu auf, ihre Unterstützung bei der Besetzung dieser Infektpraxis zu leisten. Außerdem ruft auch er die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis noch einmal dazu auf, bei leichten Symptomen eines Atemwegsinfekts oder grippalen Infekten keinesfalls die Arztpraxen oder Notaufnahmen direkt aufzusuchen. Stattdessen sollten sie in diesem Fall zu Hause bleiben und eine telefonische Beratung in Anspruch nehmen. Auch die geplante Infektpraxis ist für die Fälle vorgesehen, bei denen ein Arztbesuch dringend notwendig ist, es werden hier keine Routineabstriche vorgenommen.

30.03.2020 - 6 Todesfälle

Soeben ereilte uns die Nachricht, dass eine weitere Person, eine 88-jährige Frau, wohnhaft in Simbach am Inn, an den Folgen von Corona verstorben ist. Somit erhöht sich die Zahl der Corona-Toten auf sechs. (Stand 30.03.2020 18 Uhr)

 

30.03.2020 - Corona Stand

Das Landratsamt teilt mit, dass im Landkreis Rottal-Inn zwei weitere Corona-Patienten verstorben sind.

 

Es handelt sich um einen 83-jährigen Mann aus Arnstorf und um eine 74-Jährige aus Massing. Die Frau erlag im Krankenhaus Mühldorf an der Corona-Infektion.

Damit steigt die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Landkreis Rottal-Inn auf fünf.
 
Dem Gesundheitsamt liegen aktuell (Stand 30.03.2020, 17:00 Uhr) 286 bestätigte Corona-Fälle vor. 30 Personen sind im Landkreis inzwischen genesen, insgesamt konnten heute 75 Personen aus der Quarantäne entlassen werden.    

30.03.2020 - Infektionsketten werden kürzer

Erste positive Entwicklungen durch knapp 1600 Quarantäneanordnungen

 

Je mehr Testergebnisse vorliegen, umso besser lässt sich die Corona-Pandemie bekämpfen. Der Landkreis Rottal-Inn hat mit einem großen Team zur Kontaktpersonenermittlung schon vor einiger Zeit darauf reagiert. Die Ermittlungen und die damit verbundenen Quarantäne-Anordnungen haben ein Ziel: Soziale Kontakte soweit es geht herunterfahren – eine der effizientesten Maßnahmen, um das Tempo der Verbreitung zu drosseln und die unkontrollierte Ausbreitung des Virus zu unterbinden.

„Wer viel sucht, findet viel. Und je mehr infizierte Menschen wir identifizieren können, desto besser lässt sich das Virus eindämmen. Genau deshalb nutzen wir die Kapazitäten in der Kontaktpersonenermittlung, bleiben hier hartnäckig bei der Recherche und bauen die Kapazitäten unserer stationären Screening-Stelle aus. Damit wollen wir noch mehr Menschen frühzeitig erreichen, die potenziell erkrankt sind, und Infektionsketten schneller unterbinden", erklärt Landrat Michael Fahmüller. 

Fahmüller plädiert allerdings auch an die Eigenverantwortlichkeit der Bürger. Je weniger Sozialkontakt stattfindet, desto geringer ist das Ansteckungs- und Verbreitungsrisiko – egal ob zuhause oder an der frischen Luft. Das so genannte „social distancing“ ist eine der effektivsten Methoden, um die Ausbreitung des viralen Erregers per Tröpfcheninfektion zu verhindern. 

Trotz der drei bedauerlichen Todesfälle ist aktuell die Lage stabil und die Infektionsketten sind mittlerweile kurz, meist handelt es sich um persönliche Angehörige oder direkte Kontaktpersonen. Dies resultiert aus der bundesweit verhängten Ausgangsbeschränkung sowie aus der hohen Anzahl an Quarantäne-Verordnungen. Durch die Kontaktpersonenermittlung im Landkreis Rottal-Inn wurden bisher ca. 1600 Personen unter Quarantäne gestellt.  

"Nur so können wir auf lange Sicht ausreichend Kapazitäten zur Versorgung aller Betroffenen, vor allem der schwer Erkrankten, aufrechterhalten", so der Landrat. „Für jedes Menschenleben, dass wir retten können, lohnen sich diese Anstrengungen.“

29.03.2020 - Corona – Die ersten drei Todesfälle im Landkreis Rottal-Inn

Nun gibt es auch im Landkreis Rottal-Inn die ersten Corona-Todesfälle. Eine 78-jährige Frau, eine 82-jährige Frau und ein 83-jähriger Mann sind im Klinikum verstorben.

 

Landrat Michael Fahmüller wendet sich in einem Facebook-Post direkt an die Hinterbliebenen und die Bevölkerung:

 

„Liebe Bürgerinnen und Bürger,

 

heute muss ich Ihnen die traurige Mitteilung machen, dass der Corona-Virus nun auch im Landkreis Rottal-Inn die ersten Menschenleben gefordert hat. Drei Menschen, zwei ältere Damen (78 und 82) und ein Herr (83) sind im Klinikum verstorben. Unser tiefes Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen. Meine Mitarbeiter und ich möchten Ihnen unser tief empfundenes Beileid aussprechen.

 

Liebe Rott- und Inntaler,

 

wir trauern um ein Menschenleben - und zugleich sind wir uns bewusst: So sehr wir alle gehofft haben, so gering war die Chance, dass wir hier im Landkreis Rottal-Inn die Coronakrise ohne Todesopfer überstehen. Und wenn wir ganz ehrlich zu uns selbst sind, wissen wir, dass die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass weitere folgen werden.

 

Das ist unerträglich - und genauso wohl nicht zu verhindern. Lassen Sie uns in der gemeinsamen Trauer zusammenstehen, lassen Sie uns weiter alles dafür tun, die Ausbreitung einzudämmen und so um jedes Menschenleben kämpfen. Auch im Gedenken an unsere Verstorbene ist dies vielleicht das wichtigste Andenken, das wir an sie bewahren können.“

 

 

29.03.2020 - Corona Stand

Die Zahl der Corona-Infektionen beträgt heute, Stand 29.03.20 um 9 Uhr, 241.

 

Es sind die kleinen zwischenmenschlichen Gesten, die einen in diesen Zeiten aufrecht erhalten. Ein Bürger oder eine Bürgerin hat Rosen vor das Amt gelegt mit einem Zettel, auf dem steht „An das Bürgertelefon – danke, dass ihr für uns da seits. Eure Bürger.“ - Foto

28.03.2020 - 235 Corona-Fälle im Landkreis

Am heutigen Samstag 28.03.2020 , Stand 16.30 Uhr, gibt es im Landkreis Rottal-Inn 235 Fälle von Corona-Infektionen.

26.03.2020 - Corona-Teststation in Pfarrkirchen - nur für Kontaktpersonen mit Symptomen nach Absprache mit Termin!

Der Landkreis Rottal-Inn hat nun in Pfarrkirchen eine Drive-In-Station eingerichtet. Sie befindet sich auf dem Parkplatz der Berufsschule Pfarrkirchen. Achtung: Getestet werden vorläufig nur vom Gesundheitsamt verständigte Kontaktpersonen erster Kategorie mit Symptomen. Das Landratsamt übernimmt die komplette Terminkoordination. Ohne Termin ist eine Fahrt ins Testzentrum völlig sinnlos, Polizei und Sicherheitsdienst sorgen vor Ort für einen geregelten Ablauf.

6.03.2020 - Corona-Teststation in Pfarrkirchen - nur für Kontaktpersonen mit Symptomen nach Absprache mit Termin!Zu testende Personen bekommen vom Landratsamt einen Termin zugewiesen, den sie bitte pünktlich einhalten. Die Einfahrt zum Testzentrum erfolgt am European Campus. Die zu testenden Personen bekommen nach Angabe ihres Termins (Uhrzeit, Datum) und Vorlage ihres Personalausweises eine Nummer zugewiesen und können sich mit ihrem Fahrzeug in Richtung des Berufsschulparkplatzes einreihen. Am Testzentrum angekommen (überdacht zwischen Bürocontainern) nimmt das Personal die Abstriche, ohne dass die zu testenden Personen das Auto verlassen müssen. Es darf maximal eine Begleitperson im Auto sitzen, Ausnahme sind Kinder, die nicht alleine gelassen werden können. Wenn in der Familie mehrere Personen zu testen sind, können diese selbstverständlich zusammen mit dem Auto kommen.

 

NICHT ZU TESTENDE BÜRGERINNEN UND BÜRGER WERDEN NACHDRÜCKLICH GEBETEN, SICH VOM TESTZENTRUM FERNZUHALTEN! Zu testende Personen, die nicht mobil sind, werden wie bisher von den mobilen Teams getestet.

 

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26.03.2020 - Museen im Landkreis Rottal-Inn

Netzwerk-Treffen am 10.03. im Rahmen des Kulturleitplans

 

Der Kulturbeauftragte des Landkreises Rottal-Inn Dr. Ludger Drost, welcher bereits seit einem Jahr das kulturelle Leben im Landkreis unterstützt und analysiert, lud zu einem Netzwerk- und Vortragsabend im Freilichtmuseum Massing ein. Diese Veranstaltung ist Teil seines „Kulturleitplanprozesses“, bei dem sich Kulturschaffende im Landkreis zusammenfinden und Perspektiven für ihre künftige Arbeit entwickeln.

 

Unter den Teilnehmern befanden sich Besitzer und Vorstände von sowohl privaten als auch öffentlichen Museen im Landkreis. Zu Beginn der Veranstaltung, welche im Heilmeierhof stattfand, begrüßte Dr. Drost die Anwesenden und bedankte sich auch bei den drei Vortragenden für Ihr Kommen (trotz des Corona-Virus).

Als Einstieg für die folgenden Vorträge stellte der Kulturbeauftrage zunächst die verschiedenen Museen und Ausstellungsorte in Rottal-Inn vor und beschäftigte sich mit den spezifischen Vor- und Nachteilen unterschiedlicher Trägerschaften.

 

Im Anschluss erörterte Dr. Stefan Kley von der Landesstelle für nichtstaatliche Museen in Bayern die Frage: „Wie kann man Museen attraktiv machen?“ und fragte die Besucher gleich zu Beginn, ob Museen denn auch unattraktiv sein dürften. Im Laufe seines Vortrags stellte er anhand praktischer Beispiele aus Bayern vor, was in heutiger Zeit möglich ist. Unter anderem bietet die Landesstelle Baukästen für Homepages oder Apps an, die auch für kleine und mittlere Museen leicht nutzbar sind.

 

Ganz im Sinne der Unterstützung von Museen, erklärte Cindy Drexl – Museumsfachberaterin/Kulturreferentin beim Bezirk Niederbayern, welche Museumsberatung der Bezirk anbieten kann. Unter anderem verwies sie auf Möglichkeiten, Museumsangebote für Schulen zu entwickeln und für Lehrer sichtbar zu machen.

 

Als letzte Referentin erläuterte Roswitha Klingshirn vom Freilichtmuseum Massing, wie hier die Museumspädagogik umgesetzt wird und somit das doch oft staubige und alt wirkende Thema für das junge Publikum und Familien spannend wird. Ganz praktisch führte sie zu den museumspädagogischen Angeboten des Freilichtmuseums. Im Waschhaus, beim Brotbacken im Holzofen, im Kramerladen und der historischen Schulstube können Kinder die „alte Zeiten“ ganz lebendig nacherleben. Und auch für manchen Erwachsenen werden hier Erinnerungen wach.

 

Bei einem kleinen Imbiss am Ende der Veranstaltung hatten die Besucher die Möglichkeit zum Netzwerken und konnten individuelle Fragen an die Referenten stellen.

BU: Dr. Ludger Drost stellt die verschiedenen Museen vor.

Hinweis: Diese Veranstaltung fand bereits vor dem Versammlungsverbot statt.

26.03.2020 - Larotti bringt Spaß und Action

Kommunale Jugendarbeit bietet Anregungen gegen Langeweile

 

Seit letztem Jahr hat die Kommunale Jugendarbeit (KoJa) das Maskottchen Larotti (LAndkreisROttal-Inn), welches auch als wiederkehrende Figur durch das Freizeitheftl führt.
Mit dem Projekt „Larotti bringt Spaß und Action“ will die KoJa Kinder im Grundschul- und Kindergartenalter ansprechen, um Abwechslung in die Zeit zuhause zu bringen. „Auf Grund des sich ausbreitenden Corona-Virus und der derzeitigen Ausgangsbeschränkungen verbringt man mehr denn je Zeit zuhause mit der Familie. Dieses Angebot der Kommunalen Jugendarbeit soll Eltern in diesen ungewohnten Zeiten unterstützen.“, erklärt Landrat Michael Fahmüller.

Die von Pädagogen zusammengestellten Aufgaben, Übungen, Rätsel und Experimente, sollen natürlich nicht das tägliche Lernen für die Schule ersetzen, sondern als weitere Beschäftigungsidee dienen. „Auch wenn die Aufgaben eher etwas für kleinere Kinder sind, können sie mit etwas Fantasie mit der ganzen Familie gemacht werden wie z.B. Basteln mit älteren Geschwistern oder ein Familienwettbewerb zu einer Bewegungsübung.“, erklärt Isabella Maier von der Kommunalen Jugendarbeit.

Neue Ideen von Larotti werden alle zwei Taga auf der Facebook Seites des Landratsamtes Rottal-Inn (@rottalinn) und auf der Internetseite der KoJa unter koja.rottal-inn.de (ohne www.) veröffentlicht. Renate Harlander von der Kommunalen Jugendarbeit verweist auch noch auf die Möglichkeit die Ergebnisse der Aufgaben zu präsentieren: „Gerne dürfen Fotos der Experimente oder gebastelten Bilder in den Kommentaren geteilt werden oder per E-Mail an uns geschickt werden: verwaltung.koja@rottal-inn.de“

26.03.2020 - Team Kontaktermittlung – im Wettlauf gegen die Zeit

Derzeit 160 Fälle im Landkreis – 9 Personen auf Intensivstation

 

Im Landkreis Rottal-Inn gibt es derzeit 160 Fälle von Corona-Infektionen. Insgesamt 9 Personen befinden sich auf der Intensivstation des Klinikums. Heute werden ca. 100 Personen nach Ablauf ihrer Quarantäne aus der Isolation entlassen

 

Das Team des Kontakttelefons arbeitet nach wie vor auf Hochtouren, um Kontaktpersonen zu ermitteln und zu informieren. Ein Wettlauf gegen die Zeit, denn je früher Kontaktpersonen von bestätigten Corona-Infizierten in Quarantäne geschickt werden, desto rascher kann die Infektionskette unterbrochen werden.

 

Durch die Ausbreitung des Virus wird es von Tag zu Tag schwieriger, alle Kontakte zeitnah zu ermitteln und zu informieren. Aber es gelingt dem im Schichtbetrieb arbeitenden Team noch immer. Das ist insbesondere dem System zu verdanken, das im Landkreis schon vor der ersten bestätigten Infektion in stundenlangen abendlichen Besprechungen ausgearbeitet und seitdem laufend optimiert wurde.

 

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Kontakttelefon sind im großen Sitzungssaal untergebracht – da hier im Schichtbetrieb die Besetzung häufig wechselt und auch viele Mitarbeiter immer wieder neu hinzugezogen werden, sind die Arbeitsplätze so weit wie möglich voneinander entfernt. Landrat Michael Fahmüller hat entschieden, für die so dringend notwendige Besetzung des Kontakttelefons auf alle erdenklichen personellen Ressourcen zurückzugreifen. So sitzen hier nicht nur Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen erdenklichen Abteilungen des Landratsamtes. Auch beispielsweise Schauspielerinnen und Schauspieler sowie weiter Mitarbeiter des Theaters an der Rott packen mit an. Intendant Dr. Uwe Lohr und seine Frau Elke Schwab-Lohr nehmen ebenfalls regelmäßig den Hörer in die Hand.

 

Warum ist die Arbeit des Kontaktteams so wichtig? Jeder neue Corona-Patient wird, sobald das positive Testergebnis bekannt ist, angerufen und nach seinen direkten Kontakten befragt. Dabei müssen die Mitarbeiter auch gewissenhaft abschätzen, ob die von den Betroffenen beschriebenen Kontakte für eine mögliche Infektion ausgereicht haben oder ob diese Gefahr auszuschließen ist. Dann beginnt erst die richtige Arbeit: Von den Personen, die als Kontaktpersonen erster Kategorie eingestuft werden, müssen die Telefonnummern ermittelt werden. Sie werden angerufen und darüber informiert, dass sie Kontakt zu einem Infizierten hatten und deshalb vorübergehend in Quarantäne müssen, sowie darüber, dass das mobile Testteam des Gesundheitsamtes am Landratsamt Rottal-Inn bei ihnen zu Hause vorbei kommt, um einen Abstrich zu nehmen. Die ganz überwiegende Zahl der Angerufenen reagiert in der Regel sehr ruhig und vernünftig auf diese Nachricht. Der ein oder andere Unvernünftige ist natürlich auch dabei, was dem jeweiligen Mitarbeiter am Telefon – gerade wenn die Schicht schon etwas länger andauert – durchaus einen starken Geduldsfaden abfordert.

 

Das Team am Kontakttelefon arbeitet weiter. Jedem ist klar, worum es geht. Jedem ist klar, dass er maßgeblich daran mitarbeitet, die Infektionsketten zu unterbrechen und so einen sprunghaften Anstieg der Infektionen zu vermeiden – insbesondere um den Kliniken eine Chance zu geben, all denjenigen Menschen helfen zu können, bei denen die Krankheit einen schwereren Verlauf nimmt. Dieses Wissen entschädigt ein wenig für die manchmal erschöpfende Tätigkeit.

 

 

BU: Der Intendant des Theaters an der Rott, Dr. Uwe Lohr, am Kontakttelefon.

25.03.2020 - Aktuell 144 Infektionen im Landkreis

Stand Mittwoch, Stand 16 Uhr, gibt es im Landkreis Rottal-Inn 144 Fälle von Corona-Infektionen. 24 davon werden derzeit in der Klinik behandelt. Es gibt aber auch gute Nachrichten: Weitere Menschen, bei denen eine bestätigte Corona-Infektion vorlag, konnten aus der Quarantäne entlassen werden – mittlerweile 6 Personen. Gleichzeitig teilt das Landratsamt mit, dass Testergebnisse oftmals aufgrund der Überlastung der Labors einige Zeit dauern können und bittet die Betroffenen um Geduld.

 

„Wir haben volles Verständnis dafür, dass betroffene möglichst schnell Gewissheit haben wollen, ob sie infiziert sind oder nicht. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kontaktteams informieren die Menschen, sobald uns die Ergebnisse vorliegen. Aber die Dauer bis zur Rückmeldung aus den Labors können wir nicht beeinflussen, wir bitten auch, von entsprechenden telefonischen Nachfragen abzusehen.“

25.03.2020 - vorübergehende Aussetzung der Nachtfahrt Mühldorf a. Inn – Simbach a. Inn

Seit vielen Jahren gibt es in der Nacht von Samstag auf Sonntag einen Bus von Mühldorf a. Inn nach Simbach a. Inn. Er stellt den Anschluss an den vorletzten Zug aus Richtung München her, der um 23.28 Uhr dort abfährt und um 0.38 Uhr in Mühldorf ankommt.

 

Der Landkreis Rottal-Inn finanziert diesen Bus und hat entschieden, dass er in den nächsten Wochen nicht mehr unterwegs sein wird. Denn diese Fahrt dient nicht dem Berufs- sondern ausschließlich dem Freizeitverkehr – und dieser ist momentan aufgrund der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Ausgangsbeschränkungen zum Erliegen gekommen.

 

Sobald sich die Situation wieder normalisiert hat, wird der Bus selbstverständlich wieder seine Fahrt aufnehmen.

 

24.03.2020 - 110 Infektionen im Landkreis

16:00 Uhr

Testergebnisse zeigen 19 neue positive Fälle

 

Die Zahl der Corona-Infektionen im Landkreis ist über 100 gestiegen. Im Laufe des heutigen Dienstags sind 19 neue positive Testergebnisse beim Landratsamt angekommen. Damit steigt die Zahl der Infizierten auf 110 Betroffene.

 

24.03.2020 - 91 Infektionen im Landkreis

Die Zahl der Corona-Infektionen im Landkreis liegt heute, Stand 11 Uhr, bei 91 Fällen. Insgesamt wurden bisher 830 Menschen im Landkreis in Quarantäne geschickt, 70 davon wurden mittlerweile wieder aus der Isolation entlassen.

 

Am Bürgertelefon und auch in den sozialen Medien mehren sich die Nachfragen, wer und wann getestet wird. Daher möchte das Landratsamt klarstellen:

 

  • Das Gesundheitsamt am Landratsamt kann nur die von uns ermittelten Kontaktpersonen erster Kategorie mit Symptomen testen.
  • Von den Ärzten und den mobilen Teams der KVB werden begründete Verdachtsfälle mit Symptomen getestet.
  • Auch das Testsystem befindet sich in einem dynamischen Prozess und muss unter Umständen auf die aktuelle Situation angepasst werden.

 

Die Grafik anbei dient der Verdeutlichung dieses Systems.

23.03.2020 - Der Krisenstab Corona am Landratsamt

Hier laufen jeden Morgen um 9 Uhr alle Fäden zusammen

 

Bereits seit 4. März trifft sich der Krisenstab Corona jeden Morgen um 9 Uhr, sieben Tage die Woche, im kleinen Sitzungssaal des Landratsamtes. Seit diesem Zeitpunkt wurden auch Teile der FüGK, also der Führungsgruppe Katastrophenschutz mit eingesetzt. Der Landkreis Rottal-Inn war damit einer der ersten, der auf Landkreisebene auf entsprechende Strukturen zurückgriff.

 

Im Krisenstab sitzen Vertreter aller für die Krisenabwehr am Landratsamt relevanten Bereiche – Landrat Michael Fahmüller, FüGK-Leiterin Eva Kremsreiter, Büroleiter Thomas Hofbauer, Pressesprecher Mathias Kempf und Gesundheitsamtsleiter Dr. Ludwig Müller sind praktisch immer dabei. Hinzu kommen weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes und der FüGK, des Bereichs Öffentliche Sicherheit und Ordnung sowie der Personalstelle, die in der derzeitigen Krise ebenfalls auf Hochtouren arbeitet, insbesondere um die benötigten Schichtdienste mit Personal zu besetzen. Auch die jeweiligen Schichtleitungen von Bürgertelefon und Kontaktteams sind dabei, je nach Bedarf und anstehenden Themen werden weitere Kollegen dazu geholt.

 

Nach der Begrüßung der Mitarbeiter durch Landrat Michael Fahmüller folgen die aktuellen Informationen aus den einzelnen Bereichen. In der Regel startet das Gesundheitsamt mit den aktuellen Fallzahlen von Corona-Infektionen – in der Regel eine Momentaufnahme, denn die Labors werten laufend Tests aus. Danach geht es um die organisatorischen Fragen: Wie weit sind die Kontaktteams mit der Abfrage der Kontaktpersonen von neuen bestätigten Corona-Fällen? Wie können die Arbeitsabläufe hier optimiert werden, um trotz der stark anwachsenden Fallzahlen am Ball zu bleiben und so die Infektionsketten so gut wie möglich zu unterbrechen. Welche Fragen werden aktuell am Bürgertelefon gestellt, welche Informationen brauchen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hier noch, um den Anrufern helfen zu können? Wie viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden in den Schichten derzeit gebraucht und aus welchen Abteilungen können noch Leute abgezogen werden? Gibt es neue Informationen über die Bestellung oder Lieferung von Schutzausrüstung?

 

Die Themen ähneln sich häufig von Tag zu Tag, doch die Antworten unterscheiden sich. Jeder Tag bringt eine neue Situation, jeden Tag müssen die Struktur und die Arbeitsabläufe an den aktuellen Stand angepasst werden. Manchmal wird es lauter, ab und zu auch einmal lockerer. Es sitzen Menschen zusammen. Aber die Arbeitsstruktur bleibt grundsätzlich professionell und sachlich. Jeder kennt den Ernst der Lage.

 

Nach einer bis zwei Stunden löst sich die Sitzung auf und jeder geht in seinen Bereich, um seine Mitarbeiter über die neuesten Entwicklungen zu informieren und seine Aufgaben zu erledigen. Bei akutem Bedarf kann der Krisenstab kurzfristig nochmals am selben Tag einberufen werden. Oft in verkleinerter Zusammensetzung, manchmal erst spät am Abend. Das weiß am Morgen aber noch niemand. Und so verabschiedet Landrat Michael Fahmüller die Mitglieder jeden Tag mit dem gleichen Satz: „Vielen Dank, wir sehen uns morgen um 9!“.

 

 

 

Hier laufen alle Fäden zusammen: Jeden Morgen um 9 tagt der Krisenstab Corona am Landratsamt. Das Bild zeigt (v.l.) Abteilungsleiter Robert Kubitschek, Büroleiter Thomas Hofbauer, Landrat Michael Fahmüller, Abteilungs- und FüGK-Leiterin Eva Kremsreiter und Pressesprecher Mathias Kempf. -> Bild

23.03.2020 - Sachstand Corona

Zulassungsstellen grundsätzlich geschlossen

 

Der aktuelle Stand der Corona-Infektionen liegt zu Beginn der neuen Woche, am 23. März, bei 87 Fällen (Stand 10 Uhr). Mittlerweile sind 17 Patienten wegen des Coronavirus stationär in der Klinik, zwei davon auf der Intensivstation.

 

Aufgrund der Ausgangsbeschränkungen sind die Zulassungsstellen im Landkreis ab heute grundsätzlich geschlossen. Zulassungen können nur noch im gewerblichen, handwerklichen und landwirtschaftlichen Bereich und im äußersten Notfall erfolgen (Zulassungsstelle Pfarrkirchen)

22.03.2020 - 75 Infektionen im Landkreis

 


Dringender Appell: Mithelfen, die Infektionsketten zu unterbrechen

 

Die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus hat sich schon bis zum frühen Sonntagmorgen auf 75 erhöht. Landrat Michael Fahmüller wendet sich daher noch einmal an die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Rottal-Inn mit dem eindringlich Appell, alles dafür zu tun, die Infektionsketten zu unterbrechen:

 

„Liebe Bürgerinnen und Bürger,

leider muss ich Ihnen mitteilen, dass sich die Zahl der Corona-Infektionen im Landkreis schon bis zum frühen Sonntagmorgen auf mittlerweile 75 erhöht hat. Meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tun ihr Möglichstes, um die Kontaktketten weiter nachzuvollziehen. Sie informieren die Betroffenen und schicken sie in Quarantäne, um eine noch schnellere Ausbreitung zu vermeiden und so unseren Gesundheitseinrichtungen in den kommenden Tagen eine Chance zu geben, die zu behandeln, bei denen dies notwendig ist.

 

Aber es kommt jetzt auf uns alle an! Bitte, bleiben Sie zu Hause, gerade heute am Sonntag, gehen Sie allenfalls alleine oder mit Familienmitgliedern nach draußen, um spazieren zu gehen, und vermeiden Sie sonstige Kontakte, um die Infektionsketten so gut wie möglich zu unterbrechen – dies ist, wie wir aus den bisherigen Fällen wissen, ein ganz wichtiger Faktor zur Eindämmung der Pandemie.“

21.03.2020 - 59 Infektionen im Landkreis

Telefonteams auch dieses Wochenende wieder im Einsatz

 

Die Zahl der Corona-Infektionen im Landkreis liegt heute, Stand 11 Uhr, bei 59 Fällen. Bürger- und Kontakttelefonteams arbeiten auch jetzt am Wochenende im Schichtbetrieb auf Hochtouren, um Kontaktpersonen zu ermitteln und zu informieren und die Fragen der Bürgerinnen und Bürger zu beantworten.

 

Naturgemäß mehren sich beim Bürgertelefon die Anfragen bezüglich der Ausgangsbeschränkungen. Diesbezüglich bittet das Landratsamt darum, die Allgemeinverfügung der Staatsregierung vorab gründlich zu lesen – unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Bürgertelefon liegen bezüglich der Beschränkungen keine zusätzlichen Informationen vor als diejenigen, die derzeit überall im Netz und in den Medien bereit sind. Die Allgemeinverfügung findet sich auch auf der Landkreis-Homepage unter www.rottal-inn.de/coronavirus.

 

Grundsätzlich gilt: Kontakte vermeiden, wenn sie nicht unbedingt notwendig sind. Die triftigen Gründe zum Verlassen der Wohnung sind auf unserer Homepage und auf unserer Facebook-Seite noch einmal zusammengefasst.

 

Auch tauchen immer wieder Fragen nach Passierscheinen auf. Hierzu ist zu sagen: Es geben zwar derzeit manche Unternehmen Passierscheine an Mitarbeiter aus, um deren Fahrt zur Arbeit oder auch den Zutritt zum Unternehmen zu sichern, aber grundsätzlich gibt es in Bayern keine offiziellen Passierscheine.

 

BU: Im großen Sitzungssaal des Landratsamtes wurde die Zentrale für das Team des Kontakt-Telefons eingerichtet.

20.03.2020 - 55 Infektionen

Die Zahl der Corona-Infektionen im Landkreis liegt heute, Stand 12 Uhr, bei 55 Fällen. Das Landratsamt hat in den alltäglichen Arbeitsabläufen mittlerweile auf Notbetrieb umgestellt und einem Großteil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Aufgaben im Bereich der Krisenbewältigung zugeteilt. Infolge der von Ministerpräsident Markus Söder erklärten Ausgangsbeschränkungen hat sich Landrat Michael Fahmüller via Facebook und Biwapp an die Bevölkerung gewandt. Der Wortlaut:

 

„Liebe Bürgerinnen und Bürger

Soeben hat Ministerpräsident Söder Ausgangsbeschränkungen und weitere Einschränkungen verkündet. Das ist eine tiefgreifende Maßnahme, die aber meiner Meinung nach jetzt notwendig ist. Bitte, seien Sie vernünftig, beachten Sie die Regelungen und helfen Sie alle mit, dass wir gemeinsam diese Phase gut überstehen.“

19.03.2020 - Landesweit einheitlicher Probealarm am 26.03.2020 abgesagt

Der landesweit einheitliche Probealarm am 26.03.2020 ist aufgrund des Corona-Virus abgesagt. Es wird deshalb auch im Landkreis Rottal-Inn kein Probealarm ertönen.

19.03.2020 - Öffentlicher Linienverkehr

Ab kommenden Montag, 23.03.2020, fahren nahezu alle öffentlichen Linienbusse im Landkreis Rottal-Inn nach Ferienfahrplan. Die Fa. Niederhuber Holzlandreisen bedient ab 23.03.2020 auf ihren Linien Geratskirchen-Eggenfelden und Geratskirchen-Altötting jeweils nur noch die erste Frühfahrt und die Rückfahrt um 16.32 Uhr.

 

Der öffentliche Linienverkehr wurde in den ersten Tagen der Schulschließungen noch nach Schulfahrplan durchgeführt, da man noch nicht abschätzen konnte, in welchem Umfang Kinder auf die Betreuung an den Schulen angewiesen sind. Diesen Kindern wollte man die gewohnten Fahrtmöglichkeiten bieten.

 

Nachdem jedoch keine Schulkinder die Busse genutzt haben und insgesamt die Fahrgäste im Nahverkehr deutlich zurückgegangen sind, fahren die Busse ab nächster Woche nach den reduzierten Fahrplänen. Aber auch mit diesen Fahrplänen werden noch viele Busverbindungen im Landkreis Rottal-Inn angeboten.

 

19.03.2020 - 46 Infektionen und ein Lichtblick

Im Landkreis Rottal-Inn sind, Stand 19.3. 12 Uhr, 46 Infektionen mit Coronavirus gemeldet. Etwa 400 Menschen befinden sich zur Zeit in Quarantäne und werden regelmäßig vom Landratsamt kontaktiert und nach ihrem Gesundheitszustand etc. befragt. 10 Menschen sind derzeit im Krankenhaus, 4 mit Verdacht, 6 mit bestätigter Corona-Infektion, davon ein Fall auf der Intensivstation.

 

Am Bürgertelefon mehren sich auch die Beschwerden, dass Menschen bei den Arztpraxen nicht angenommen werden. Hier gilt: Vorher anrufen, am besten unabhängig davon ob es sich um einen Corona-Verdacht oder etwas anderes handelt. Gerade in Notfällen sind Ärzte aber auch verpflichtet, Patienten zu behandeln.

 

Unsicherheit herrscht derzeit auch bezüglich der Frage, wer getestet wird. Derzeit verhält es sich so, dass das Gesundheitsamt am Landratsamt Rottal-Inn die Kontaktpersonen 1. Kategorie testet, wenn sie Corona-typische Symptome zeigen. Abgesehen davon können sich Menschen weiterhin an die Hotline der KVB unter 116 117 wenden – die KVB testet Personen aus Risikogebieten, die Symptome zeigen.

 

Bei all den betrüblichen Geschehnissen der letzten Tage möchte das Landratsamt Rottal-Inn aber ausdrücklich auch eine gute Nachricht bekannt geben: Die Frau aus dem Gemeindebereich Gangkofen, der erste Fall einer Corona-Infektion im Landkreis, ist mittlerweile wieder gesund und konnte aus der Quarantäne entlassen werden. Landrat Michael Fahmüller und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamtes wünschen allen Bürgerinnen und Bürgern alles Gute und allen Infizierten einen möglichst glimpflichen Verlauf der Krankheit.

18.03.2020 - 36 Fälle – dringender Aufruf zur Einhaltung der Anordnungen

Am 18.3. sind, Stand 12 Uhr, im Landkreis Rottal-Inn 36 Fälle von Corona-Infizierten zu verzeichnen. Das bedeutet eine Verdopplung der Fälle innerhalb von zwei Tagen.

Das Landratsamt ruft daher dringend dazu auf, die Anordnungen aus der Allgemeinverfügung der Bayerischen Staatsregierung einzuhalten. Auch den Quarantäne-Anordnungen des Gesundheitsamts am Landratsamts Rottal-Inn sind unbedingt Folge zu leisten. Ganz besonders will das Landratsamt darauf aufmerksam machen, dass Privatpartys nach dem Motto „Jetzt erst recht“ oder so genannte „Corona-Partys“ äußerst gefährlich und daher verboten sind, sie werden von der Polizei entsprechend aufgelöst.

 

Außerdem wurde, insbesondere in sozialen Netzwerken, in den letzten Tagen vermehrt die private Betreuung von Kindern angeboten. Obgleich das Landratsamt diese spontane Hilfsbereitschaft sehr begrüßt und den Initiatoren ausdrücklich für ihr gut gemeintes Engagement dankt, sollte dabei bedacht werden, dass die Kinderbetreuung gerade deshalb eingestellt wurde, um Ansteckungswege zu unterbrechen und Infektionen zu verhindern.

 

Landrat Michael Fahmüller sagt dazu: „Es geht um die Gesundheit der gesamten Bevölkerung, es gilt, eine schnelle Ausbreitung des Coronavirus, die von unserem Gesundheitssystem nicht mehr zu stemmen wäre, unbedingt zu vermeiden. Es gilt auch insbesondere, Menschen aus Risikogruppen nach Möglichkeit vor einer Ansteckung zu schützen. Ich appelliere daher an die Vernunft und das Verantwortungsbewusstsein aller Bürgerinnen und Bürger – es geht um unser aller Wohlergehen.“

18.03.2020 - Regional statt online: Lieferdienste im Landkreis Rottal-Inn

Auf Grund des sich immer weiterausbreitenden Corona-Virus hat die bayerische Staatsregierung die Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, soweit es möglich ist den Kontakt zu anderen Menschen zu minimieren. Dies ist aber nicht immer möglich, denn Einkäufe müssen erledigt werden. Wenn dann noch kleine Kinder im Haus sind, die betreut werden müssen, weil Schulen und Kitas geschlossen sind, dann fällt der Weg in den Lebensmittelmarkt nicht immer leicht.

„Viele unserer Firmen im Landkreis Rottal-Inn bieten deshalb die Möglichkeit an, Waren, insbesondere auch Lebensmittel, nachhause zu liefern“, unterstreicht Landrat Michael Fahmüller. Dies sei eine gute Lösung in der derzeitigen Ausnahmesituation, die für Kunden und Anbieter gleichermaßen Nutzen bringe: „Die Menschen können den Rat der Experten, ihre Häuser und Wohnungen derzeit so wenig wie möglich zu verlassen, damit leichter befolgen, für Personen, die in Quarantäne zuhause bleiben sollen, gilt das noch viel mehr“, betont Michael Fahmüller. Die heimischen Unternehmen, Apotheken und Direktvermarkter, die Lieferungen vor die Haustür anbieten, könnten mit diesem Angebot zumindest einen Teil der Umsätze ausgleichen, die derzeit durch die Folgen des Corona-Virus zurückgehen. „Damit werden Betriebe und Arbeitsplätze in unserer Heimat gesichert“, auch darauf verweist Landrat Michael Fahmüller.

Der Landrat fordert daher die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich erst bei ihren regionalen Geschäften über eine Liefermöglichkeit zu informieren, bevor man auf die großen Firmen im Online-Handel zurückgreift: „Viele Unternehmer, sowohl im Einzelhandel als auch im Gastronomiebereich, haben bereits auf diese Ausnahmesituation reagiert und bieten einen Lieferdienst an.“

 „Und es lohnt sich immer auch der Anruf beim Händler und Lieferanten vor Ort, ob die Möglichkeit der Belieferung besteht“, empfiehlt der Landrat und er hat noch eine Anregung: „Wenn man weiß, dass in der Nachbarschaft ältere Menschen leben, die vielleicht alleinstehend sind und Hilfe beim Einkauf benötigen, dann wäre es nett, wenn man sie auf die Möglichkeit der Belieferung aufmerksam macht und eventuell bei der Bestellung hilft“, so der Landrat.

18.03.2020 - Corona – Soforthilfe für Unternehmen

Das Landratsamt Rottal-Inn weist auf ein Soforthilfeprogramm der Bayerischen Staatsregierung für Betriebe, die von der Corona-Krise besonders geschädigt wurden, hin. Die Antragstellung ist ab sofort möglich. Anträge können von gewerblichen Unternehmen und selbstständigen Angehörigen der Freien Berufe (bis zu 250 Erwerbstätige) gestellt werden, die eine Betriebs- bzw. Arbeitsstätte in Bayern haben. Voraussetzung für die Auszahlung der Hilfsgelder ist, dass zum Zeitpunkt der Antragsstellung ein durch die Corona-Krise verursachter massiver Liquiditätsengpass vorliegen muss. Die Soforthilfe richtet sich also an Unternehmen, die nicht mehr über ausreichend Liquidität verfügen, um laufende Verpflichtungen zu erfüllen. Die Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Erwerbstätigen und beträgt bis zu 5 Erwerbstätige 5.000 Euro, bis zu 10 Erwerbstätige 7.500 Euro, bis zu 50 Erwerbstätige 15.000 Euro und bis zu 250 Erwerbstätige 30.000 Euro.

Alle Informationen zur Förderung sowie das Antragsformular finden Sie auf den Seiten des Wirtschaftsministeriums unter https://www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona/. Das vollständig ausgefüllte und unterschriebene Antragsformular ist an die zuständige Bezirksregierung zu übersenden. Für den Landkreis Rottal-Inn ist die Regierung von Niederbayern (E-Mail soforthilfe-corona@reg-nb.bayern.de) zuständig.

 

Auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie finden Sie unter https://www.stmwi.bayern.de/coronavirus/ außerdem Informationen zu weiteren finanziellen Unterstützungsangeboten, Kurzarbeit oder Steuerstundungen.

17.03.2020 - Besuche beim Landratsamt nur nach Terminvereinbarung

Der Parteiverkehr am Landratsamt Rottal-Inn wird ab morgen, 18.3.2020, wegen des Coronavirus noch weiter eingeschränkt. Besuche am Landratsamt sind dann nur noch in dringenden Fällen und nur nach telefonischer Voranmeldung möglich. Diese Maßnahme dient sowohl dem Schutz der Bürgerinnen und Bürger als auch dem Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Aufrechterhaltung der Verwaltungstätigkeit, die insbesondere in der derzeitigen Krisensituation von besonderer Bedeutung ist. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, sich unter www.rottal-inn.de über die Kontaktmöglichkeiten zu den jeweiligen Sachgebieten zu informieren. Das Landratsamt bittet alle Bürgerinnen und Bürger um Verständnis.

17.03.2020 - Corona: 30 Fälle in Rottal-Inn

Bürgertelefon bitte nur für private Anfragen nutzen

 

Sachstand Corona 17.3., 15:00 Uhr

 

Mit bislang insgesamt 6 weiteren am 17.3. gemeldeten Fällen liegt die Anzahl der am Corona-Virus erkrankten Menschen im Landkreis Rottal-Inn nun bei 30. Am gestrigen Montag kamen insgesamt 8 Fälle dazu, von denen 7 Infektionen auf die bisher bereits bekannten Fälle zurückgeführt werden können. Darunter befinden sich auch ein Lehrer und ein weiterer Schüler des Gymnasiums Eggenfelden. Am heutigen Dienstag kamen noch insgesamt sechs weitere Fälle hinzu, davon 5 aus Massing, die zumindest teilweise offensichtlich zusammenhängen.

 

Die Anfragen beim Bürgertelefon Rottal-Inn werden immer mehr, alleine gestern waren es über 300 Anrufe – die Vielzahl an notwendigen Rückrufen nicht mitgerechnet. Das Landratsamt Rottal-Inn weist daher ausdrücklich darauf hin, dass beim Bürgertelefon nur sachliche bzw. individuelle Fragen von Privatpersonen zum Verhalten bei Erkrankungen, Kontakten etc. – beantwortet werden können. Fragen zu unternehmerischem Verhalten werden von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bürgertelefons ausdrücklich nicht beantwortet. Fragen zu Förderungen/Soforthilfemaßnahmen beantwortet die Service-Hotline des Bayerischen Wirtschaftsministeriums unter Tel.: 089 2162-2101. Unternehmer finden Informationen außerdem online unter: https://www.rottal-inn.de/wirtschaft-tourismus/wirtschaft/informationen-zu-dem-corona-virus-fuer-unternehmen/

17.03.2020 - Zwei neue Fälle. Insgesamt 17

Es gibt zwei weitere Fälle des Coronavirus im Landkreis Rottal-Inn. Diese wurden am Montag Abend noch an das Landratsamt gemeldet. Näheres ist derzeit noch nicht bekannt. Die Anzahl der bestätigten Fälle erhöht sich damit im Landkreis auf 17.

16.03.2020 - 15. Corona-Fall im Landkreis – keine Verbindung zu bisherigen

Es gibt einen weiteren Fall von Corona im Landkreis Rottal-Inn. Ein 61-Jähriger aus dem Bereich Unterdietfurt wurde positiv getestet. Da bislang keine Verbindung zu den bisherigen Fällen nachgewiesen werden konnte, geht das Landratsamt derzeit davon aus, dass das Virus von  einer Auslandsreise mitgebracht wurde. Damit wäre der insgesamt 15. Fall von Corona im Landkreis gleichzeitig auch die dritte von den anderen unabhängige Infektion. Das Landratsamt überprüft derzeit die Kontaktkette.

16.03.2020 - "Feste feiern? - Aber richtig!" abgesagt

Kommunale Jugendarbeit verweist auf weitere Infos

 

Auf Grund der fortdauernden Verbreitung des Corona-Virus sagt die Kommunale Jugendarbeit die Veranstaltung „Feste feiern? – Aber richtig!“ vom 25. März 2020 ab. Bereits angemeldete Teilnehmer erhalten einen Brief mit Unterlagen.

Damit Haupt- und Ehrenamtliche in der Jugendarbeit trotzdem über die wichtigsten Themen zum Feste feiern informiert sind, kann man sich die Broschüre „Feste feiern? – Aber richtig!“ auf der Homepage des Landkreises herunterladen (koja.rottal-inn.de (ohne www.!)) oder unter verwaltung.koja@rottal-inn.de anfordern. Die genannten Ansprechpartner im Kapitel „Adressen“ der Broschüre sind gerne bereit, Fragen zu den einzelnen Themen zu beantworten.

Zusätzlich zu den oben genannten Themen, bewegt die Vereine vermutlich am meisten das Corona-Virus und den Umgang damit in Bezug auf Veranstaltungen und Feiern. Aktuelle Informationen dazu stehen auf der Homepage des Landkreises.

Kriterien für eine solche Entscheidung hat das Robert-Koch-Institut aufgestellt. Den Leitfaden dazu gibt es auf der Homepage des Robert-Koch-Institutes unter www.rki.de.

16.03.2020 - ERWAGUS ab 17. März geschlossen

Das soziale Beschäftigungsprojekt ERWAGUS schließt ab dem 17. März bis voraussichtlich 31. März, in Anlehnung an die Ausrufung des Katastrophenfalls für Bayern. Eine längere Schließung ist nicht ausgeschlossen und wird anhand aktueller Informationen evaluiert. Es werden auch keine Geräte, Möbel etc. mehr angenommen.

16.03.2020 - Zulassungsstelle mit eingeschränktem Betrieb

Aufgrund der aktuellen Situation ist die Zulassungsstelle in Eggenfelden ab heute, 13:30 Uhr, geschlossen. Die Zulassungsstelle in Pfarrkirchen bleibt weiterhin geöffnet, allerdings sind Termine nur noch nach Voranmeldung, Telefon 08561/20-800 oder online unter www.rottal-inn.de, möglich.

13.03.2020 - Vier neue Corona-Fälle im Landkreis

Im Landkreis Rottal-Inn gibt es vier neue Corona-Fälle. Es handelt sich ausschließlich um Kontaktpersonen der ersten beiden Fälle – in drei Fällen Kontakte der 49-jährigen Frau aus Gangkofen, in einem Fall um ein Familienmitglied der 71-jährigen Frau aus Eggenfelden.

Damit erhöht sich die Anzahl der Corona-Patienten im Landkreis nun auf 10. Das Gesundheitsamt am Landratsamt Rottal-Inn hat bereits die Kontaktpersonen der neuen Fälle ermittelt. Sie werden nun von Mitarbeitern des Landratsamtes kontaktiert und über die weiteren Schritte informiert.

13.03.2020 - Veranstaltungen ab 100 Teilnehmern untersagt

Auch der Landkreis Rottal-Inn ist mittlerweile vom Coronavirus betroffen – und es steht zu erwarten, dass sich die Situation in den nächsten Tagen weiter verschärft. Um die Ansteckungsgefahr in der Bevölkerung so gering wie möglich zu halten, folgt das Landratsamt Rottal-Inn der Empfehlung von Ministerpräsident Markus Söder und wird heute ab 19.00 Uhr per Allgemeinverfügung alle Veranstaltungen mit 100 Besuchern und mehr mit sofortiger Wirkung untersagen. Dies gilt sowohl für öffentliche als auch für private Veranstaltungen. Davon betroffen ist auch der Regelbetrieb in Discotheken sowie Partys. Lediglich Hochzeiten und Beerdigungen sind von dieser Regelung ausgenommen. Bei Veranstaltungen mit unter 100 Teilnehmern ist der Veranstalter dringend angehalten, zu prüfen, ob die Durchführung der Veranstaltung notwendig ist.

Landrat Michael Fahmüller sagt: „Mir ist bewusst, dass dies einen gewaltigen Einschnitt in unser gesellschaftliches Leben bedeutet – aber in diesen Zeiten geht die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger vor, und es ist unsere Priorität und Verantwortung, die Verbreitung des Coronavirus so gut wie möglich einzudämmen.“

13.03.2020 - Landrat: Öffentlicher Linienverkehr aufrechterhalten

Der öffentliche Linienverkehr soll nach Willen von Landrat Michael Fahmüller auch in der ersten Woche der Schulschließungen wie gewohnt aufrechterhalten bleiben. Damit soll sichergestellt werden, dass diejenigen Schüler, deren Eltern in einem sicherheitsrelevanten Bereich arbeiten und deren Kinder deshalb an den Schulen betreut werden müssen, sicher zu ihrem Zielort gelangen.

13.03.2020 - Kontakt zum Landratsamt möglichst telefonisch oder online

Auch der Landkreis Rottal-Inn ist mittlerweile vom Coronavirus betroffen – und es steht zu erwarten, dass sich die Situation in den nächsten Tagen weiter verschärft. Aufgrund dieser Entwicklung bittet das Landratsamt Rottal-Inn die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises, Besuche im Landratsamt auf das unbedingt notwendige Minimum zu reduzieren. Bitte erledigen Sie alles, was möglich ist, telefonisch oder online. Das Landratsamt bittet um Verständnis für diese Maßnahme. Sie dient der in diesen Zeiten dringend notwendigen Aufrechterhaltung des Behördenbetriebs.

11.03.2020 - Corona – Vier neue Fälle im Landkreis

Im Landkreis Rottal-Inn gibt es vier neue Corona-Fälle. Es handelt sich dabei ausnahmslos um Kontakte ersten Grades des ersten gemeldeten Falles, einer 49-Jährigen aus dem Gemeindebereich Gangkofen.

 

Das Gesundheitsamt am Landratsamt Rottal-Inn hat bereits Kontakt mit den direkten Kontaktpersonen der nun Betroffenen aufgenommen. Die personell mittlerweile stark aufgestockten Telefon-Teams am Landratsamt sind nun damit beschäftigt, diese zu informieren.

 

Um die Ausbreitung des Virus möglichst einzudämmen, hat Landrat Michael Fahmüller entschieden, öffentliche Veranstaltungen, die der Landkreis Rottal-Inn bis einschließlich 19. April durchführen wollte, abzusagen, wie auf seiner Facebook-Seite schreibt: „Wir wollen so dazu beitragen, die Verbreitung zu verlangsamen, damit unsere Ärzte und Kliniken den betroffenen Patienten die Zeit und Behandlung zuteilwerden lassen können, die sie brauchen. Ich denke, dies sollte unsere gemeinsame Verantwortung sein.“

 

Betroffen von diesen Absagen ist auch der Wahlabend am Sonntag im Landratsamt, das dieses Mal nicht wie gewohnt seine Türen für Kandidat(inn)en, Medienvertreter und Öffentlichkeit öffnen wird. Selbstverständlich werden die Ergebnisse jedoch schnellstmöglich auf der Homepage des Landkreises veröffentlicht.

12.03.2020 - Hegeschauen werden abgesagt

Veranstaltungen werden wegen Corona-Virus auf unbestimmte Zeit verschoben

 

Der amtliche Teil der Hegeschauen am 21. März in Eggenfelden und am 4. April in Pfarrkirchen wird seitens des Landratsamtes wegen der aktuellen Corona-Lage abgesagt. Die Absage umfasst auch die Vorlage der Rehbock-Trophäen am jeweiligen Vortrag. Die Jahreshauptversammlung des BJV findet ebenfalls nicht statt.

12.03.2020 - 2.000 Telefonate - Bürgertelefon erweist sich als wichtige Maßnahme

Landrat: „Die aufgebauten Strukturen kommen uns jetzt zugute, die Mitarbeiter leisten hervorragende Arbeit“

 

An eine ruhige Minute ist in den für das Bürgertelefon am Landratsamt Rottal-Inn eingerichteten Räumen derzeit nicht zu denken. Die Telefone klingeln im Minutentakt, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind praktisch nonstop in Gesprächen, im Nebenraum bespricht die Schichtleitung, was als nächstes zu tun ist.

 

Bereits am Donnerstag, 5. März, und damit noch Tage vor dem ersten Corona-Fall im Landkreis, hat Landrat Michael Fahmüller entschieden, ein Bürgertelefon einzurichten, um den Menschen im Landkreis eine Anlaufstelle für ihre Fragen und Sorgen bezüglich der neuen Krankheit zu bieten. Und diese Entscheidung war, wie sich mittlerweile gezeigt hat, goldrichtig. Seit der Freischaltung der Hotline 08561/20-760 haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter knapp 2.000 Telefonate geführt. Viele Bürgerinnen und Bürger, die selbst grippeähnliche Symptome verspüren, rufen an, um sich zu informieren, wie sie weiter vorgehen sollen, an wen sie sich wenden können. Andere fragen nach, ob es an der Schule ihrer Kinder bereits Fälle gibt, ob mit Unterrichtsausfall zu rechnen ist, wie und wo man sich testen lassen kann…

 

An den Telefonen des Landratsamtes sitzen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im Rahmen des Katastrophenschutzes speziell für diese Tätigkeit geschult und nun vorübergehend von ihren eigentlichen Aufgaben im Landratsamt abgezogen wurden. Im Schichtdienst beantworten sie die Fragen der Anrufer, stellen bei Bedarf an die Kollegen vom Gesundheitsamt durch, halten Rücksprache mit der KVB, um die Testung von Verdachtsfällen zu organisieren, rufen Bürger zurück, deren Fragen nicht aus dem Stegreif beantwortet werden konnten.

Mittlerweile sind sechs Personen pro Schicht nur mit Telefonieren beschäftigt, hinzu kommt die Schichtleitung. Die Hotline ist von 8 bis 20 Uhr täglich besetzt, auch am Wochenende. Immer wieder kommen Kollegen aus dem Bereich Katastrophenschutz, dem Gesundheitsamt, Abteilungsleiterin Eva Kremsreiter und Pressesprecher Mathias Kempf vorbei, um neueste Informationen zu überbringen oder die Gesamtlage abzufragen. Auch Landrat Michael Fahmüller selbst ist ein häufiger Gast, um nur etwas zu essen vorbeizubringen oder um zu fragen, wie es den Mitarbeitern geht, ob alles läuft. Die Antwort ist eigentlich immer die gleiche: „Es ist eine Menge los, aber es läuft.“

 

Der Landrat selbst ist überaus zufrieden: „Es hat sich gezeigt, dass die Strukturen, die wir insbesondere infolge der Katastrophenfälle der letzten Jahre gestärkt und weiter aufgebaut haben, uns jetzt massiv nützen. Die Zuständigkeiten sind klar geklärt, das Bürgertelefon war personell und technisch innerhalb kürzester Zeit startklar. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten hier hervorragende Arbeit, davon kann ich mich täglich persönlich überzeugen. Und der Bedarf, das haben wir gesehen, war groß. Ich bin sicher, dass wir den Bürgerinnen und Bürgern damit eine wichtige Anlaufstelle für ihre Fragen und Bedenken bieten konnten.“

 

Zusätzlich zum Bürgertelefon und dem täglich tagenden Krisenstab wurde das Personal für den Corona-Schutz nun noch weiter aufgestockt: Ein eigenes Telefonteam kümmert sich ab sofort nur noch um die vom Gesundheitsamt ermittelten „Kontaktpersonen ersten Grades“ von bestätigten Corona-Fällen, um diese zu informieren und einen Test zu veranlassen. Ein Aufwand, den die Mitarbeiter des Bürgertelefons und das Gesundheitsamt nicht länger zusätzlich leisten können, auch wenn es nach wie vor nur zwei bestätigte Fälle im Landkreis gibt. Vier weitere Mitarbeiter wurden hierfür abgestellt.

Foto:Pressestelle

BU: Die Leitungen des Bürgertelefons stehen nicht still: Landrat Michael Fahmüller und (im Hintergrund) Abteilungsleiterin Eva Kremsreiter informieren sich bei den Mitarbeiterinnen des Bürgertelefons über den aktuellen Stand.

11.03.2020 - Theater an der Rott sagt Vorstellungen ab

Maßnahme zur Eindämmung des Corona-Virus

 

Um zur Eindämmung des Corona-Virus beizutragen hat das Theater an der Rott in Abstimmung mit dem Landratsamt Rottal-Inn vorerst bis zum 19. April seine Vorstellungen und Veranstaltungen abgesagt. Dies betrifft auch alle Vorstellungen ab jetzt bis über das kommende Wochenende, sie entfallen ersatzlos. Bereits gekaufte Karten können an der Tageskasse zurückgegeben werden. Auch die Vorstellungen am 21.3., 22.3. und 2.4.2020 entfallen ersatzlos. Karten für diese Termine behalten ihre Gültigkeit und können für einen Termin Ende April/Anfang Mai getauscht werden. Abonnenten werden gesondert über ihre neuen Abotermine informiert.

 

Die Premiere von „Minna von Barnheim" wird auf Freitag 24.4.2020 verschoben. Die Bühnen-Proben bis zum ursprünglichen Premieren-Termin laufen weiter. Das Gastspiel PLAN / ET B muss entfallen, bereits gekaufte Karten können an der Tageskasse zurückgegeben werden. Ob Ersatztermine für diese Produktion angeboten werden können, wird noch geprüft.

Das symphonische Konzert am 4.4.2020 und 5.4.2020 muss ebenfalls entfallen, auch hier wird im Moment nach Ersatzterminen gesucht, im Herbst 2020, die Karten behalten vorläufig ihre Gültigkeit. Besitzer eines Konzert-Abos werden gesondert informiert.

10.03.2020 - Weiterer Corona-Fall in Rottal-Inn

Kontaktpersonen werden ermittelt

 

Es gibt einen neuen bestätigten Fall von Corona-Virus im Landkreis Rottal-Inn. Eine 71-jährige Frau aus Eggenfelden wurde positiv auf das Virus getestet. Sie und ihr Ehemann wurden nun unter häusliche Quarantäne gestellt.

 

Genau wie bei dem bereits gestern gemeldeten Fall, einer 49-jährigen Selbstständigen aus Gangkofen, werden nun die Kontaktpersonen (1.Grades) ermittelt, unter häusliche Quarantäne gestellt und getestet – als Kontaktpersonen 1. Grades gelten diejenigen Personen, die mindestens über eine Viertelstunde einen direkten „Face-to-Face“-Kontakt (weniger als 75 cm) mit der Erkrankten hatten.

 

Schwer beschäftigt sind die Mitarbeiter des Bürgertelefons – bereits der erste bestätigte Fall hat das Informationsbedürfnis und Frageaufkommen in der Bevölkerung noch deutlich gesteigert. Die Mitarbeiter, die im Schichtdienst von 8 bis 20 Uhr täglich, auch am Wochenende, an den Leitungen sitzen, haben schon weit über 1.000 Telefonate geführt. Es handelt sich dabei um für das Bürgertelefon geschulte Mitarbeiter des Landratsamtes, die, wenn notwendig und angebracht, auch an einen Arzt des Gesundheitsamtes weitervermitteln.

 

Das Bürgertelefon ist erreichbar unter 08561/20-760. Die Bereitschaftshotline der KVB ist erreichbar unter 116 117. Aktuelle Infos auch immer unter www.rottal-inn.de.

09.03.2020 - „Den Bürgern in ihrer Verunsicherung beistehen“

Landkreis richtet Bürgertelefon für Corona-Virus ein

 

„Die Verunsicherung in der Bevölkerung beim Thema Corona-Virus ist groß“, sagt Landrat Michael Fahmüller. „Wir lassen unsere Bürgerinnen und Bürger in Ihrer Verunsicherung nicht alleine“, verspricht der Landrat. „Auch wenn wir noch keinen Fall von Corona im Landkreis haben, habe ich veranlasst, dass ab sofort eine Hotline für Bürger freigeschaltet wird, bei der kompetente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die drängendsten Fragen zum Thema Corona-Virus beantworten und im Bedarfsfall auf die zuständigen Stellen verweisen.“

Das Bürgertelefon ist ab sofort erreichbar unter Tel: 08561/20760. Es ist täglich von 8 bis 20 Uhr besetzt, auch am Wochenende.

09.03.2020 - Neue Entwicklungen in Sachen Corona

Schüler und Kindergartenkinder, die in Südtirol waren und Symptome haben, müssen zu Hause bleiben

 

Nachdem mittlerweile auch die Region Südtirol zum Risikogebiet bezüglich dem Corona-Virus erklärt wurde, weist das Landratsamt Rottal-Inn auf folgende neue Vorgaben hin:

  • Schüler aller Schularten, die sich in den letzten zwei Wochen in Südtirol oder einem der anderen Risikogebiete aufgehalten haben und grippeähnliche Symptome haben, dürfen vorsichtshalber erst 14 Tage nach ihrer Rückkehr wieder am Unterricht teilnehmen. Auch kleinere Kinder, auf die dies zutrifft, dürfen entsprechend nicht Kindergärten oder Kindertagesstätten besuchen. Diese Vorgaben gelten selbstverständlich auch für das Personal der Gemeinschaftseinrichtungen, also Lehrer, Erzieherinnen etc.
  • Schüler und kleinere Kindern, die in einem der Risikogebiete waren und keine Symptome haben, können zu Hause zu bleiben.
  • Für alle gilt: Wer sich in den letzten zwei Wochen in einem Risikogebiet aufgehalten hat oder Kontakt mit einer an Corona-Virus erkrankten Person hatte und grippeähnliche Symptome hat, soll den Kontakt zu anderen Personen soweit möglich meiden, zu Hause bleiben und sich telefonisch beim Hausarzt oder dem Bereitschaftsdienst der KVB unter Tel: 116 117 melden.
     

Landrat Michael Fahmüller ruft die Bevölkerung dazu auf, ruhig und vernünftig zu agieren. Es handelt sich nach wie vor um reine Vorsichtsmaßnahmen, die helfen sollen, die Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen. Für weitere Fragen steht das Bürgertelefon des Landkreises Rottal-Inn zur Verfügung unter Tel: 08561/20760. Es ist täglich von 8 bis 20 Uhr besetzt, auch am Wochenende.

09.03.2020 - Berufswahl Rottal-Inn wird abgesagt

Aufgrund einer Risikoeinschätzung in Abstimmung mit den Fachstellen im Landratsamt in Bezug auf die Verbreitung und Ansteckungsgefahr des Corona-Virus hat sich der Landkreis Rottal-Inn entschieden, die Berufswahl Rottal-Inn am 21.03.2020 abzusagen. Das Landratsamt folgt damit der Empfehlung des Bayerischen Gesundheitsministeriums und des Bundesgesundheitsministeriums, Veranstaltungen mit über 1000 Teilnehmern abzusagen.

09.03.2020 - Erster bestätigter Fall von Corona-Virus

Das Landratsamt Rottal-Inn teilt mit, dass es nun auch im Landkreis Rottal-Inn einen ersten bestätigten Fall von Corona-Virus gibt. Eine 49-jährige Frau aus dem westlichen Landkreis wurde kontaktiert und unter häusliche Quarantäne gestellt. Das Landratsamt hat bereits damit begonnen, die Kontaktpersonen zu ermitteln. Weitere Informationen folgen sobald verfügbar.

02.03.2020 - Gefahren des Corona-Virus erörtert

Landrat Fahmüller: „Kein Grund zur Panik, aber wir müssen vorbereitet sein“

 

Der Corona-Virus sorgt mittlerweile auch hierzulande für Besorgnis in der Bevölkerung. Derzeit gibt es im Landkreis Rottal-Inn jedoch keinen Fall von Corona-Virus. Um sich optimal darauf vorzubereiten, dass mit dem Virus infizierte Menschen – beispielsweise Rückkehrer aus dem Urlaub – behandelt und versorgt werden und die Bevölkerung gleichzeitig geschützt werden muss, hat Landrat Michael Fahmüller die in erster Linie mit der Behandlung betrauten Akteure zu einem Treffen ins Landratsamt eingeladen. Dabei wurden der Sachstand und das Vorgehen beim Auftreten des neuen Covid-19-Virus erörtert. Landrat Fahmüller sagt: „Es gibt ganz sicher keinen Grund zur Panik – aber wir müssen natürlich damit rechnen, dass auch bei uns Menschen mit dem Virus behandelt werden, und dafür müssen wir uns vorbereiten.“

 

An dem Treffen nahmen Vertreter des Gesundheitsamtes, der Rottal-Inn-Kliniken, der niedergelassenen Ärzte sowie des Rettungsdienstes teil. Abteilungsleiterin Eva Kremsreiter begrüßte die Teilnehmer und eröffnete die Diskussion. Auf der Agenda standen unter anderem Berichte von Gesundheitsamt, Rottal-Inn-Kliniken, BRK und den Hausärzten. Dabei wurden vor allem aktuelle organisatorische Angelegenheiten sowie die weitere Vorgehensweise diskutiert. Vordringliche Themen waren beispielsweise die Frage nach der Durchführung der Abstrich-Tests und der Beschaffung von Schutzausrüstung. Vereinbart wurde unter anderem ein enges Kontakthalten in der weiteren Abstimmung aller Beteiligten.

 

Dringender Appell: Erst anrufen, dann zum Arzt gehen

 

Ein dringender Appell der Hausärzte besteht darin, dass Menschen, die eine Grippeerkrankung abklären lassen wollen, vorher beim Hausarzt anrufen, bevor sie in die Praxis gehen, damit dieser vorab eine Einschätzung treffen und die erforderlichen Maßnahmen veranlassen kann. Generell gilt: Mit der Beachtung der üblichen und allseits bekannten Hygiene und Vorsichtsmaßnahmen kann das Ansteckungsrisiko erheblich reduziert werden. Veranstalter müssen sich eigenverantwortlich überlegen, ob sie ihre geplanten Veranstaltungen stattfinden lassen wollen.

 

Auf der Homepage des Landkreises unter www.rottal-inn.de werden laufend die aktuellen Informationen eingestellt.